Anti-Cardiolipin-Antikörper (IgG) mit hochempfindlichem Immunoassay
Dieser Test misst das Vorhandensein von Antikörpern gegen Cardiolipin, ein Phospholipid, das in Zellmembranen vorkommt, und wird häufig zur Abklärung eines Lupus-Antikoagulans oder eines Antiphospholipid-Syndroms eingesetzt.
["Dieser Test hilft dabei, mögliche Blutgerinnungsstörungen oder Autoimmunerkrankungen zu beurteilen."]
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 58761-8
- Kurzcode
- CBUR2G
- Synonyme
- C burnet Ph2 IgG Titr CSF IF
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- csf
- Probenbehälter
- Sterile, leak-proof, screw-cap cryovial or CSF collection tube (polypropylene preferred). Tubes should be free of preservatives that may interfere with immunofluorescence detection.
- Einheiten
- N/A
- Referenz min.
- 0
- Referenz max.
- 1
- Kritischer Bereich
- — – 128 N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- Methode
- Immunofluorescence Assay (IFA)
- CPT
- 86638
- SNOMED
- 122460008
- Probenvolumen
- Minimum 0.5 mL of cerebrospinal fluid; optimal volume 1.0–2.0 mL
- Probenstabilität
- Room temperature: 2 hours; Refrigerated (2–8°C): 7 days; Frozen (-20°C or below): up to 30 days. Avoid repeated freeze-thaw cycles. Ship on cold packs if not delivered same day.
- Hämolyse max.
- 200
- Bearbeitungszeit
- 48–96 Stunden
- Anordnung
- routine
Was dieser Test misst
Anti-Cardiolipin-Antikörper sind Proteine, die Ihr Immunsystem als Reaktion auf bestimmte Phospholipide in Ihrem Blut bildet. Erhöhte Werte können auf eine Autoimmunerkrankung oder ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel hindeuten, sind aber allein nicht ausschlaggebend.
Warum der Test angeordnet werden kann
Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann diesen Test empfehlen, wenn bei Ihnen Symptome wie unerklärliche Blutgerinnsel, wiederholte Fehlgeburten oder andere Anzeichen eines Antiphospholipid-Syndroms auftreten. Er kann auch Teil einer umfassenderen Abklärung von Erkrankungen wie Lupus oder anderen Autoimmunerkrankungen sein.
Was Sie vor dem Test erwarten können
Eine besondere Vorbereitung ist nicht nötig, sofern Ihr Arzt oder Ihre Ärztin nichts anderes anordnet. Ihnen wird Blut aus einer Vene in Ihrem Arm entnommen, ähnlich wie bei anderen Routine-Blutuntersuchungen.
Was die Ergebnisse bedeuten
Die Ergebnisse werden in der Regel als positiv oder negativ für IgG-Antikörper angegeben. Erhöhte Werte können auf ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel oder Autoimmunaktivität hindeuten, für eine Diagnose sind jedoch weitere Untersuchungen und eine klinische Einordnung erforderlich.
Reference range
Titer <1:16: Negative (no detectable antibodies); Titer 1:16–1:64: Equivocal/borderline; Titer ≥1:128: Positive, suggestive of past exposure or chronic Q fever infectionN/A
No special patient preparation is required. Inform the ordering physician of any recent antibiotic therapy, as it may affect antibody titers. Lumbar puncture should be performed under sterile conditions by qualified personnel.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Positive Ergebnisse für Anti-Cardiolipin-Antikörper können mit einem Antiphospholipid-Syndrom zusammenhängen, einer Erkrankung, die mit einem erhöhten Risiko für Blutgerinnsel und Schwangerschaftskomplikationen verbunden ist. Sie können auch bei anderen Autoimmunerkrankungen wie Lupus auftreten. Sie allein reichen jedoch nicht für eine Diagnose aus; zusätzliche Tests und klinische Befunde sind erforderlich.
Kurzbezeichnung
Anti-Cardiolipin-IgG (hochempfindlich)
Häufige Fragen
Was bedeutet ein positives Ergebnis?
Kann dieser Test zu Hause durchgeführt werden?
Wie oft sollte ich diesen Test machen lassen?
Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.
Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.
Medizinisch geprüft von WellAlly-Redaktionsteam Zuletzt geprüft 16. August 2026. · Unsere redaktionelle Richtlinie lesen