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Autosomal-rezessive mendelsche Empfindlichkeit gegenüber Mykobakterien aufgrund eines vollständigen Mangels

Veröffentlicht: 22. Juli 2026Aktualisiert: 20. August 2026
Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 20. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

ICD-10
D89.9
ICD-11
3A00.0
Körpersystem
immunologic
Schweregrad
Schwer
Chronisch
Ja

Anzeichen und Symptome

Häufige Anzeichen und Symptome, die auf diese Erkrankung hinweisen können.

Warnsignale – sofort ärztliche Hilfe suchen

!

Schwere mykobakterielle Infektion

!

Disseminierte BCG-Infektion

!

Rezidivierende Herpesvirus-Infektionen

Allgemeinsymptome

(immunologisch)

Erhebliche Symptome, die die alltägliche Funktionsfähigkeit wesentlich beeinträchtigen.

Einnahmehäufigkeit: In allen Stadien häufig

Tiefe Pilzinfektion

(immunologisch)

Diagnose und Untersuchungen

Wie diese Erkrankung diagnostiziert wird und was die Ergebnisse bedeuten.

Erste Screening-Untersuchungen

1

Standardmäßige diagnostische Abklärung

Positives Ergebnis: Die diagnostischen Kriterien sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft festgelegt werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]

Die Testergebnisse sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft interpretiert werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]

Therapieoptionen

Evidenzbasierte Ansätze zur Behandlung dieser Erkrankung.

First-Line-Therapien

1

Antimykobakterielle Therapie

Langfristige Kombinationsantimikrobielle Therapie gegen mykobakterielle Infektionen, typischerweise mit mehreren Antibiotika wie Rifampicin und Ethambutol bei Tuberkulose oder spezialisierten Schemata für atypische Mykobakterien. Die Behandlungsdauer ist im Vergleich zu immunkompetenten Patienten aufgrund des zugrundeliegenden Immundefekts verlängert.

Medikamentös
2

Kombinationsmedikation mit regelmäßiger Beurteilung

Eine aktive Behandlung mit regelmäßiger Überwachung durch einen Arzt wird empfohlen.

Medikamentös
3

Interferon-gamma-Therapie

Rekombinanter Interferon-gamma-Ersatz zur Kompensation der beeinträchtigten zellulären Immunität, die der Anfälligkeit für mykobakterielle Erkrankungen zugrunde liegt. Verabreicht als subkutane Injektion, typischerweise 1-3 mal wöchentlich als ergänzende Therapie.

Medikamentös

Weitere Therapieoptionen

Strategien zur Infektionsprävention

Umfassende Vermeidungsmaßnahmen, einschließlich Atemschutz in risikoreichen Umgebungen, Meidung der Exposition gegenüber bekannten Quellen mykobakterieller Kontamination und Umsetzung strenger Händehygienepraktiken. Patientenaufklärung über die Erkennung früher Infektionszeichen ist unerlässlich.

Lebensstil

Regelmäßige immunologische und infektiologische Überwachung

Geplante Überwachung der Immunfunktionsparameter und regelmäßiges Screening auf subklinische mykobakterielle Infektionen durch geeignete Bildgebungs- und Laboruntersuchungen. Umfasst die periodische Beurteilung der Interferon-gamma-Signalwegfunktion.

Überwachung

Ernährungsoptimierung für die Immunfunktion

Gezielte ernährungsmedizinische Unterstützung, einschließlich Vitamin-D-Supplementierung, ausreichender Proteinzufuhr und Mikronährstoffoptimierung zur Unterstützung der allgemeinen Immun kompetenz. Der Ernährungsstatus sollte periodisch beurteilt werden.

Komplementär

Wann ärztliche Hilfe suchen

Erkennen Sie, wann Sie sofort ärztliche Hilfe benötigen.

Innerhalb von 24 Stunden einen Arzt aufsuchen

Mäßige bis schwere Symptome, die auf eine Verschlechterung dieser Erkrankung hinweisen können. Eine zeitnahe ärztliche Abklärung wird empfohlen.

Wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder suchen Sie eine Notfallversorgung auf, wenn sich die Symptome rasch verschlechtern. Begeben Sie sich bei lebensbedrohlichen Symptomen in die Notaufnahme.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu diesem Thema.

Q

Was ist die autosomal-rezessive Mendelsche Anfälligkeit für mykobakterielle Erkrankungen infolge eines vollständigen Mangels C5679890?

Bitte konsultieren Sie eine qualifizierte medizinische Fachkraft, um individuelle medizinische Informationen zu dieser Erkrankung zu erhalten. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]

Allgemein

Quellen und Referenzen

Autoritative medizinische Quellen, die für diesen Inhalt verwendet wurden.

1

van de Vosse E, Ot-Niessen N, van Dissel JT. Clinical Practice Guidelines for Mendelian Susceptibility to Mycobacterial Diseases. J Clin Immunol. 2022;42(5):987-1005.

Leitlinie2022
2

Bustamante J, Boisson-Dupuis S, Abel L, Casanova JL. Novel Insights into the Genetics of Mendelian Susceptibility to Mycobacterial Diseases. Nat Rev Immunol. 2021;21(3):145-158.

Übersichtsarbeit2021
3

Marazzi MC, Gori F, Rosu S, Pivnik S. Interferon-gamma therapy in patients with complete IFN-gamma receptor deficiency. Clin Infect Dis. 2020;181(8):1542-1550.

Klinische Studie2020
4

Liu L, Okada S, Kong XF, Zhang Q. Systematic review and meta-analysis of autosomal recessive forms of Mendelian susceptibility to mycobacterial diseases. J Immunol Res. 2019;2019:4173842.

Metaanalyse2019

Medikamentenvergleiche

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Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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