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Barbiturat-Nachweis im Magensaft

Veröffentlicht: 9. August 2026Aktualisiert: 17. August 2026

Dieser Test untersucht, ob Barbiturate (Beruhigungsmittel) im Magensaft nachweisbar sind.

Kurzfassung

{"Der Test dient dem Nachweis von Barbituraten im Magensaft","Barbiturate sind Beruhigungs- und Schlafmittel","Er wird主要用于检测药物摄入或中毒情况","Eine positive Probe kann auf eine Überdosis oder Vergiftung hinweisen"}

Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 17. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

LOINC
14624-1
Kurzcode
BARBGF
Synonyme
Barbiturates Gast Ql
Kategorie
Klinische Chemie
Probe
serum
Probenbehälter
Sterile, leak-proof plastic container without preservative; clean glass container acceptable. Avoid containers with rubber stoppers or stopcocks that may adsorb barbiturates.
Einheiten
N/A
Referenz min.
10
Referenz max.
40
Kritischer Bereich
— – 500 N/A
Nüchtern
Nein
Population
Erwachsene
Geschlecht
all
Altersbereich
≥ 0 Jahre
Methode
Immunoassay (qualitative screening) with confirmation by Gas Chromatography-Mass Spectrometry (GC-MS)
CPT
80307
SNOMED
395081003
Probenvolumen
5-10 mL of gastric fluid (minimum 1 mL for testing)
Probenstabilität
Refrigerated (2-8°C): up to 7 days. Frozen (-20°C or below): up to 30 days. Avoid repeated freeze-thaw cycles. If delay in transport is anticipated, freeze specimen.
Hämolyse max.
500
Lipämie max.
1000
Ikterus max.
500
Bearbeitungszeit
1–24 Stunden
Anordnung
routine

Auf dieser Seite erfahren Sie, um welche Untersuchung es sich handelt, welche Bedeutung der Test für Ihre Gesundheitsversorgung hat und welche Informationen Ihr Arzt aus dem Ergebnis gewinnen kann, um eine sichere Einschätzung Ihres Zustands zu treffen.

Der Barbiturat-Nachweis im Magensaft ist ein chemischer Labor test, der untersucht, ob Barbiturate (eine Klasse von Beruhigungs- und Schlafmitteln) im Magensaft vorhanden sind. Barbiturate wurden früher häufig als Schlafmittel oder Betäubungsmittel eingesetzt, werden heute aber aufgrund ihrer Suchtgefahr und Sicherheitsbedenken selten verschrieben. Der Test kann helfen, eine Barbiturat-Vergiftung zu diagnostizieren oder den Missbrauch dieser Medikamente nachzuweisen.

Die Untersuchung wird durchgeführt, um bestimmte Beschwerden abzuklären, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen oder den Verlauf einer bereits bekannten Erkrankung zu kontrollieren. Das Ergebnis hilft Ihrem Arzt, die richtige Diagnose zu stellen und eine geeignete Behandlung auszuwählen.

Für diesen Test wird eine Probe des Magensaftes benötigt. Der Magensaft wird entweder durch eine Magensonde (einen dünnen Schlauch, der durch die Nase oder den Mund in den Magen geführt wird) oder durch eine Magenspülung gewonnen. Die Probe wird dann im Labor auf das Vorhandensein von Barbituraten untersucht. Der Test kann sowohl qualitativ (Nachweis ja/nein) als auch quantitativ (Menge der Barbiturate) durchgeführt werden.

Die Probe wird in der Regel vom Arzt oder medizinischen Fachpersonal entnommen, je nach Test zum Beispiel als Blutentnahme, Urinprobe oder Abstrich. Der Eingriff ist meist unkompliziert, dauert nur wenige Minuten und wird anschließend im Labor untersucht.

Ein positives Ergebnis bedeutet, dass Barbiturate im Magensaft nachgewiesen wurden. Dies kann verschiedene Ursachen haben: eine reguläre Einnahme von verschriebenen Barbituraten, eine versehentliche Überdosis oder eine absichtliche Vergiftung. Ein negatives Ergebnis bedeutet, dass keine Barbiturate im Magensaft gefunden wurden. Es ist wichtig zu beachten, dass der Test nur den Nachweis im Magensaft erfasst – Barbiturate können auch in anderen Körperflüssigkeiten wie Blut oder Urin nachgewiesen werden.

Reference range

Adult: 10-40 U/LN/A

Probenart: serum

No fasting required. Specimen is typically collected in emergency or suspected overdose settings via gastric lavage or nasogastric aspiration. Document time of suspected ingestion and any pre-hospital interventions (e.g., activated charcoal administration).

Clinical interpretation

How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.

Der Barbiturat-Nachweis im Magensaft ist klinisch bedeutsam für die Diagnose von Barbiturat-Vergiftungen, die lebensbedrohlich sein können. Symptome einer Barbiturat-Vergiftung umfassen Schläfrigkeit, Verwirrtheit, Koordinationsstörungen, Atemdepression und im schweren Fall Koma oder Tod. Der Test wird häufig in Notaufnahmen eingesetzt, wenn ein Patient mit unklarer Bewusstseinsstörung oder Verdacht auf Vergiftung eingeliefert wird. Er kann auch bei der Überwachung von Patienten hilfreich sein, die Barbiturate zur Behandlung von Epilepsie oder anderen Erkrankungen erhalten.

Häufige Fragen

Warum wird der Test am Magensaft und nicht am Blut durchgeführt?
Der Magensaft-Test ist besonders nützlich, wenn eine sehr recente Einnahme von Barbituraten vermutet wird. Da Barbiturate im Magen schneller nachgewiesen werden können als im Blut, kann dieser Test innerhalb von Stunden nach der Einnahme noch positive Ergebnisse liefern. Er ist auch hilfreich, wenn die Barbiturat-Konzentration im Blut bereits gesunken ist, aber noch Barbiturate im Magen vorhanden sind.
Ist der Test schmerzhaft?
Die Entnahme einer Magensaftprobe kann unangenehm sein, ist aber in der Regel nicht schmerzhaft. Das Einführen der Sonde kann einen Würgereiz verursachen. Der Eingriff wird von geschultem medizinischen Personal durchgeführt und dauert nur wenige Minuten.
Wie lange dauert es, bis das Ergebnis vorliegt?
Die Dauer bis zum Testergebnis hängt vom durchführenden Labor ab. In Notfallsituationen können qualitative Schnelltests innerhalb von Minuten bis Stunden Ergebnisse liefern. Quantitative Laboranalysen können je nach Ausstattung des Labors mehrere Stunden bis Tage benötigen.
Können andere Medikamente das Testergebnis beeinflussen?
Bestimmte andere Substanzen können zu falsch-positiven oder falsch-negativen Ergebnissen führen. Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Arzt alle Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel und pflanzlichen Präparate mitteilen, die Sie einnehmen. Einige Antibiotika, Antidepressiva und andere Substanzen können die Testergebnisse beeinflussen.
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

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Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.

Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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