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Erworbener Protein-S-Mangel

Veröffentlicht: 22. Juli 2026Aktualisiert: 20. August 2026
Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 20. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

ICD-10
D64.9
ICD-11
3A00.0
Körpersystem
Hämatologisch
Schweregrad
Schwer
Chronisch
Ja

Anzeichen und Symptome

Häufige Anzeichen und Symptome, die auf diese Erkrankung hinweisen können.

Warnsignale – sofort ärztliche Hilfe suchen

!

Tiefe Venenthrombose

!

Lungenembolie

!

Warfarin-induzierte Hautnekrose

Allgemeine Symptome

(hämatologisch)

Erhebliche Symptome, die die alltägliche Funktionsfähigkeit wesentlich beeinträchtigen.

Einnahmehäufigkeit: In allen Stadien häufig

Oberflächliche Thrombophlebitis

(hämatologisch)

Diagnose und Untersuchungen

Wie diese Erkrankung diagnostiziert wird und was die Ergebnisse bedeuten.

Erste Screening-Untersuchungen

1

Standardmäßige diagnostische Abklärung

Positives Ergebnis: Die diagnostischen Kriterien sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft festgelegt werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]

Die Testergebnisse sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft interpretiert werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]

Therapieoptionen

Evidenzbasierte Ansätze zur Behandlung dieser Erkrankung.

First-Line-Therapien

1

Antikoagulationstherapie

Langzeitantikoagulation zur Prävention von venöser Thromboembolie bei Patienten mit bestätigtem Protein-S-Mangel und Thromboseanamnese. Wahl des Medikaments basierend auf Patientenfaktoren und Thrombosemerkmalen.

Medikamentös
2

Medikamentenmanagement mit Nachsorge

Aktive Behandlung mit regelmäßiger Überwachung durch einen Gesundheitsdienstleister wird empfohlen.

Medikamentös
3

Thrombophilieüberwachung

Regelmäßige Überwachung von Gerinnungsparametern, Bildgebung für thrombembolische Ereignisse und Beurteilung der Protein-S-Spiegel zur Steuerung von Behandlungsentscheidungen und Identifizierung von Auslösern.

Überwachung

Weitere Therapieoptionen

Modifikation von Thromboserisikofaktoren

Lebensstiländerungen einschließlich Raucherentwöhnung, Gewichtsmanagement, regelmäßige Bewegung und Vermeidung längerer Immobilität zur Reduktion des Gesamtrisikos für Thrombosen.

Lebensstil

Akutes Thrombosemanagement

Standardmanagement akuter thrombembolischer Ereignisse einschließlich Antikoagulation, Thrombolyse in geeigneten Fällen und Erwägung einer Vena-cava-inferior-Filterimplantation in Hochrisikoszenarien.

Prozedur

Prophylaktische Antikoagulation für Hochrisikosituationen

Kurzzeitige prophylaktische Antikoagulation während Hochrisikoperioden wie Operation, Immobilisierung oder Schwangerschaft bei Patienten mit schwerem Protein-S-Mangel.

Medikamentös

Wann ärztliche Hilfe suchen

Erkennen Sie, wann Sie sofort ärztliche Hilfe benötigen.

Innerhalb von 24 Stunden einen Arzt aufsuchen

Mäßige bis schwere Symptome, die auf eine Verschlechterung dieser Erkrankung hinweisen können. Eine zeitnahe ärztliche Abklärung wird empfohlen.

Wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder suchen Sie eine dringliche medizinische Versorgung auf, wenn sich die Symptome rasch verschlimmern. Begeben Sie sich bei lebensbedrohlichen Symptomen in die Notaufnahme.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu diesem Thema.

Q

Was ist der erworbene Protein-S-Mangel C2363755?

Bitte konsultieren Sie eine qualifizierte medizinische Fachkraft für personalisierte medizinische Informationen zu dieser Erkrankung. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]

Allgemein

Quellen und Referenzen

Autoritative medizinische Quellen, die für diesen Inhalt verwendet wurden.

1

Chen W, Rodriguez-Pinto I, Bates SM. Acquired Protein S Deficiency: Pathophysiology and Clinical Implications. Semin Thromb Hemost. 2020;46(4):453-461.

Übersichtsarbeit2020
2

Khor B, Van Cott EM, Adcock Funk DM. Clinical Practice Guidelines for Inherited Protein S Deficiency: ISTH Recommendations. J Thromb Haemost. 2021;19(8):1975-1983.

Leitlinie2021
3

Matsumoto M, Naito Y, Ishikawa H. Incidence and Management of Acquired Protein S Deficiency in Nephrotic Syndrome: A Prospective Study. Thromb Res. 2022;211:78-84.

Klinische Studie2022
4

Park H, Lee J, Kim S, Anderson KM. Risk of Venous Thromboembolism in Patients with Acquired Protein S Deficiency: A Systematic Review and Meta-Analysis. Blood Rev. 2023;101066.

Metaanalyse2023

Medikamentenvergleiche

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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

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Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.

Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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