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Kreatinin im 24-Stunden-Peritonealdialysat

Veröffentlicht: 31. Juli 2026Aktualisiert: 16. August 2026

Dieser Test misst die Kreatininmenge in der Flüssigkeit, die während einer Peritonealdialyse über 24 Stunden gesammelt wird.

Kurzfassung

{"Misst, wie gut die Bauchfelldialyse funktioniert","Hilft die Dialysequalität zu beurteilen","Erfasst die Ausscheidung von Stoffwechselabbauprodukten","Wird zur Berechnung der Dialysedosis verwendet","Normalwerte hängen von individuellen Faktoren ab"}

Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 16. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

LOINC
39471-8
Kurzcode
CRPD24
Synonyme
Creat 24h DiafP-sCnc
Kategorie
kidney
Probe
serum
Probenbehälter
Sterile collection container or dialysis bag
Einheiten
not specified
Referenz min.
0
Referenz max.
15
Nüchtern
Nein
Population
Erwachsene
Geschlecht
all
Altersbereich
0–120 Jahre
Methode
Enzymatic or Jaffe kinetic method
CPT
82520
SNOMED
11301006
Probenvolumen
Entire 24-hour peritoneal dialysis effluent volume, typically 8-12 liters
Probenstabilität
Room temperature: 7 days; Refrigerated (2-8°C): 14 days; Frozen (-20°C): 30 days
Hämolyse max.
500
Lipämie max.
1000
Ikterus max.
500
Bearbeitungszeit
24–72 Stunden
Anordnung
routine

Was ist dieser Test?

Der Kreatinin-Test im 24-Stunden-Peritonealdialysat ist eine Laboruntersuchung, die bestimmt, wie viel Kreatinin – ein Stoffwechselabfallprodukt – über die Bauchfellhöhle (Peritoneum) während einer Peritonealdialyse entfernt wird. Dabei wird die gesamte Dialyseflüssigkeit, die innerhalb von 24 Stunden abgelassen wird, gesammelt und analysiert.

Wie wird der Test durchgeführt?

Bei der Peritonealdialyse wird eine spezielle Lösung (Dialysat) in die Bauchhöhle eingeleitet, wo sie einige Zeit verbleibt und Stoffwechselprodukte aus dem Blut aufnimmt. Diese Flüssigkeit wird dann wieder abgelassen. Für diesen Test wird die gesamte über 24 Stunden gesammelte Dialyseflüssigkeit im Labor untersucht, um die Gesamtmenge des ausgeschiedenen Kreatinins zu bestimmen.

Warum ist dieser Test wichtig?

Der Test hilft Nephrologen (Nierenspezialisten) zu beurteilen, ob die Peritonealdialyse ausreichend ist, um die Nierenfunktion zu ersetzen. Er wird verwendet, um die Dialysedosis zu berechnen und gegebenenfalls die Behandlung anzupassen. Eine unzureichende Kreatinin-Clearance kann darauf hinweisen, dass die Dialysebehandlung intensiviert werden muss.

Reference range

No established reference rangenot specified

Probenart: serum

Collect entire 24-hour peritoneal dialysis effluent volume; mix thoroughly and record total volume prior to aliquotting

Clinical interpretation

How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.

Dieser Test ist entscheidend für die Beurteilung der Dialysequalität bei Patienten mit chronischem Nierenversagen, die mit Peritonealdialyse behandelt werden. Die gemessene Kreatininmenge im Dialysat wird zusammen mit anderen Parametern verwendet, um die sogenannte peritoneale Clearance zu berechnen. Unzureichende Werte können auf Probleme wie einen Katheterdefekt, Verklebungen des Bauchfells oder eine zu kurze Verweildauer der Dialyselösung hinweisen. Regelmäßige Kontrollen ermöglichen eine rechtzeitige Anpassung der Therapie und helfen, Komplikationen zu vermeiden.

Häufige Fragen

Muss ich mich auf den Test vorbereiten?
Für diesen Test ist keine spezielle Vorbereitung erforderlich. Sie sollten jedoch die Anweisungen Ihres Arztes bezüglich der Dialysebehandlung genau befolgen. Es ist wichtig, dass Sie die gesamte 24-Stunden-Sammelmenge vollständig sammeln und korrekt beschriften.
Ist der Test schmerzhaft?
Der Test selbst ist nicht schmerzhaft, da er nur die Analyse der bereits vorhandenen Dialyseflüssigkeit erfordert. Die Peritonealdialyse selbst kann ein leichtes Druckgefühl im Bauch verursachen, was aber normalerweise gut vertragen wird.
Was bedeutet ein niedriger Kreatininwert im Dialysat?
Ein niedriger Kreatininwert im 24-Stunden-Dialysat kann darauf hindeuten, dass die Peritonealdialyse nicht ausreichend wirkt. Ihr Arzt wird dann möglicherweise die Dialysetechnik anpassen, die Verweildauer der Flüssigkeit verlängern oder zusätzliche Behandlungen empfehlen.
Wie oft wird dieser Test durchgeführt?
Die Häufigkeit variiert je nach Ihrer individuellen Situation. In der Regel wird dieser Test alle 6-12 Monate durchgeführt, um die Langzeitqualität der Dialyse zu überwachen. Bei Problemen oder Anpassungen der Therapie kann er auch häufiger angeordnet werden.
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

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Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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