Bakterienkultur aus Peritonealflüssigkeit
Dieser Test identifiziert Bakterien in der Bauchflüssigkeit durch Kulturverfahren, um Infektionen im Bauchraum zu diagnostizieren.
{"Der Test dient zum Nachweis von Bakterien in der Bauchflüssigkeit (Peritonealflüssigkeit)","Er hilft bei der Diagnose von Bauchfellinfektionen (Peritonitis)","Die Ergebnisse zeigen, welche Bakterienart vorhanden ist","Das Ergebnis bestimmt die geeignete Antibiotikatherapie","Eine positive Kultur bedeutet eine behandlungsbedürftige Infektion"}
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 17960-6
- Kurzcode
- PFCUL3
- Synonyme
- Bacteria Prt Cult org #3
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Sterile, leak-proof container without preservatives; sterile aerobic and anaerobic blood culture bottles may also be used for optimal organism recovery
- Einheiten
- N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 0–120 Jahre
- Methode
- culture
- CPT
- 87077
- SNOMED
- 442126005
- Probenvolumen
- 5-10 mL of peritoneal fluid; minimum 1 mL acceptable in pediatric patients or low-volume taps; larger volumes (10-50 mL) preferred for recovery of fastidious organisms
- Probenstabilität
- Room temperature: deliver to laboratory within 1-2 hours of collection. If delayed, refrigerate at 2-8°C for up to 24 hours. For anaerobic culture, maintain at room temperature and process promptly.
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 24–168 Stunden
- Anordnung
- routine
Was ist dieser Test?
Der Test "Bakterien #3 identifiziert in Peritonealflüssigkeit durch Kultur" ist ein mikrobiologischer Untersuchungstest. Peritonealflüssigkeit ist die Flüssigkeit, die sich im Bauchraum befindet. Bei diesem Test wird eine Probe dieser Flüssigkeit im Labor auf Nährböden kultiviert, um Bakterien nachzuweisen und zu identifizieren. Wenn Bakterien wachsen, werden sie weiter untersucht, um die genaue Bakterienart zu bestimmen.
Wie wird die Probe entnommen?
Die Peritonealflüssigkeit wird durch eine Parazentese (Bauchpunktion) gewonnen. Dabei führt der Arzt eine dünne Nadel durch die Bauchdecke ein, um Flüssigkeit aus dem Bauchraum zu entnehmen. Dieser Eingriff wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert meist nur wenige Minuten.
Was bedeuten die Ergebnisse?
Ein negatives Ergebnis bedeutet, dass keine Bakterien in der Peritonealflüssigkeit nachgewiesen wurden. Ein positives Ergebnis zeigt eine bakterielle Infektion im Bauchraum an. Der Laborbericht gibt Aufschluss über die Art der gefundenen Bakterien, was für die Auswahl der richtigen Antibiotikabehandlung entscheidend ist.
Reference range
No growth of pathogenic bacteria identified. Results reported qualitatively with identification to genus and species level, plus antibiotic susceptibility testing when clinically indicated.N/A
Specimen must be collected aseptically via paracentesis. Skin should be disinfected with chlorhexidine or povidone-iodine prior to collection to minimize skin flora contamination. Discontinue antibiotics prior to collection when clinically feasible to optimize organism recovery.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Dieser Test ist von großer klinischer Bedeutung für die Diagnose einer Bauchfellentzündung (Peritonitis). Eine Peritonitis kann durch verschiedene Ursachen entstehen, wie z.B. einen blinddarmdurchbruch, Magenperforation oder postoperative Infektionen. Die Identifizierung der spezifischen Bakterien ermöglicht eine gezielte Antibiotikatherapie und verbessert die Behandlungsergebnisse erheblich.
Bei Patienten mit Bauchschmerzen, Fieber und einem angespannten Bauch kann dieser Test Klarheit über die Ursache der Beschwerden schaffen. Er wird häufig bei hospitalisierten Patienten mit Verdacht auf intraabdominelle Infektionen eingesetzt.
Häufige Fragen
Ist der Test schmerzhaft?
Wie lange dauert das Ergebnis?
Muss ich mich auf den Test vorbereiten?
Was passiert, wenn Bakterien gefunden werden?
Quellen
- 1
- 2
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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