Alkalische Phosphatase (AP)
Die Alkalische Phosphatase ist ein Enzym, das in verschiedenen Geweben des Körpers vorkommt und dessen Aktivität im Blut gemessen wird.
Die Alkalische Phosphatase ist ein Enzym, das hauptsächlich in Leber, Knochen und Darm vorkommt Erhöhte Werte können auf Leber- oder Knochenerkrankungen hinweisen Die Blutuntersuchung erfolgt in der Regel nüchtern Der Test ist ein wichtiger Bestandteil der Leberfunktionsdiagnostik
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 20426-3
- Kurzcode
- ALP
- Synonyme
- ALP Bile SerPl-cCnc
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Serum separator tube (SST/gel tube) or plain red top tube
- Einheiten
- not specified
- Referenz min.
- 40
- Referenz max.
- 129
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 0–120 Jahre
- Methode
- Enzymatic colorimetric assay using p-nitrophenyl phosphate (pNPP) substrate
- CPT
- 84075
- SNOMED
- 27018006
- Probenvolumen
- 0.5-1.0 mL serum minimum
- Probenstabilität
- Room temperature: 2-3 days; Refrigerated (2-8°C): 7 days; Frozen (-20°C): 1 month. Avoid repeated freeze-thaw cycles.
- Hämolyse max.
- 50
- Lipämie max.
- 300
- Ikterus max.
- 20
- Bearbeitungszeit
- 1–24 Stunden
- Anordnung
- routine
Was ist dieser Test?
Die Alkalische Phosphatase (AP) ist ein Enzym, das natürlicherweise in verschiedenen Geweben des menschlichen Körpers vorkommt. Die höchsten Konzentrationen finden sich in der Leber, den Knochen, dem Darm und den Nieren. Bei einer Blutuntersuchung wird die Enzymaktivität im Serum oder Plasma gemessen, um Aufschluss über den Gesundheitszustand dieser Organe zu geben.
Warum wird dieser Test durchgeführt?
Der Test wird häufig als Teil eines Routine-Blutbildes oder eines Leberfunktionspanels angeordnet. Er hilft Ärzten, Erkrankungen der Leber und der Gallenwege zu erkennen. Auch bei Verdacht auf Knochenerkrankungen wie Osteomalazie oder Morbus Paget kann die Alkalische Phosphatase bestimmt werden. Darüber hinaus kann der Test zur Überwachung einer bereits bekannten Lebererkrankung oder zur Kontrolle der Wirkung bestimmter Medikamente verwendet werden.
Wie wird der Test durchgeführt?
Für die Messung wird eine kleine Menge Blut aus einer Vene entnommen, in der Regel aus der Armbeuge. Die Blutprobe wird dann in ein Labor geschickt, wo die Enzymaktivität der Alkalischen Phosphatase im Serum oder Plasma bestimmt wird. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten und wird usually von medizinischem Fachpersonal durchgeführt.
Reference range
40-129 U/Lnot specified
No fasting or special preparation required
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Die Bestimmung der Alkalischen Phosphatase ist ein wichtiger Baustein in der Diagnostik von Lebererkrankungen. Erhöhte Werte können auf Lebererkrankungen wie Hepatitis (Leberentzündung), Gallenstauung (Cholestase) oder Leberzirrhose hinweisen. Auch Erkrankungen der Knochen wie Morbus Paget, Osteomalazie (Knochenerweichung) oder aktive Frakturheilung können zu erhöhten Werten führen. Bei Kindern und Jugendlichen sind höhere Werte normal, da der Knochenstoffwechsel in dieser Wachstumsphase aktiver ist.
Erniedrigte Werte der Alkalischen Phosphatase sind seltener und können auf Unterernährung, Magnesiummangel oder seltene genetische Erkrankungen hinweisen. Schwangerschaft, insbesondere im dritten Trimester, kann ebenfalls zu erhöhten Werten führen, was normal ist. Ihr Arzt wird die Ergebnisse immer im Zusammenhang mit Ihren anderen Laborwerten und Ihren Beschwerden bewerten.
Häufige Fragen
Muss ich vor dem Test nüchtern sein?
Was bedeuten erhöhte AP-Werte?
Gibt es Risiken bei der Blutentnahme?
Wie lange dauert es, bis ich das Ergebnis erhalte?
Können Medikamente die Werte beeinflussen?
Quellen
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- 3
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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