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Aspergillus fumigatus Antikörper Test

Veröffentlicht: 9. August 2026Aktualisiert: 16. August 2026

Dieser Bluttest misst die Antikörper gegen den Schimmelpilz Aspergillus fumigatus in Ihrem Serum.

Kurzfassung

{"Dient der Diagnose einer Aspergillus-Pilzinfektion (Aspergillose)","Hilft bei der Unterscheidung zwischen aktiver und vergangener Infektion","Wird insbesondere bei Patienten mit geschwächtem Immunsystem eingesetzt"}

Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 16. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

LOINC
109217-0
Kurzcode
A fumigatus3 Ab Msmt Ser
Synonyme
A fumigatus3 Ab Msmt Ser
Kategorie
Klinische Chemie
Probe
serum
Probenbehälter
Red-top tube (SST)
Einheiten
N/A
Nüchtern
Nein
Population
Erwachsene
Geschlecht
all
Altersbereich
18–65 Jahre
CPT
82784
Probenvolumen
5 mL
Probenstabilität
Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
Hämolyse max.
500
Lipämie max.
1000
Ikterus max.
500
Bearbeitungszeit
4–24 Stunden
Anordnung
routine

Was ist dieser Test?

Der Aspergillus fumigatus Antikörper Test ist eine Laboruntersuchung, die in einer Blutprobe nach spezifischen Antikörpern gegen den Schimmelpilz Aspergillus fumigatus sucht. Aspergillus fumigatus ist ein weit verbreiteter Pilz, der in der Luft vorkommt und eingeatmet werden kann. Bei gesunden Menschen verursacht er meist keine Erkrankung, doch bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann er eine Aspergillose auslösen.

Der Test misst verschiedene Antikörper (IgG, IgM, IgA), die Ihr Immunsystem als Reaktion auf eine Pilzinfektion produziert. Die Bestimmung dieser Antikörper hilft Ärzten, eine Pilzinfektion zu diagnostizieren und den Verlauf der Erkrankung zu überwachen.

Clinical interpretation

How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.

Eine Infektion mit Aspergillus fumigatus kann verschiedene Formen der Aspergillose verursachen, darunter die invasive Aspergillose (die lebensbedrohlich sein kann), allergische bronchopulmonale Aspergillose (ABPA) und Aspergillome (Pilzballen in Lungenhöhlen). Dieser Test ist besonders wichtig für Patienten mit geschwächtem Immunsystem, wie z.B. nach Organtransplantationen, bei Leukämiepatienten oder unter immunsuppressiver Therapie. Ein positiver Antikörpertest deutet auf eine Exposition oder Infektion mit dem Pilz hin und unterstützt zusammen mit klinischen Symptomen und Bildgebungsbefunden die Diagnosestellung.

Häufige Fragen

Wie wird der Test durchgeführt?
Eine kleine Blutprobe wird aus einer Vene entnommen und in ein Labor geschickt. Dort wird untersucht, ob Antikörper gegen Aspergillus fumigatus im Serum vorhanden sind.
Muss ich vor dem Test nüchtern sein?
Für diesen Test ist in der Regel kein Nüchternsein erforderlich. Sie können wie gewohnt essen und trinken.
Was bedeutet ein positiver Testergebnis?
Ein positiver Befund bedeutet, dass Ihr Immunsystem Antikörper gegen Aspergillus fumigatus gebildet hat. Dies kann auf eine aktuelle, kürzlich zurückliegende oder auch frühere Infektion hinweisen. Ihr Arzt wird das Ergebnis gemeinsam mit Ihren Symptomen und anderen Untersuchungsergebnissen bewerten.
Was bedeutet ein negatives Testergebnis?
Ein negatives Ergebnis bedeutet, dass keine nachweisbaren Antikörper gefunden wurden. Dies schließt eine Aspergillus-Infektion jedoch nicht vollständig aus, insbesondere bei stark immungeschwächten Patienten, die möglicherweise keine ausreichende Antikörperproduktion haben.
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

Medizinischer Haftungsausschluss

Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.

Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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