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Barbiturat-Nachweis im Magensaft (Screening-Test)

Veröffentlicht: 9. August 2026Aktualisiert: 17. August 2026

Dieser Test dient dem Nachweis von Barbituraten (Beruhigungsmitteln) im Magensaft mittels Screening-Verfahren.

Kurzfassung

{"Der Test weist Barbiturate im Magensaft nach","Er wird häufig bei Verdacht auf Überdosierung oder Vergiftung eingesetzt","Das Ergebnis zeigt, ob Barbiturate im Magen vorhanden sind","Die Probenentnahme erfolgt durch Magenspülung oder Erbrochenes","Ein positives Ergebnis erfordert oft weitere Bestätigungstests"}

Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 17. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

LOINC
61096-4
Kurzcode
BARBGAS
Synonyme
Barbiturates Gast Ql Scn
Kategorie
Klinische Chemie
Probe
serum
Probenbehälter
Sterile, leak-proof plastic container without preservative; no additive tube
Einheiten
N/A
Referenz min.
10
Referenz max.
40
Kritischer Bereich
— – 500 N/A
Nüchtern
Nein
Population
Erwachsene
Geschlecht
all
Altersbereich
0–99 Jahre
Methode
screen
CPT
80307
SNOMED
16747691000119104
Probenvolumen
5-10 mL of gastric fluid
Probenstabilität
Room temperature: 24 hours; Refrigerated (2-8°C): 7 days; Frozen (-20°C): 30 days
Hämolyse max.
500
Lipämie max.
1000
Ikterus max.
500
Bearbeitungszeit
1–4 Stunden
Anordnung
routine

Was ist dieser Test?

Der Barbiturat-Screening-Test im Magensaft ist ein laboranalytisches Verfahren, das nachweist, ob Barbiturate – eine Klasse von Beruhigungs- und Betäubungsmitteln – im Mageninhalt vorhanden sind. Barbiturate werden unter anderem zur Behandlung von Krampfanfällen, als Schlafmittel oder in der Anästhesie eingesetzt. Bei einer Überdosierung können diese Medikamente lebensbedrohlich sein.

Wie wird die Probe gewonnen?

Die Magensaftprobe wird in der Regel durch eine Magenspülung (Magenlava) gewonnen. Dabei wird eine Kochsalzlösung durch einen Schlauch in den Magen eingeführt und wieder abgesaugt. Alternativ kann auch Erbrochenes oder Mageninhalt zur Analyse verwendet werden. Die Probe wird dann im Labor auf Barbiturate untersucht.

Was bedeutet das Ergebnis?

Ein positives Ergebnis bedeutet, dass Barbiturate im Magensaft nachgewiesen wurden. Dies kann auf eine versehentliche oder absichtliche Überdosierung hinweisen. Ein negatives Ergebnis zeigt, dass zum Zeitpunkt der Probenentnahme keine Barbiturate im Magen nachweisbar waren. Da es sich um einen Screening-Test handelt, kann ein positives Ergebnis durch einen spezifischeren Bestätigungstest überprüft werden.

Reference range

Adult: 10-40 U/LN/A

Probenart: serum

No special patient preparation required. Specimen is typically collected via gastric lavage or aspiration in cases of suspected overdose.

Clinical interpretation

How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.

◆Associated findings2

Häufige Fragen

Ist der Test schmerzhaft?
Die Probenentnahme durch eine Magenspülung kann unangenehm sein, wird aber in der Regel unter medizinischer Aufsicht durchgeführt. Der Eingriff ist nicht schmerzhaft, da kein chirurgischer Eingriff erforderlich ist.
Wie lange dauert es, bis das Ergebnis vorliegt?
Da es sich um einen Screening-Test handelt, liegt das Ergebnis meist innerhalb weniger Stunden vor. Ein positives Ergebnis muss jedoch oft durch einen spezifischeren Bestätigungstest validiert werden, was zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen kann.
Kann der Test auch bei anderen Proben durchgeführt werden?
Ja, Barbiturate können auch in Blut (Serum), Urin oder Haar nachgewiesen werden. Der Magensaft-Test ist besonders nützlich, wenn eine sehr recente Exposition (kurz zurückliegende Einnahme) vermutet wird.
Was passiert bei einem positiven Ergebnis?
Bei einem positiven Ergebnis wird der Arzt je nach Schwere der Symptome entsprechende Maßnahmen einleiten. Dies kann die Verabreichung von Aktivkohle zur Bindung der Substanz im Magen-Darm-Trakt, eine intensivmedizinische Überwachung oder andere unterstützende Behandlungen umfassen.
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

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Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.

Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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