Antinukleäre Antikörper (ANA)
Antinukleäre Antikörper (ANA) sind Autoantikörper, die gegen Bestandteile des Zellkerns gerichtet sind und häufig mit Autoimmunerkrankungen in Verbindung stehen.
ANA ist ein Screening-Biomarker für Autoimmunerkrankungen, insbesondere für den systemischen Lupus erythematodes (SLE).
Wichtigste Fakten im Überblick
- Einheiten
- titer
- Klinischer Nutzen
- Screening
- Ergebnisart
- qualitative
- FDA-zugelassen
- Roche ANA, Abbott ANA, Siemens ANA, Inova ANA, Zeus ANA
Antinukleäre Antikörper (ANA) sind eine vielfältige Gruppe von Autoantikörpern, die verschiedene nukleäre Antigene wie DNA, Histone und Ribonukleoproteine angreifen. Ihr Vorhandensein ist ein Kennzeichen mehrerer Autoimmunerkrankungen.
Der ANA-Test wird häufig als erstes Screening-Tool für Erkrankungen wie den systemischen Lupus erythematodes (SLE), das Sjögren-Syndrom und das Mixed Connective Tissue Disease eingesetzt. Ein positives Ergebnis deutet auf die Notwendigkeit weiterer diagnostischer Untersuchungen hin.
ANA-Titer werden als die höchste Verdünnung angegeben, bei der noch Fluoreszenz sichtbar ist. Titer von 1:80 oder höher werden im Allgemeinen als positiv angesehen, aber eine klinische Korrelation ist für eine genaue Diagnose unerlässlich.
Häufige Fragen
Was bedeutet ein positives ANA-Testergebnis?
Kann eine gesunde Person ein positives ANA-Testergebnis haben?
Quellen
- 1
- 2Ärzteblatt: ANA-TestQuelle
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