Anti-Cardiolipin-Phospholipid-Antikörper (IgG) – Immunoassay
Dieser Bluttest misst das Vorhandensein von Antikörpern gegen Cardiolipin, ein Phospholipid, das in Zellmembranen vorkommt. Diese Antikörper können mit bestimmten Autoimmunerkrankungen oder Blutgerinnungsstörungen in Verbindung stehen.
["Dieser Test hilft dabei, mögliche autoimmune oder gerinnungsbedingte Risiken abzuklären."]
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 34716-1
- Kurzcode
- COXPH1
- Synonyme
- C burnet Ph1 IgG Titr Ser IF
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Serum separator tube (SST) or red-top tube without anticoagulant
- Einheiten
- N/A
- Referenz min.
- 100
- Referenz max.
- 1
- Kritischer Bereich
- — – 800 N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- Methode
- Indirect Immunofluorescence Assay (IFA)
- CPT
- 86638
- SNOMED
- 395200008
- Probenvolumen
- 1-2 mL of serum (minimum 0.5 mL)
- Probenstabilität
- Serum stable at room temperature for 24 hours; refrigerated (2-8°C) for 7 days; frozen (-20°C or lower) for long-term storage up to several months. Avoid repeated freeze-thaw cycles.
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 48–168 Stunden
- Anordnung
- routine
Was wird bei diesem Test gemessen?
Cardiolipin ist eine Art von Fett (Lipid), das in den Zellmembranen bestimmter Gewebe vorkommt, darunter auch im Herzen und in den Blutgefäßen. Wenn das Immunsystem diese Phospholipide fälschlicherweise angreift, bildet es Antikörper, die sogenannten Anti-Cardiolipin-Antikörper. Dieser Test weist nach, ob diese Antikörper in Ihrem Blut vorhanden sind.
Warum könnte Ihr Arzt diesen Test anordnen?
Ärzte empfehlen diesen Test möglicherweise, wenn Sie Symptome oder Risikofaktoren für Autoimmunerkrankungen (wie Lupus oder rheumatoide Arthritis) oder Blutgerinnungsstörungen (wie das Antiphospholipid-Syndrom) haben. Er kann auch eingesetzt werden, um Erkrankungen zu überwachen, bei denen diese Antikörper vermutet werden.
Häufige Erkrankungen im Zusammenhang mit positiven Ergebnissen
Positive Ergebnisse für Anti-Cardiolipin-Antikörper können mit Autoimmunerkrankungen wie systemischem Lupus erythematodes (SLE) oder dem Antiphospholipid-Syndrom (APS) in Verbindung gebracht werden, das das Risiko für Blutgerinnsel erhöht. Allerdings entwickeln nicht alle Menschen mit diesen Antikörpern Symptome.
Was Sie vor dem Test erwarten können
Für diesen Bluttest ist keine besondere Vorbereitung erforderlich. Wie bei anderen Routine-Blutuntersuchungen wird Ihnen möglicherweise eine kleine Nadel in den Arm eingeführt, um Blut abzunehmen. Wenn Sie Blutverdünner einnehmen oder bereits früher Blutungsprobleme hatten, informieren Sie Ihren Arzt vor dem Test.
Reference range
Titer <1:100: Negative; Titer 1:100-1:200: Borderline/Past exposure; Titer 1:200-1:800: Suggestive of past or chronic exposure; Titer ≥1:800: Suggestive of chronic Q fever (especially infective endocarditis)N/A
No special patient preparation required. Acute and convalescent serum samples (drawn 2-4 weeks apart) are recommended for accurate diagnosis of acute Q fever. For chronic Q fever, a single specimen with Phase I IgG titer is typically diagnostic.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Klinische Bedeutung: Wann dieser Test wichtig ist
Kurzbezeichnung
Anti-Cardiolipin-Antikörper (IgG)
Häufige Fragen
Was sind meine nächsten Schritte, wenn meine Ergebnisse auffällig sind?
Muss ich vor dem Test bestimmte Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel meiden?
Kann dieser Test mit anderen Erkrankungen zusammenhängen?
Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.
Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.
Medizinisch geprüft von WellAlly-Redaktionsteam Zuletzt geprüft 16. August 2026. · Unsere redaktionelle Richtlinie lesen