Centromer-Antikörper
Der Centromer-Antikörper-Test misst das Vorhandensein und die Mengen von Antikörpern, die auf Centromer-Proteine abzielen, die für die ordnungsgemäße Zellteilung entscheidend sind.
Der Centromer-Antikörper-Test unterstützt die Diagnose von CREST-Syndrom und systemischer Sklerose.
Wichtigste Fakten im Überblick
- Einheiten
- U/mL
- Klinischer Nutzen
- diagnostic
- Ergebnisart
- quantitative
- FDA-zugelassen
- Roche Centromere, Abbott Centromere, Siemens Centromere
Centromer-Antikörper sind Autoantikörper, die auf Centromer-Proteine abzielen, die wichtige Bestandteile der Chromosomensegregationsmaschinerie während der Zellteilung sind. Diese Antikörper sind häufig mit der limitierten kutanen systemischen Sklerose, auch als CREST-Syndrom bekannt, assoziiert.
Das Vorhandensein von Centromer-Antikörpern ist ein wichtiger diagnostischer Marker für das CREST-Syndrom, das durch Kalzinose, Raynaud-Phänomen, Ösophagusmotilitätsstörung, Sklerodaktylie und Teleangiektasien gekennzeichnet ist. Erhöhte Werte dieser Antikörper können auch bei anderen Autoimmunerkrankungen gefunden werden.
Der Centromer-Antikörper-Test ist ein wertvolles Werkzeug bei der Unterscheidung der systemischen Sklerose von anderen Bindegewebserkrankungen. Er hilft Klinikern bei der Entscheidung über Behandlungsstrategien und das Krankheitsmanagement.
Häufige Fragen
Was bedeutet ein positiver Centromer-Antikörper-Test?
Können Centromer-Antikörper bei anderen Autoimmunerkrankungen nachgewiesen werden?
Quellen
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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