Plazentare alkalische Phosphatase (PLAP) Test
Dieser Test misst das Verhältnis der plazentaren alkalischen Phosphatase zur Gesamt-alkalischen Phosphatase im Blut und wird hauptsächlich in der Schwangerschaft und bei bestimmten Krebserkrankungen eingesetzt.
{"Misst das Verhältnis von plazentarer ALP zu Gesamt-ALP im Serum","Wird zur Überwachung der Schwangerschaft und als Tumormarker verwendet","Erhöhte Werte können auf Schwangerschaftskomplikationen oder bestimmte Krebserkrankungen hinweisen","Die Blutentnahme erfolgt nüchtern am Morgen","Ergebnisse sollten immer im Zusammenhang mit anderen Befunden interpretiert werden"}
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 71363-6
- Kurzcode
- ALP Plac 2 CFr SerPl
- Synonyme
- ALP Plac 2 CFr SerPl
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Red-top tube (SST)
- Einheiten
- not specified
- Referenz min.
- 0
- Referenz max.
- 0.05
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- CPT
- 84075
- SNOMED
- 27550007
- Probenvolumen
- 5 mL
- Probenstabilität
- Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 4–24 Stunden
- Anordnung
- routine
Was ist dieser Test?
Der Test bestimmt das Verhältnis der plazentaren alkalischen Phosphatase (PLAP) zur Gesamt-alkalischen Phosphatase (Gesamt-ALP) im Blutserum. Alkalische Phosphatase ist ein Enzym, das in verschiedenen Geweben des Körpers vorkommt, darunter Leber, Knochen, Darm und die Plazenta während der Schwangerschaft. Die plazentare Form (PLAP) wird spezifisch von der Plazenta produziert.
Warum wird dieser Test durchgeführt?
Der Test hat zwei Hauptanwendungsgebiete: Erstens dient er zur Überwachung der Schwangerschaft, insbesondere bei Verdacht auf Plazentainsuffizienz oder andere Komplikationen. Zweitens wird er als Tumormarker bei bestimmten Krebserkrankungen eingesetzt, insbesondere bei Keimzelltumoren (Hodenkrebs, Eierstockkrebs), Lungenkrebs und Magen-Darm-Krebs. PLAP wird von manchen Tumorzellen produziert und kann daher auf einen Rückfall oder das Ansprechen auf eine Therapie hinweisen.
Wie wird der Test durchgeführt?
Für den Test wird eine Blutprobe aus einer Vene entnommen. Die Probe wird dann im Labor analysiert, um die Menge der plazentaren alkalischen Phosphatase im Verhältnis zur Gesamt-alkalischen Phosphatase zu bestimmen. Der Test erfordert in der Regel keine spezielle Vorbereitung, aber Ihr Arzt kann Sie bitten, nüchtern zu erscheinen, da Nahrungsaufnahme die Ergebnisse beeinflussen kann.
Reference range
0.0-0.05not specified
No fasting or special preparation required. Note pregnancy status (placental ALP fraction rises in pregnancy).
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Erhöhte Werte der plazentaren alkalischen Phosphatase können auf verschiedene Bedingungen hinweisen. In der Schwangerschaft deutet ein erhöhtes Verhältnis auf eine verstärkte Plazentaaktivität hin, was sowohl physiologisch (bei Mehrlingsschwangerschaften) als auch pathologisch (bei Plazentainsuffizienz) auftreten kann. Als Tumormarker können erhöhte PLAP-Werte auf das Vorliegen oder einen Rückfall von Keimzelltumoren, Bronchialkarzinomen oder Magen-Darm-Tumoren hinweisen. Es ist wichtig zu beachten, dass erhöhte Werte nicht spezifisch für Krebs sind und weitere Untersuchungen zur Diagnosestellung erforderlich sind. Normale Werte schließen eine Erkrankung nicht vollständig aus.
Häufige Fragen
Muss ich vor dem Test nüchtern sein?
Was bedeutet ein erhöhter Wert in der Schwangerschaft?
Kann ein erhöhter Wert bedeuten, dass ich Krebs habe?
Wie zuverlässig ist dieser Test als Tumormarker?
Gibt es Faktoren, die das Ergebnis beeinflussen können?
Quellen
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- 2
- 3
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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