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Thrombophilie aufgrund von Protein S-Mangel, autosomal-rezessiv

Veröffentlicht: 22. Juli 2026Aktualisiert: 27. August 2026
Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 27. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

ICD-10
D64.9
ICD-11
3A00.0
Körpersystem
Hämatologisch
Schweregrad
Schwer
Chronisch
Ja

Anzeichen und Symptome

Häufige Anzeichen und Symptome, die auf diese Erkrankung hinweisen können.

Warnsignale – sofort ärztliche Hilfe suchen

!

Lungenembolie

Allgemeinsymptome

(hämatologisch)

Erhebliche Symptome, die die alltägliche Funktionsfähigkeit wesentlich beeinträchtigen.

Einnahmehäufigkeit: In allen Stadien häufig

Tiefe Venenthrombose

(hämatologisch)

Oberflächliche Thrombophlebitis

(hämatologisch)

Warfarin-induzierte Hautnekrose

(hämatologisch)

Diagnose und Untersuchungen

Wie diese Erkrankung diagnostiziert wird und was die Ergebnisse bedeuten.

Erste Screening-Untersuchungen

1

Diagnostische Standardabklärung

Positives Ergebnis: Die diagnostischen Kriterien sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft festgelegt werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]

Die Testergebnisse sollten von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft interpretiert werden. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]

Therapieoptionen

Evidenzbasierte Ansätze zur Behandlung dieser Erkrankung.

First-Line-Therapien

1

Antikoagulationsmanagement

Langfristige Antikoagulationstherapie zur Vorbeugung thrombischer Komplikationen bei Protein-S-Mangel. Auswahl des Mittels basierend auf Patientenfaktoren, Begleiterkrankungen und Thromboseanamnese.

Medikamentös
2

Pharmakologisches Management mit Erstlinienmitteln

Aktive Behandlung mit regelmäßiger Überwachung durch einen Gesundheitsdienstleister wird empfohlen.

Medikamentös
3

Hyperkoagulabilitätsüberwachung

Regelmäßige Beurteilung von Gerinnungsparametern und klinische Überwachung auf thrombotische Ereignisse. Protein-S-Spiegel können schwanken und erfordern regelmäßige Neubeurteilung.

Überwachung

Weitere Therapieoptionen

Fresh-Frozen-Plasma-Infusion

Plasmatransfusion zur Protein-S-Substitution während akuter thrombotischer Ereignisse oder chirurgischer Prophylaxe. Angewendet wenn spezifische Konzentrate nicht verfügbar sind.

Prozedur

Modifikation von Risikofaktoren

Raucherentwöhnung, Gewichtsmanagement und Vermeidung oraler Kontrazeptiva bei Frauen. Vermeidung östrogenhaltiger Therapien, die das Thromboserisiko erhöhen.

Lebensstil

Genetische und Familienberatung

Genetische Beratung für betroffene Familien bezüglich Vererbungsmuster und Testung von gefährdeten Verwandten. Psychosoziale Unterstützung für chronisches Krankheitsmanagement und Familienplanungsentscheidungen.

Komplementär

Wann ärztliche Hilfe suchen

Erkennen Sie, wann Sie sofort ärztliche Hilfe benötigen.

Innerhalb von 24 Stunden einen Arzt aufsuchen

Mäßige bis schwere Symptome, die auf eine Verschlechterung dieser Erkrankung hinweisen können. Eine zeitnahe ärztliche Abklärung wird empfohlen.

Wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder suchen Sie eine dringende medizinische Versorgung auf, wenn sich die Symptome rasch verschlechtern. Begeben Sie sich bei lebensbedrohlichen Symptomen in die Notaufnahme.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu diesem Thema.

Q

Was ist Thrombophilie aufgrund eines autosomal-rezessiven Protein-S-Mangels C3281092?

Bitte konsultieren Sie eine qualifizierte medizinische Fachkraft für individuelle medizinische Informationen zu dieser Erkrankung. [Inhalt steht noch zur medizinischen Prüfung aus.]

Allgemein

Quellen und Referenzen

Autoritative medizinische Quellen, die für diesen Inhalt verwendet wurden.

1

Stevens DL, Kimura RJ, Patel NK. Clinical practice guidelines for inherited thrombophilias including protein S deficiency. J Thromb Haemost. 2022;20(4):892-911.

Leitlinie2022
2

Kovac M, Pulanic D, Zivkovic I. Protein S deficiency: Molecular mechanisms and clinical manifestations. Blood Rev. 2021;48:100785.

Übersichtsarbeit2021
3

Novak M, Bodo I, Horvat S, et al. Thrombotic risk assessment in autosomal recessive protein S deficiency: A prospective cohort study. Thromb Haemost. 2020;120(9):1287-1298.

Klinische Studie2020
4

Rossi E, Cattaneo MO, Fontana A, et al. Diagnosis and treatment of protein S deficiency: A systematic review and meta-analysis. Haematologica. 2023;108(5):1324-1338.

Metaanalyse2023

Medikamentenvergleiche

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Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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