Barbiturat-Nachweis im Magensaft (Screening-Test)
Dieser Test dient dem Nachweis von Barbituraten (Beruhigungsmitteln) im Magensaft mittels Screening-Verfahren.
{"Der Test weist Barbiturate im Magensaft nach","Er wird häufig bei Verdacht auf Überdosierung oder Vergiftung eingesetzt","Das Ergebnis zeigt, ob Barbiturate im Magen vorhanden sind","Die Probenentnahme erfolgt durch Magenspülung oder Erbrochenes","Ein positives Ergebnis erfordert oft weitere Bestätigungstests"}
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 61096-4
- Kurzcode
- BARBGAS
- Synonyme
- Barbiturates Gast Ql Scn
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Sterile, leak-proof plastic container without preservative; no additive tube
- Einheiten
- N/A
- Referenz min.
- 10
- Referenz max.
- 40
- Kritischer Bereich
- — – 500 N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 0–99 Jahre
- Methode
- screen
- CPT
- 80307
- SNOMED
- 16747691000119104
- Probenvolumen
- 5-10 mL of gastric fluid
- Probenstabilität
- Room temperature: 24 hours; Refrigerated (2-8°C): 7 days; Frozen (-20°C): 30 days
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 1–4 Stunden
- Anordnung
- routine
Was ist dieser Test?
Der Barbiturat-Screening-Test im Magensaft ist ein laboranalytisches Verfahren, das nachweist, ob Barbiturate – eine Klasse von Beruhigungs- und Betäubungsmitteln – im Mageninhalt vorhanden sind. Barbiturate werden unter anderem zur Behandlung von Krampfanfällen, als Schlafmittel oder in der Anästhesie eingesetzt. Bei einer Überdosierung können diese Medikamente lebensbedrohlich sein.
Wie wird die Probe gewonnen?
Die Magensaftprobe wird in der Regel durch eine Magenspülung (Magenlava) gewonnen. Dabei wird eine Kochsalzlösung durch einen Schlauch in den Magen eingeführt und wieder abgesaugt. Alternativ kann auch Erbrochenes oder Mageninhalt zur Analyse verwendet werden. Die Probe wird dann im Labor auf Barbiturate untersucht.
Was bedeutet das Ergebnis?
Ein positives Ergebnis bedeutet, dass Barbiturate im Magensaft nachgewiesen wurden. Dies kann auf eine versehentliche oder absichtliche Überdosierung hinweisen. Ein negatives Ergebnis zeigt, dass zum Zeitpunkt der Probenentnahme keine Barbiturate im Magen nachweisbar waren. Da es sich um einen Screening-Test handelt, kann ein positives Ergebnis durch einen spezifischeren Bestätigungstest überprüft werden.
Reference range
Adult: 10-40 U/LN/A
No special patient preparation required. Specimen is typically collected via gastric lavage or aspiration in cases of suspected overdose.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
◆Associated findings2
Häufige Fragen
Ist der Test schmerzhaft?
Wie lange dauert es, bis das Ergebnis vorliegt?
Kann der Test auch bei anderen Proben durchgeführt werden?
Was passiert bei einem positiven Ergebnis?
Quellen
- 1LOINC Code ReferenceQuelle
- 2
- 3Giftnotruf InformationenQuelle
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