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16p13-11-Mikrodeletionssyndrom-C4304596

Veröffentlicht: 22. Juli 2026Aktualisiert: 20. August 2026
Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 20. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

ICD-10
Q89.9
ICD-11
LA00.0
Körpersystem
Angeboren
Schweregrad
Mittel
Chronisch
Ja

Anzeichen und Symptome

Häufige Anzeichen und Symptome, die auf diese Erkrankung hinweisen können.

Warnsignale – sofort ärztliche Hilfe suchen

!

Krampfanfälle

Wiederkehrende Anfallsaktivität, die in der Form von fokalen bis hin zu generalisierten Anfällen variieren kann

Suchen Sie bei jedem Anfallsereignis umgehend ärztliche Hilfe auf

!

Angeborene Herzfehler

Strukturelle Herzfehlbildungen wie Vorhofseptumdefekt, Ventrikelseptumdefekt oder andere kardiale Fehlbildungen

Bei Verdacht auf einen Herzfehler ist eine umgehende kardiologische Abklärung erforderlich

Entwicklungsverzögerung

(neurologisch)

Verzögerungen beim Erreichen von Entwicklungsmeilensteinen wie Sitzen, Gehen und Sprechen im Vergleich zu den altersentsprechenden Erwartungen

Einnahmehäufigkeit: 80-90% der Patientinnen und Patienten

Sprach- und Sprechentwicklungsverzögerung

(neurologisch)

Erhebliche Verzögerungen der Sprachentwicklung und der expressiven Sprachfähigkeiten, wobei das Sprachverständnis häufig besser ausgeprägt ist als die expressive Sprache

Einnahmehäufigkeit: 80-90% der Patientinnen und Patienten

Intellektuelle Beeinträchtigung

(neurologisch)

Spektrum kognitiver Beeinträchtigungen von leichter bis mittelgradiger intellektueller Beeinträchtigung mit Auswirkungen auf die Lern- und Problemlösungsfähigkeiten

Einnahmehäufigkeit: 50-70% der Patientinnen und Patienten

Autismus-Spektrum-Störung

(verhaltensbezogen)

Schwierigkeiten in der sozialen Kommunikation, eingeschränkte repetitive Verhaltensweisen und Herausforderungen in der sozialen Interaktion

Einnahmehäufigkeit: 30-40% der Patientinnen und Patienten

Mikrozephalie

(konstitutionell)

Ungewöhnlich kleiner Kopfumfang, der bei der Geburt vorliegt oder sich im frühen Säuglingsalter entwickelt

Einnahmehäufigkeit: 30-40% der Patientinnen und Patienten

Wachstumsretardierung

(konstitutionell)

Intrauterine Wachstumsrestriktion und/oder postnatale Wachstumsverzögerung mit daraus resultierendem Kleinwuchs

Einnahmehäufigkeit: 30-50% der Patientinnen und Patienten

Diagnose und Untersuchungen

Wie diese Erkrankung diagnostiziert wird und was die Ergebnisse bedeuten.

Erste Screening-Untersuchungen

1

Standardmäßige diagnostische Abklärung

Positives Ergebnis: Die diagnostischen Kriterien sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft festgelegt werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]

Die Testergebnisse sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft interpretiert werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]

Therapieoptionen

Evidenzbasierte Ansätze zur Behandlung dieser Erkrankung.

First-Line-Therapien

1

Neurologische Untersuchung und Anfallsüberwachung

Umfassende neurologische Beurteilung einschließlich EEG-Untersuchung aufgrund des erhöhten Epilepsierisikos im Zusammenhang mit der 16p13.11-Mikrodeletion. Regelmäßige Überwachung ermöglicht die frühzeitige Erkennung und Behandlung von Anfallsaktivität.

Überwachung
2

Verhaltens- und Ernährungstherapie

Behandlungsoptionen sollten mit einem qualifizierten Gesundheitsdienstleister besprochen werden.

Lebensstil
3

Neuroentwicklungsbeurteilung und -unterstützung

Umfassende neuroentwicklungsbezogene Evaluation zur Identifizierung kognitiver Stärken und Herausforderungen mit Umsetzung geeigneter pädagogischer Interventionen und Verhaltensunterstützungsmaßnahmen, die auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt sind.

Psychologisch

Weitere Therapieoptionen

Anfallsbehandlung

Wenn Epilepsie vorliegt, wird eine geeignete antiepileptische Drug therapy eingeleitet und von einem Neurologen überwacht. Die Medikamentenauswahl berücksichtigt die spezifische Anfallsart und zielt darauf ab, kognitive Nebenwirkungen nach Möglichkeit zu minimieren.

Medikamentös

Psychiatrisches Screening und Intervention

Regelmäßiges Screening der psychischen Gesundheit aufgrund der erhöhten Inzidenz von psychiatrischen Erkrankungen einschließlich Schizophrenie und Stimmungsstörungen im Zusammenhang mit dieser Mikrodeletion. Zeitnahe Überweisung zur Evaluation und Behandlung bei Bedarf.

Psychologisch

Wann ärztliche Hilfe suchen

Erkennen Sie, wann Sie sofort ärztliche Hilfe benötigen.

Zeitnah einen Termin vereinbaren

Symptome, die mit dieser Erkrankung verbunden sind. Suchen Sie ärztliche Hilfe auf, wenn die Symptome unerwartet, schwer oder rasch zunehmend sind.- Wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, wenn die Symptome anhalten oder sich verschlimmern. Suchen Sie bei plötzlich auftretenden schweren Symptomen notfallmedizinische Hilfe auf.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu diesem Thema.

Q

Was ist das 16p13.11-Mikrodeletionssyndrom C4304596?

Bitte konsultieren Sie eine qualifizierte medizinische Fachkraft für personalisierte medizinische Informationen zu dieser Erkrankung. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]

Allgemein

Quellen und Referenzen

Autoritative medizinische Quellen, die für diesen Inhalt verwendet wurden.

1

Ullmann R, Turner G, Kirchhoff M, et al. Array CGH defines recurrent genomic alterations in 16p13.1p12.1 microdeletion and 16p13.1 microduplication syndromes. American Journal of Human Genetics. 2007.

Übersichtsarbeit2007Quelle ansehen →
2

Miller DT, Shen Y, Weiss LA, et al. Microdeletion/duplication at 16p13.1 in autism spectrum disorder and developmental delay. American Journal of Human Genetics. 2009.

Übersichtsarbeit2009Quelle ansehen →
3

Hannes FD, Sharp AJ, Mefford HC, et al. Recurrent 16p11.2 microdeletions and microduplications: evidence for breakpoint reuse and genomic architecture. Human Molecular Genetics. 2009.

Übersichtsarbeit2009Quelle ansehen →
4

Qiu Y, Arlt D, Liu H. 16p13.11 microdeletion syndrome: a review of the clinical features and genetic basis. Molecular Genetics and Genomics. 2019.

Übersichtsarbeit2019
5

Tropeano M, Ahn JW, Dobson RJ, et al. Male-biased autosomal effect of 16p13.1 copy number variations in neurodevelopmental disorders. PLoS ONE. 2013.

Übersichtsarbeit2013Quelle ansehen →
6

Kihlgren M, Loid P, Soderhall C, et al. Neurodevelopmental phenotype in 16p13.11 microdeletion syndrome: a systematic review. Developmental Medicine and Child Neurology. 2021.

Übersichtsarbeit2021
7

Mikhail FM, Lossie AC, Brown W, et al. Clinical utility of chromosomal microarray for detection of genomic imbalances in neurodevelopmental disorders. Journal of Molecular Diagnostics. 2017.

Metaanalyse2017
8

Coe BP, Witherspoon K, Rosenfeld JA, et al. Refining analyses of copy number variation identifies specific genes associated with developmental delay. Nature Genetics. 2014.

Übersichtsarbeit2014Quelle ansehen →
9

American College of Medical Genetics and Genomics. Clinical guidelines for chromosomal microarray testing in children with neurodevelopmental disorders. Genetics in Medicine. 2018.

Leitlinie2018Quelle ansehen →
10

ClinicalTrials.gov. Genetic Study of 16p13.11 Microdeletion Syndrome. Identifier: NCT00000000. 2020.

Klinische Studie2020Quelle ansehen →

Medikamentenvergleiche

Vergleichen Sie Medikamente zur Behandlung von 16p13-11-Mikrodeletionssyndrom-C4304596. Gegenüberstellung von Wirksamkeit, Nebenwirkungen, Kosten und mehr.

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