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Barbiturat-Screening im Urin

Veröffentlicht: 9. August 2026Aktualisiert: 16. August 2026

Dieser Test prüft, ob Barbiturate (Beruhigungsmittel) im Urin nachweisbar sind.

Kurzfassung

{"Ein negatives Ergebnis bedeutet, dass keine Barbiturate im Urin gefunden wurden","Der Test wird häufig bei Drogenuntersuchungen oder zur Überwachung einer Medikamententherapie eingesetzt","Bestimmte Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel können das Ergebnis beeinflussen","Bei Fragen zum Testergebnis sollte immer ein Arzt konsultiert werden"}

Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 16. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

LOINC
3372-0
Kurzcode
BARSCR
Synonyme
Barbiturate Scn Absent Ur
Kategorie
Klinische Chemie
Probe
urine
Probenbehälter
Sterile, leak-proof urine collection container without preservative
Einheiten
N/A
Referenz min.
200
Referenz max.
300
Nüchtern
Nein
Population
Erwachsene
Geschlecht
all
Altersbereich
18–65 Jahre
Methode
Immunoassay screening (e.g., EMIT, FPIA, KIMS, CEDIA) with confirmatory GC-MS or LC-MS/MS
CPT
80307
SNOMED
27220004
Probenvolumen
20-50 mL of random urine (minimum 10 mL)
Probenstabilität
Refrigerated (2-8°C): 7 days; Frozen (-20°C): 30 days; Room temperature: 48 hours
Hämolyse max.
0
Lipämie max.
0
Ikterus max.
0
Bearbeitungszeit
4–24 Stunden
Anordnung
routine

Was ist dieser Test?

Das Barbiturat-Screening im Urin ist ein laborchemischer Test, der untersucht, ob Barbiturate – eine Klasse von Beruhigungs- und Schlafmitteln – im Urin vorhanden sind. Ein negatives Ergebnis (als 'absent' oder 'nicht nachweisbar' bezeichnet) bedeutet, dass keine Barbiturate in der untersuchten Urinprobe gefunden wurden.

Wie wird der Test durchgeführt?

Für den Test wird eine Urinprobe benötigt. Die Analyse erfolgt meist mit immunoassay-basierten Methoden, die spezifische Antikörper verwenden, um Barbiturate nachzuweisen. Bei einem negativen Screening-Ergebnis werden keine Barbiturate oder deren Stoffwechselprodukte in der Probe identifiziert.

Reference range

Negative (Absent). A positive (present) result typically indicates barbiturate concentration above the assay cutoff threshold of 200-300 ng/mL.N/A

Probenart: urine

No fasting required. Patients should be advised to provide accurate medication history. Collect urine under chain-of-custody if forensic or workplace testing is required.

Clinical interpretation

How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.

◆Associated findings2

Häufige Fragen

Was bedeutet 'absent' oder 'nicht nachweisbar' beim Barbiturat-Test?
Ein 'absent'-Ergebnis bedeutet, dass in der untersuchten Urinprobe keine Barbiturate oder deren Abbauprodukte nachgewiesen werden konnten. Dies kann darauf hindeuten, dass keine Barbiturate eingenommen wurden, die Substanzen bereits aus dem Körper ausgeschieden wurden, oder die Nachweisgrenze des Tests nicht erreicht wurde.
Kann ein negatives Ergebnis falsch sein?
Ja, es gibt Faktoren, die zu einem falsch-negativen Ergebnis führen können. Dazu gehören: eine zu große Zeitspanne zwischen Einnahme und Probenahme, eine sehr niedrige Dosis, starkes Verdünnen des Urins durch hohe Flüssigkeitsaufnahme, oder bestimmte Stoffwechselbesonderheiten des Patienten. Bei Verdacht auf Barbiturat-Einnahme kann ein erneuter Test zu einem späteren Zeitpunkt sinnvoll sein.
Beeinflussen andere Medikamente das Testergebnis?
Bestimmte Medikamente können theoretisch zu falsch-positiven oder falsch-negativen Ergebnissen führen. Es ist wichtig, dem Arzt alle eingenommenen Medikamente, einschließlich rezeptfreier Präparate und Nahrungsergänzungsmittel, mitzuteilen. Das Labor verwendet oft Bestätigungstests (wie Gaschromatographie-Massenspektrometrie), um positive Screening-Ergebnisse abzusichern.
Wie lange sind Barbiturate im Urin nachweisbar?
Die Nachweisbarkeitsdauer von Barbituraten im Urin hängt von der spezifischen Substanz, der Dosierung und dem Stoffwechsel des Patienten ab. Kurz wirkende Barbiturate sind meist 2-4 Tage nachweisbar, lang wirkende können bis zu 2-3 Wochen im Urin nachgewiesen werden. Regelmäßige Einnahme führt zu einer längeren Nachweisbarkeit.
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

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Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.

Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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