Barbiturate im Mekonium
Dieser Test untersucht das erste Stuhlgang eines Neugeborenen (Mekonium) auf Barbiturate, um eine vorgeburtliche Belastung durch diese Medikamente festzustellen.
{"Der Test erkennt Barbiturat-Exposition während der Schwangerschaft","Mekonium kann Drogenexposition der letzten Schwangerschaftsdrittel nachweisen","Hilft bei der frühzeitigen Erkennung von Neugeborenen, die möglicherweise Behandlung benötigen","Wird bei Verdacht auf mütterlichen Barbituratkonsum durchgeführt","Ist wichtig für die Betreuung von Kindern mit Entzugserscheinungen"}
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 11022-1
- Kurzcode
- Barbiturates Mec-mCnc
- Synonyme
- Barbiturates Mec-mCnc
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Red-top tube (SST)
- Einheiten
- N/A
- Referenz min.
- 3.5
- Referenz max.
- 7.2
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- Probenvolumen
- 5 mL
- Probenstabilität
- Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 4–24 Stunden
- Anordnung
- routine
Was ist dieser Test?
Der Barbiturat-Test im Mekonium ist ein laboratoriumsmedizinischer Test, der das erste Stuhlgang von Neugeborenen (Mekonium) auf die Anwesenheit von Barbituraten untersucht. Barbiturate sind eine Klasse von Medikamenten, die als Beruhigungsmittel, Schlafmittel und Antikonvulsiva verwendet werden. Sie können bei regelmäßiger Einnahme während der Schwangerschaft das ungeborene Kind beeinträchtigen.
Warum wird dieser Test durchgeführt?
Dieser Test wird durchgeführt, um eine vorgeburtliche Exposition gegenüber Barbituraten nachzuweisen. Wenn eine Mutter während der Schwangerschaft Barbiturate eingenommen hat, können diese die Plazenta passieren und sich im Fötus ansammeln. Das Mekonium, das sich während der Schwangerschaft im Darm des Fötus ansammelt, kann diese Substanzen über einen Zeitraum von etwa 20 Wochen speichern. Daher ermöglicht dieser Test eine rückwirkende Beurteilung der Medikamentenexposition im letzten Schwangerschaftsdrittel.
Wie wird der Test durchgeführt?
Für diesen Test wird eine kleine Menge Mekonium benötigt. Das Mekonium wird in den ersten 24-48 Stunden nach der Geburt gesammelt. Die Probe wird dann in einem Labor analysiert, um die Anwesenheit und gegebenenfalls die Menge von Barbituraten zu bestimmen. Der Test kann verschiedene Barbiturate nachweisen, einschließlich Phenobarbital, Pentobarbital und andere.
Reference range
NCBI: Uric Acid Male 3.5-7.2 mg/dL; Female 2.5-6.8 mg/dLN/A
No special preparation usually required. Stay well hydrated. Inform your healthcare provider of all medications and supplements you are taking.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Die klinische Bedeutung dieses Tests liegt primarily in der Identifikation von Neugeborenen, die während der Schwangerschaft Barbituraten ausgesetzt waren. Bei positivem Befund können folgende Maßnahmen erforderlich sein: Überwachung auf Entzugserscheinungen beim Neugeborenen (Neonatales Abstinenzsyndrom), gegebenenfalls medikamentöse Behandlung des Entzugs, Stillberatung wenn die Mutter weiterhin Medikamente benötigt, und langfristige Nachsorge für die kindliche Entwicklung. Barbiturat-Exposition in der Schwangerschaft kann zu Atemproblemen, niedrigem Geburtsgewicht, Entwicklungsverzögerungen und Entzugserscheinungen beim Neugeborenen führen.
Häufige Fragen
Ist der Test schmerzhaft für das Baby?
Wie lange dauert es, bis das Ergebnis vorliegt?
Was bedeutet ein positives Ergebnis?
Kann der Test auch andere Medikamente nachweisen?
Quellen
- 1
- 2
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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