Konzentration eines bestimmten Proteins im Serum/Plasma (z. B. im Zusammenhang mit der Proteinelektrophorese)
Dieser Test misst die Verteilung der Proteine in Ihrem Blut und hilft dabei, Muster zu erkennen, die auf Erkrankungen wie Infektionen, Lebererkrankungen oder Nierenprobleme hinweisen können.
["Ihr Blutproteinprofil kann verborgene gesundheitliche Probleme aufdecken, indem es zeigt, wie sich verschiedene Proteine in einem elektrischen Feld trennen."]
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 105013-7
- Kurzcode
- CR-GES11
- Synonyme
- blaGES-11 Islt/Spm Ql
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Sterile, leak-proof container or bacterial culture transport swab; EDTA tube acceptable for blood-derived specimens
- Einheiten
- N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 0–120 Jahre
- Methode
- molgen
- CPT
- 87153
- SNOMED
- 122450003
- Probenvolumen
- 1-2 mL for liquid specimens or adequate material on transport swab; minimum 0.5 mL serum
- Probenstabilität
- Room temperature: 24 hours; Refrigerated (2-8°C): 7 days; Frozen (-70°C): 30 days. Transport to laboratory promptly.
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 24–72 Stunden
- Anordnung
- routine
Welche Proteine werden gemessen?
Dieser Test bewertet üblicherweise die Konzentration der wichtigsten Proteingruppen, darunter Albumin, Globuline (wie Immunglobuline) und weitere Fraktionen wie Alpha-, Beta- und Gammaglobuline. Diese Proteine spielen eine Rolle für die Immunabwehr, die Blutgerinnung und die Aufrechterhaltung des Flüssigkeitsgleichgewichts.
Warum wird dieser Test durchgeführt?
Ärztinnen und Ärzte können diesen Test anordnen, um Erkrankungen wie multiples Myelom, Lebererkrankungen (z. B. Zirrhose), Nierenerkrankungen oder chronische Infektionen zu diagnostizieren oder zu überwachen. Er kann auch helfen, den Ernährungszustand zu beurteilen oder eine abnormale Proteinproduktion zu erkennen.
Probenentnahme und Vorbereitung
Eine Blutprobe wird aus einer Vene entnommen, meist in Ihrem Arm. Das Blut wird anschließend für den Test in Serum (nach der Gerinnung) oder Plasma (bei Verwendung eines Gerinnungshemmers) getrennt. Dieser Vorgang hilft, die Proteine für die Analyse zu isolieren.
Wie werden die Ergebnisse interpretiert?
Die Ergebnisse werden oft als Grafik oder Bericht dargestellt, der die relativen Mengen jeder Proteingruppe zeigt. Abnormale Muster (z. B. erhöhte oder erniedrigte Globuline, ungewöhnliche Spitzen) können auf zugrunde liegende Gesundheitsprobleme hinweisen, die weitere Abklärung erfordern.
Reference range
Negative (blaGES-11 gene not detected)N/A
No special patient preparation required. Inform laboratory if patient is on antimicrobial therapy.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Klinische Bedeutung
Kurzbezeichnung
Proteinelektrophorese-Profil (Serum/Plasma)
Häufige Fragen
Hohe Spiegel bestimmter Globuline (z. B. Immunglobuline) können auf Autoimmunerkrankungen, Infektionen oder eine übermäßige Antikörperproduktion hindeuten. Ein niedriges Albumin kann auf eine Lebererkrankung, Mangelernährung oder Nierenprobleme hinweisen. Die Elektrophorese hilft, diese Trends für eine gezielte Nachsorge zu erkennen.
Eine hohe Konzentration einer Proteinfraktion (z. B. Gammaglobuline) kann auf Erkrankungen wie multiples Myelom oder chronische Infektionen hinweisen. Ein niedriger Albuminspiegel kann auf eine Leberfunktionsstörung, Proteinverlust über die Nieren oder eine unzureichende Nahrungsaufnahme hindeuten. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird diese Befunde mit Ihnen besprechen.
Können Änderungen des Lebensstils meine Proteinelektrophorese-Ergebnisse beeinflussen?
Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.
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Medizinisch geprüft von WellAlly-Redaktionsteam Zuletzt geprüft 16. August 2026. · Unsere redaktionelle Richtlinie lesen