Basophile Leukozyten im Peritonealdialysat
Dieser Test zählt die Basophilen und weißen Blutkörperchen in der Peritonealdialyseflüssigkeit, um Infektionen zu erkennen.
{"Der Test überprüft die Anzahl der weißen Blutkörperchen im Dialysat","Er dient zur Früherkennung von Bauchfellinfektionen (Peritonitis)","Erhöhte Werte deuten auf eine Infektion oder Entzündung hin","Die Probenentnahme erfolgt aus der Dialysatflüssigkeit","Regelmäßige Kontrollen sind wichtig für Dialysepatienten"}
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 40540-7
- Kurzcode
- PDBLM
- Synonyme
- Basophils NFr DiafP Manual
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Sterile, leak-proof, screw-cap plastic container (50-100 mL) without preservatives; appropriate for microbiological culture and cell counts
- Einheiten
- N/A
- Referenz min.
- 0
- Referenz max.
- 1
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- ≥ 18 Jahre
- Methode
- manual-count
- CPT
- 89051 (Cell count, miscellaneous body fluids, with differential count)
- SNOMED
- 40608004 | 16958000
- Probenvolumen
- 10-50 mL of peritoneal dialysis effluent; minimum 5 mL preferred for adequate cell counting
- Probenstabilität
- Process within 1-2 hours of collection for optimal cell morphology. If delayed, refrigerate at 2-8°C and analyze within 4 hours. Do not freeze.
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 1–4 Stunden
- Anordnung
- routine
Was ist dieser Test?
Der Test „Basophile Leukozyten im Peritonealdialysat“ ist eine Laboruntersuchung, bei der die Anzahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und speziell der Basophilen in der Flüssigkeit gezählt wird, die während der Bauchfelldialyse (Peritonealdialyse) aus dem Bauchraum abgelassen wird. Die Zählung erfolgt manuell unter dem Mikroskop.
Warum wird dieser Test durchgeführt?
Bei der Peritonealdialyse wird eine sterile Flüssigkeit in den Bauchraum geleitet, um Abfallstoffe aus dem Blut zu entfernen. Diese Flüssigkeit wird später wieder abgelassen. Wenn Bakterien in den Bauchraum gelangen, kann es zu einer Bauchfellinfektion (Peritonitis) kommen. Der Test hilft, solche Infektionen frühzeitig zu erkennen, indem er die Anzahl der weißen Blutkörperchen im Dialysat misst.
Wie wird der Test durchgeführt?
Bei der routinemäßigen Dialysebehandlung wird die gebrauchte Dialysatflüssigkeit in einem Behälter gesammelt. Ein Teil dieser Flüssigkeit wird ins Labor geschickt, wo ein Techniker unter dem Mikroskop die weißen Blutkörperchen zählt. Der Test ist schmerzlos und Teil der regulären Dialyseüberwachung.
Reference range
Normally absent or very rare in peritoneal dialysis effluent; basophils are not typically reported as a percentage in peritoneal fluid. Baseline peritoneal leukocyte count: <100 cells/mm³ in stable patientsN/A
Ensure PD catheter exit site is clean before drainage. Drainage bag should be emptied of residual dialysate before collection. Patient should document dwell time prior to collection. No fasting required.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Erhöhte Werte: Wenn die Anzahl der Leukozyten im Dialysat erhöht ist (insbesondere über 100 Zellen/μl), deutet dies oft auf eine Bauchfellinfektion (Peritonitis) hin. Auch Entzündungen oder Reizungen des Bauchfells können die Werte erhöhen. Typischerweise sind bei einer bakteriellen Peritonitis vorwiegend neutrophile Granulozyten erhöht, aber auch Basophile können beteiligt sein.
Normale oder niedrige Werte: Normalerweise enthält das Dialysat nur sehr wenige oder keine weißen Blutkörperchen. Normale Werte sprechen gegen eine aktive Infektion des Bauchfells. Regelmäßige Kontrollen helfen, den Verlauf bei Dialysepatienten zu überwachen.
Häufige Fragen
Muss ich für diesen Test nüchtern sein?
Was tun bei erhöhten Werten?
Wie oft wird dieser Test durchgeführt?
Ist der Test schmerzhaft?
Quellen
- 1
- 2
- 3LOINC Code ReferenceQuelle
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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