Störung des Nervus abducens
Wichtigste Fakten im Überblick
- ICD-10
- G43.909
- ICD-11
- 8A00.0
- Körpersystem
- neurologic
- Schweregrad
- Mittel
- Chronisch
- Ja
Anzeichen und Symptome
Häufige Anzeichen und Symptome, die auf diese Erkrankung hinweisen können.
Warnsignale – sofort ärztliche Hilfe suchen
Konjugierte Blickparese
Unfähigkeit, beide Augen gemeinsam in einer koordinierten horizontalen Richtung zu bewegen, wodurch das binokulare Sehen beeinträchtigt wird.
Suchen Sie umgehend notfallmedizinische Hilfe auf, da dies auf eine schwerwiegende Grunderkrankung wie einen Schlaganfall oder einen erhöhten intrakraniellen Druck hinweisen kann.
Taubheitsgefühl im Gesicht
Verminderte Sensibilität oder Kribbeln im Gesicht, was auf eine Beteiligung benachbarter Hirnnerven hinweisen kann.
Suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe auf, da ein Taubheitsgefühl im Gesicht zusammen mit Störungen der Augenbewegung auf eine schwerwiegende neurologische Erkrankung hinweisen kann.
Horizontale Diplopie
(neurologisch)Doppeltsehen beim horizontalen Blick, besonders auffällig beim Blick zur betroffenen Gesichtsseite.
Einnahmehäufigkeit: 90-95 % der Patientinnen und Patienten
Unfähigkeit zur Abduktion des Auges
(neurologisch)Eingeschränkte oder fehlende Auswärtsbewegung des Auges auf der betroffenen Seite infolge einer Schwäche des Musculus rectus lateralis.
Einnahmehäufigkeit: 85-90 % der Patientinnen und Patienten
Esotropie
(neurologisch)Einwärtsabweichung des Auges zur Nase hin, häufig mit dem Erscheinungsbild eines wandernden oder schielenden Auges.
Einnahmehäufigkeit: 70-80 % der Patientinnen und Patienten
Kompensatorische Kopfneigung
(muskuloskeletal)Unwillkürliche Neigung des Kopfes zu einer Seite, um das Doppeltsehen zu vermindern und die visuelle Ausrichtung zu verbessern.
Einnahmehäufigkeit: 60-70 % der Patientinnen und Patienten
Augenüberanstrengung
(neurologisch)Ermüdung und Beschwerden in und um die Augen aufgrund der zusätzlichen Anstrengung, die zum Fokussieren und Ausrichten des Sehens erforderlich ist.
Einnahmehäufigkeit: 55-65 % der Patientinnen und Patienten
Kopfschmerzen
(neurologisch)Dumpfe bis mäßige Kopfschmerzen, häufig im Bereich der Stirn, der Schläfen oder hinter den Augen lokalisiert, infolge einer Anspannung der Augenmuskulatur.
Einnahmehäufigkeit: 50-60 % der Patientinnen und Patienten
Verschwommenes Sehen
(neurologisch)Allgemeine Beeinträchtigung der Sehschärfe, weil die Augen sich nicht richtig ausrichten und fokussieren können.
Einnahmehäufigkeit: 25-35 % der Patientinnen und Patienten
Diagnose und Untersuchungen
Wie diese Erkrankung diagnostiziert wird und was die Ergebnisse bedeuten.
Erste Screening-Untersuchungen
Standarddiagnostische Abklärung
Positives Ergebnis: Die diagnostischen Kriterien sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft festgelegt werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]
Die Testergebnisse sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft interpretiert werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]
Therapieoptionen
Evidenzbasierte Ansätze zur Behandlung dieser Erkrankung.
First-Line-Therapien
Ernährungsberatung und Bewegungsplan
Behandlungsoptionen sollten mit einem qualifizierten Gesundheitsdienstleister besprochen werden.
Serielle neurologische Untersuchung
Regelmäßige Überwachung der Hirnnervenfunktion mit periodischen ophthalmologischen Untersuchungen zur Verlaufskontrolle der Krankheitsprogression oder -verbesserung. Bildgebende Verfahren helfen, die zugrunde liegende Ätiologie zu identifizieren.
Antientzündliche Therapie
Kortikosteroidale oder nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) zur Reduktion der Nervenentzündung, wenn eine entzündliche Ätiologie vermutet wird. Die Behandlung zielt auf den zugrunde liegenden entzündlichen Prozess ab, der den Nervus abducens betrifft.
Weitere Therapieoptionen
Prismenkorrektur bei Diplopie
Anwendung von Fresnel-Prismen oder geschliffenen Prismengläsern auf optischen Geräten zur Reduktion von Doppelbildern, die durch Ungleichgewicht der extraokulären Muskeln verursacht werden. Dieser nichtinvasive Ansatz verbessert den Sehkomfort und das funktionelle Sehen.
ProzedurNervendekompressionsoperation
Chirurgische Dekompression des Nervus abducens bei kompressiven Läsionen oder wenn konservative Maßnahmen nicht erfolgreich sind. Der Eingriff zielt darauf ab, Druck auf den Nervenverlauf zu entlasten.
ChirurgischBehandlung der Grunderkrankung
Gezielte Pharmakotherapie, die sich gegen die spezifische Ätiologie richtet, wie Antibiotika bei Infektionen, Virostatika bei viralen Ursachen oder Immunsuppressiva bei Autoimmunerkrankungen, die den Nerv betreffen.
MedikamentösWann ärztliche Hilfe suchen
Erkennen Sie, wann Sie sofort ärztliche Hilfe benötigen.
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Häufige Fragen
Häufige Fragen zu diesem Thema.
Was ist eine Erkrankung des Nervus abducens C0271355?
Bitte wenden Sie sich an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, um personalisierte medizinische Informationen zu dieser Erkrankung zu erhalten. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]
AllgemeinQuellen und Referenzen
Autoritative medizinische Quellen, die für diesen Inhalt verwendet wurden.
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American Academy of Neurology. Practice parameter: therapies for blepharospasm and cranial dystonia. Neurology. 2019;93(2):86-93.
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International Headache Society. The International Classification of Headache Disorders, 3rd edition. Cephalalgia. 2018;38(1):1-211.
Medikamentenvergleiche
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