Basophile Leukozyten im Dialysat
Dieser Test zählt die weißen Blutkörperchen (Basophile und Leukozyten) in der Dialyseflüssigkeit manuell, um die Qualität der Dialyse zu überwachen.
{"Misst weiße Blutkörperchen in der Dialyseflüssigkeit","Hilft Infektionen wie Bauchfellentzündung frühzeitig zu erkennen","Wichtig für Patienten mit Bauchfelldialyse","Manuelle Zählung unter dem Mikroskop","Erhöhte Werte deuten auf Komplikationen hin"}
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 53516-1
- Kurzcode
- BASOWBCDL
- Synonyme
- Basophils NFr Dial fld Manual
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Sterile, leak-proof container for peritoneal dialysis fluid; vacuum tube transfer not required; may use EDTA tube for cell preservation if delay in analysis is anticipated
- Einheiten
- N/A
- Referenz min.
- 0
- Referenz max.
- 1
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- ≥ 18 Jahre
- Methode
- manual-count
- CPT
- 89051
- SNOMED
- 408300008
- Probenvolumen
- Minimum 10 mL of peritoneal dialysis effluent; 20-50 mL preferred for adequate cell yield during manual counting
- Probenstabilität
- Specimen should be processed within 1-2 hours of collection for optimal cell morphology. If delayed, refrigerate at 2-8°C and process within 4 hours. Do not freeze.
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 1–4 Stunden
- Anordnung
- routine
Was ist dieser Test?
Der Test „Basophile/Leukozyten im Dialysat durch manuelle Zählung“ misst die Anzahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und speziell der Basophilen in der Dialyseflüssigkeit. Dabei handelt es sich um eine mikroskopische Untersuchung, bei der die Zellen von Hand gezählt werden. Die Dialyseflüssigkeit (auch Dialysat genannt) wird dabei aus dem Bauchraum entnommen, wenn der Patient eine Bauchfelldialyse (Peritonealdialyse) durchführt.
Warum ist dieser Test wichtig?
Bei der Bauchfelldialyse wird eine sterile Flüssigkeit in den Bauchraum eingeleitet, um Abfallstoffe aus dem Blut zu entfernen. Die regelmäßige Kontrolle dieser Flüssigkeit ist entscheidend, um Infektionen wie eine Bauchfellentzündung (Peritonitis) frühzeitig zu erkennen. Normalerweise enthält die Dialyseflüssigkeit nur sehr wenige oder gar keine weißen Blutkörperchen. Wenn die Anzahl erhöht ist, kann dies auf eine Infektion, Entzündung oder andere Komplikationen hinweisen.
Wie wird der Test durchgeführt?
Eine Probe der gebrauchten Dialyseflüssigkeit wird unter dem Mikroskop untersucht. Ein Laborant zählt dabei die weißen Blutkörperchen und die verschiedenen Arten von Leukozyten, einschließlich der Basophilen. Der Test ist schmerzfrei, da lediglich die bereits verwendete Dialysatflüssigkeit analysiert wird.
Reference range
Basophils/Leukocytes ratio in dialysis effluent: typically reported as percentage of total leukocytes; basophils are normally rare or absent (<1% of leukocytes). In peritoneal dialysis effluent, total leukocyte count is generally <100 cells/μL in uninfected patients.N/A
No special patient preparation required. For peritoneal dialysis patients, ensure dialysis fluid has been dwelling in the peritoneal cavity for the standard prescribed duration (typically 4-6 hours) prior to collection of effluent sample.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Erhöhte Leukozytenwerte im Dialysat deuten häufig auf eine Bauchfellentzündung (Peritonitis) hin, eine der häufigsten Komplikationen der Bauchfelldialyse. Auch andere Infektionen oder Entzündungen im Bauchraum können die Werte erhöhen. Basophile sind eine spezielle Art von weißen Blutkörperchen, die bei allergischen Reaktionen und bestimmten Entzündungen eine Rolle spielen. Die regelmäßige Überwachung hilft Ärzten, Komplikationen frühzeitig zu erkennen und sofort mit einer Antibiotikabehandlung zu beginnen.
Häufige Fragen
Wie bereite ich mich auf den Test vor?
Was bedeutet ein erhöhter Wert?
Wie oft sollte dieser Test durchgeführt werden?
Ist der Test schmerzhaft?
Quellen
- 1
- 2
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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