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Bromkresolpurpur-Proteinelektrophorese (Serum/Plasma)

Veröffentlicht: 9. August 2026Aktualisiert: 16. August 2026

Dieser Test misst die Verteilung der Proteine in Ihrem Blut mit einer Technik namens Elektrophorese, bei der Proteine nach Größe und Ladung getrennt werden. Er hilft dabei, abnorme Proteinmuster zu erkennen, die auf Erkrankungen wie multiples Myelom, Amyloidose oder andere Störungen der Blutproteine hinweisen können.

Kurzfassung

["Dieser Test hilft Ärztinnen und Ärzten, Störungen der Blutproteine zu diagnostizieren und zu überwachen, indem er zeigt, wie sich die Proteine in einem elektrischen Feld bewegen."]

Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 16. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

LOINC
49617-4
Kurzcode
KPC
Synonyme
blaKPC Islt/Spm Ql
Kategorie
Klinische Chemie
Probe
serum
Probenbehälter
Sterile transport container or swab transport system
Einheiten
N/A
Nüchtern
Nein
Population
Erwachsene
Geschlecht
all
Altersbereich
≥ 0 Jahre
Methode
molgen
CPT
87150
SNOMED
415929007
Probenvolumen
1-2 mL or per institutional collection protocol
Probenstabilität
Refrigerated (2-8°C) for up to 48 hours; frozen (-70°C) for extended storage
Hämolyse max.
500
Lipämie max.
1000
Ikterus max.
500
Bearbeitungszeit
4–24 Stunden
Anordnung
routine

Was dieser Test misst

Die Elektrophorese trennt die Proteine in Ihrem Blut anhand ihrer Größe und elektrischen Ladung in verschiedene Fraktionen. Der Farbstoff Bromkresolpurpur bindet an Proteine und macht die Banden sichtbar. Jede Bande steht für eine Gruppe von Proteinen mit ähnlichen Eigenschaften, wie Albumin, Alpha-Globuline, Beta-Globuline und Gamma-Globuline. Abnorme Muster können auf Erkrankungen wie eine monoklonale Gammopathie oder systemische Erkrankungen hinweisen.

Warum der Test durchgeführt wird

Ärztinnen und Ärzte können diesen Test anordnen, um Beschwerden wie unerklärlichen Gewichtsverlust, Müdigkeit oder auffällige Laborwerte abzuklären. Er wird auch eingesetzt, um den Behandlungsverlauf bei Erkrankungen der Blutproteine wie multiplem Myelom oder Amyloidose zu überwachen.

Probenentnahme und Vorbereitung

Eine Blutprobe wird aus einer Vene entnommen, meist in Ihrem Arm. Das Blut wird anschließend zu Serum (nach Gerinnung) oder Plasma (nach Zentrifugation) verarbeitet. Die Probe wird an ein Labor geschickt, wo die Proteine in einem elektrischen Feld getrennt und mit Bromkresolpurpur gefärbt werden.

Ergebnisse verstehen

Die Ergebnisse zeigen die Verteilung der Proteine über die verschiedenen Banden. Ein normales Muster weist deutliche Banden mit den erwarteten Anteilen von Albumin, Globulinen und anderen Proteinen auf. Abnorme Muster können zusätzliche Banden (z. B. M-Spikes bei multiplem Myelom), vermindertes Albumin oder erhöhte Globuline umfassen, die eine weitere ärztliche Abklärung erfordern.

Reference range

Negative for blaKPC gene (carbapenem resistance gene not detected)N/A

Probenart: serum

No special patient preparation required. Standard aseptic technique for specimen collection.

Clinical interpretation

How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.

Klinische Bedeutung

Kurzbezeichnung

BCP-Proteinelektrophorese

Häufige Fragen

Was kann abnorme Ergebnisse verursachen?
Abnorme Ergebnisse der Proteinelektrophorese können auf Erkrankungen wie multiples Myelom (übermäßige monoklonale Proteine), Amyloidose (abnorme Proteinablagerungen), chronische Lebererkrankungen (verändertes Albumin/Globulin-Verhältnis) oder andere systemische Erkrankungen hinweisen. Der Test ist keine eigenständige Diagnose, gibt aber oft Hinweise für weitere Untersuchungen oder die Behandlungsplanung.
Wie oft sollte ich diesen Test machen lassen?
Die Häufigkeit hängt von Ihrer Erkrankung und den Empfehlungen Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes ab. Bei einer bekannten Störung der Blutproteine können Kontrolltermine alle paar Monate angesetzt werden, um Veränderungen zu überwachen. Handelt es sich um eine einmalige Vorsorgeuntersuchung, sind die Ergebnisse möglicherweise ohne sofortige Wiederholung ausreichend, sofern auffällige Befunde keine weiteren Schritte erfordern.
Können Lebensstiländerungen diesen Test beeinflussen?
Ernährungsumstellungen, etwa eine protein- oder natriumreiche Ernährung, können die Proteinwerte vorübergehend verändern, haben aber meist keinen wesentlichen Einfluss auf die Elektrophoresemuster. Der Verzicht auf Alkohol und bestimmte Medikamente (z. B. Steroide) für einige Tage vor dem Test kann helfen, genauere Ergebnisse zu erzielen.

Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

Medizinischer Haftungsausschluss

Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.

Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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