Zum Inhalt springen

Amylase im Peritonealdialyseflüssigkeit

Veröffentlicht: 9. August 2026Aktualisiert: 16. August 2026

Dieser Test misst die Amylase-Konzentration in der Flüssigkeit, die bei der Bauchfelldialyse (Peritonealdialyse) verwendet wird.

Kurzfassung

{"Amylase ist ein Enzym, das Stärke abbaut","Der Test hilft, Bauchfellentzündungen (Peritonitis) zu erkennen","Erhöhte Werte können auf Schäden am Bauchfell hinweisen","Die Untersuchung ist Teil der Routineüberwachung bei Dialysepatienten","Der Test wird aus der abgeleiteten Dialyseflüssigkeit durchgeführt"}

Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 16. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

LOINC
59039-8
Kurzcode
Amylase DiafP-cCnc
Synonyme
Amylase DiafP-cCnc
Kategorie
Klinische Chemie
Probe
serum
Probenbehälter
Red-top tube (SST)
Einheiten
N/A
Referenz min.
0
Referenz max.
10
Kritischer Bereich
— – 500 N/A
Nüchtern
Nein
Population
Erwachsene
Geschlecht
all
Altersbereich
18–65 Jahre
CPT
82105
SNOMED
394971007
Probenvolumen
5 mL
Probenstabilität
Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
Hämolyse max.
500
Lipämie max.
1000
Ikterus max.
500
Bearbeitungszeit
4–24 Stunden
Anordnung
routine

Was ist dieser Test?

Der Test misst die Aktivität des Enzyms Amylase in der Peritonealdialyseflüssigkeit. Bei der Peritonealdialyse wird eine spezielle Flüssigkeit in die Bauchhöhle eingeleitet, um Giftstoffe aus dem Blut zu entfernen. Die Analyse dieser Flüssigkeit gibt Aufschluss über die Funktion des Bauchfells (Peritoneum).

Warum wird dieser Test durchgeführt?

Der Test wird hauptsächlich durchgeführt, um Komplikationen bei Patienten unter Peritonealdialyse zu erkennen. Besonders wichtig ist die Früherkennung einer Bauchfellentzündung (Peritonitis), die eine schwerwiegende Komplikation darstellen kann. Außerdem hilft er, die Durchlässigkeit des Bauchfells zu beurteilen.

Wie wird der Test durchgeführt?

Bei diesem Test wird die Dialyseflüssigkeit, die nach einer bestimmten Verweilzeit im Bauchraum abgelassen wird, im Labor untersucht. Die Amylase-Aktivität wird enzymatisch gemessen. Der Vorgang ist schmerzlos und Teil des normalen Dialyseprozesses.

Reference range

Normal: <10 ng/mLN/A

Probenart: serum

No special preparation required. For PSA, avoid sexual activity for 24-48 hours before the test.

Clinical interpretation

How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.

Erhöhte Amylase-Werte in der Peritonealdialyseflüssigkeit können auf eine Bauchfellentzündung (Peritonitis) hinweisen. Auch bei Schädigungen des Bauchfells, beispielsweise durch mechanische Reizung oder Infektionen, können die Werte erhöht sein. Der Test ist daher ein wichtiger Marker zur Früherkennung und Überwachung von Komplikationen bei Peritonealdialyse-Patienten.

Häufige Fragen

Ist der Test schmerzhaft?
Nein, der Test wird aus der bereits abgeleiteten Dialyseflüssigkeit durchgeführt. Es ist kein zusätzlicher Eingriff notwendig.
Was bedeutet ein erhöhter Wert?
Ein erhöhter Amylase-Wert kann auf eine Bauchfellentzündung (Peritonitis) hinweisen. Ihr Arzt wird weitere Untersuchungen durchführen und gegebenenfalls eine Behandlung einleiten.
Wie oft wird dieser Test durchgeführt?
Die Häufigkeit variiert je nach klinischer Situation. Bei stabilen Patienten kann der Test routinemäßig durchgeführt werden, bei Verdacht auf Komplikationen auch häufiger.
Gibt es Risiken bei diesem Test?
Nein, es handelt sich um eine Laboruntersuchung der bereits vorhandenen Dialyseflüssigkeit ohne zusätzliche Risiken.
  1. 1
  2. 2

Klicken Sie auf einen Link, um die vollständige Quelle zu öffnen. PubMed-Central-(PMC)-Links bieten freien Volltextzugang.

Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

Medizinischer Haftungsausschluss

Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.

Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

Medizinisch geprüft von WellAlly-Redaktionsteam Zuletzt geprüft 16. August 2026. · Unsere redaktionelle Richtlinie lesen