Bäckerhefe-IgA-Antikörpertest
Dieser Bluttest misst die IgA-Antikörper gegen Bäckerhefe im Serum und wird häufig zur Unterstützung der Diagnose von Zöliakie verwendet.
{"Misst IgA-Antikörper gegen Bäckerhefe im Blut","Hilft bei der Diagnose von Zöliakie und glutensensitiver Enteropathie","Blutprobe wird aus einer Vene entnommen","Erhöhte Werte können auf eine Glutenunverträglichkeit hinweisen","Test gehört zur klinischen Chemie"}
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 31032-6
- Kurzcode
- BYEIGAS
- Synonyme
- Baker's yeast IgA Qn
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Red-top serum collection tube or serum separator tube (SST)
- Einheiten
- N/A
- Referenz min.
- 10
- Referenz max.
- 40
- Kritischer Bereich
- — – 500 N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- Methode
- Enzyme-linked immunosorbent assay (ELISA)
- CPT
- 86001
- SNOMED
- 39517005
- Probenvolumen
- 0.5 to 1 mL of serum
- Probenstabilität
- Serum is stable for 7 days at 2-8°C. For prolonged storage, freeze at -20°C or below for up to 30 days. Avoid repeated freeze-thaw cycles.
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 24–72 Stunden
- Anordnung
- routine
Was ist dieser Test?
Der Bäckerhefe-IgA-Antikörpertest ist eine laboratoriumsmedizinische Untersuchung, die im Blutserum nach spezifischen Antikörpern der Klasse IgA (Immunglobulin A) sucht. Diese Antikörper richten sich gegen Proteine der Bäckerhefe (Saccharomyces cerevisiae). Der Test wird vorwiegend im Rahmen der Diagnostik von Zöliakie (glutensensitiver Enteropathie) eingesetzt, kann aber auch bei anderen gastrointestinalen Erkrankungen von Bedeutung sein.
Wie wird der Test durchgeführt?
Für diesen Test wird eine Blutprobe aus einer Vene entnommen, meist am Arm. Die Probe wird dann im Labor analysiert, um die Konzentration der IgA-Antikörper gegen Bäckerhefe zu bestimmen. Der Test erfordert keine besondere Vorbereitung wie Nüchternheit, jedoch sollten Sie Ihrem Arzt mitteilen, welche Medikamente Sie einnehmen, da diese das Testergebnis beeinflussen können.
Was bedeuten die Ergebnisse?
Erhöhte Werte von IgA-Antikörpern gegen Bäckerhefe können auf eine Zöliakie oder glutensensitive Enteropathie hinweisen. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass erhöhte Werte auch bei anderen Erkrankungen auftreten können und der Test allein keine Diagnose stellt. Ihr Arzt wird die Ergebnisse im Zusammenhang mit anderen Untersuchungen (wie Gewebstransglutaminase-IgA-Antikörper und Endoskopie mit Dünndarmbiopsie) bewerten.
Gibt es Einschränkungen?
Personen mit einem IgA-Mangel können falsch-negative Ergebnisse haben. Außerdem können erhöhte Werte auch bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn auftreten. Der Test sollte daher immer im Gesamtkontext der klinischen Symptome und weiterer diagnostischer Maßnahmen interpretiert werden.
Reference range
Adult: 10-40 U/LN/A
No special patient preparation is required. Fasting is not necessary prior to specimen collection.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Der Bäckerhefe-IgA-Antikörpertest ist ein unterstützendes Diagnosewerkzeug bei Verdacht auf Zöliakie. Er wird häufig zusammen mit anderen serologischen Markern wie Gewebstransglutaminase-IgA (tTG-IgA) und Endomysium-IgA-Antikörpern eingesetzt. Erhöhte Werte können auf eine autoimmune Reaktion gegen Gluten hinweisen, die zu einer Entzündung und Schädigung der Dünndarmschleimhaut führt. Bei Kindern mit Zöliakie kann dieser Test besonders aussagekräftig sein. Der Test kann auch verwendet werden, um den Erfolg einer glutenfreien Diät zu überwachen, wobei die Antikörperspiegel unter entsprechender Diät normalerweise sinken.
Häufige Fragen
Muss ich für den Test nüchtern sein?
Wie lange dauert es, bis das Ergebnis vorliegt?
Was bedeutet ein negatives Ergebnis?
Kann der Test eine Zöliakie allein diagnostizieren?
Beeinflusst eine glutenfreie Diät das Testergebnis?
Quellen
- 1
- 2
- 3
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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