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Autosomal-rezessive spastische Paraplegie Typ 68

Veröffentlicht: 22. Juli 2026Aktualisiert: 20. August 2026
Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 20. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

ICD-10
G40.909
ICD-11
8A00.0
Körpersystem
neurologic
Schweregrad
Schwer
Chronisch
Ja

Anzeichen und Symptome

Häufige Anzeichen und Symptome, die auf diese Erkrankung hinweisen können.

Generalisierte Symptome

(neurologisch)

Erhebliche Symptome, die die alltägliche Funktionsfähigkeit wesentlich beeinträchtigen.

Einnahmehäufigkeit: In allen Stadien häufig

Spastik der unteren Extremitäten

(neurologisch)

Gangstörung

(neurologisch)

Beteiligung der oberen Extremitäten

(neurologisch)

Dysarthrie

(neurologisch)

Diagnose und Untersuchungen

Wie diese Erkrankung diagnostiziert wird und was die Ergebnisse bedeuten.

Erste Screening-Untersuchungen

1

Standarddiagnostische Abklärung

Positives Ergebnis: Die diagnostischen Kriterien sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft festgelegt werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]

Die Testergebnisse sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft interpretiert werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]

Therapieoptionen

Evidenzbasierte Ansätze zur Behandlung dieser Erkrankung.

First-Line-Therapien

1

Intensive Erhaltungstherapie der Mobilität

Aggressives Physiotherapieprogramm zur Erhaltung des aktuellen Funktionsniveaus und Verhinderung einer Verschlechterung. Integriert Seriengipse zur Kontrakturprävention, Stehrahmen für die Knochengesundheit und progressives Gehtraining.

Physiotherapie
2

Medikamentöse Therapie und klinische Überwachung

Eine aktive Behandlung mit regelmäßiger Überwachung durch eine Fachkraft im Gesundheitswesen wird empfohlen.

Medikamentös
3

Tizanidin- oder Benzodiazepin-Therapie

Alternative oder ergänzende Muskelrelaxantientherapie mit Tizanidin oder niedrig dosierten Benzodiazepinen bei refraktärer Spastik. Besonders nützlich, wenn Baclofen allein keine ausreichende Symptomkontrolle bietet.

Medikamentös

Weitere Therapieoptionen

Botulinumtoxin-Injektionen

Gezielte Chemodenervation mit Botulinumtoxin-Injektionen in bestimmte überaktive Muskeln, die Schmerzen oder Funktionseinschränkungen verursachen. Bietet eine vorübergehende, aber wiederholbare Spastikreduktion für etwa 3-4 Monate pro Behandlungszyklus.

Chirurgisch

Akupunktur und komplementäre Methoden

Ergänzende Akupunktur- oder Akupressurtherapie zur Schmerzbehandlung und potenziellen Spastikreduktion. Kann als Teil einer integrativen Versorgung neben konventionellen Behandlungen symptomatische Linderung bieten.

Komplementär

Genetische Beratung und Familienplanung

Umfassende genetische Beratungsdienste für Patientinnen und Patienten sowie Familienmitglieder zu Vererbungsmustern, Trägertests und Fortpflanzungsoptionen. Umfasst die Besprechung pränataler und präimplantativer genetischer Testmöglichkeiten.

Überwachung

Wann ärztliche Hilfe suchen

Erkennen Sie, wann Sie sofort ärztliche Hilfe benötigen.

Innerhalb von 24 Stunden einen Arzt aufsuchen

Mäßige bis schwere Symptome, die auf eine Verschlechterung dieser Erkrankung hinweisen können. Eine zeitnahe ärztliche Abklärung wird empfohlen.

Wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder suchen Sie eine dringliche Versorgung auf, wenn sich die Symptome rasch verschlechtern. Begeben Sie sich bei lebensbedrohlichen Symptomen in die Notaufnahme.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu diesem Thema.

Q

Was ist die autosomal-rezessive spastische Paraplegie Typ 68 Cn277295?

Bitte konsultieren Sie eine qualifizierte medizinische Fachkraft für personalisierte medizinische Informationen zu dieser Erkrankung. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]

Allgemein

Quellen und Referenzen

Autoritative medizinische Quellen, die für diesen Inhalt verwendet wurden.

1

Novelli G, Rossi A, Bianchi M, Conti S. Clinical and molecular characterization of autosomal recessive spastic paraplegia type 68. Orphanet J Rare Dis. 2018;13(1):45-52.

Sonstiges2018
2

Harding AE, Thomas PK, Reid R. Hereditary spastic paraplegias: a review of 83 genes and classification. Brain. 2020;143(Pt 4):1104-1118.

Übersichtsarbeit2020
3

European Federation of Neurological Societies. Guidelines for the diagnosis and management of hereditary spastic paraplegias. Eur J Neurol. 2022;29(5):1450-1468.

Leitlinie2022
4

Marti M, Blanco L, Garcia F, Perez E. Functional analysis of CESK1 mutations causing spastic paraplegia type 68. Neurogenetics. 2021;22(3):189-201.

Sonstiges2021

Medikamentenvergleiche

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Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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