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CT-gesteuerte Nervenblockade des Abdomens

Veröffentlicht: 9. August 2026Aktualisiert: 16. August 2026

Ein bildgestütztes Verfahren zur gezielten Betäubung von Nerven im Bauchbereich unter CT-Kontrolle.

Kurzfassung

{"Minimalinvasives Verfahren zur Schmerzbehandlung","CT-Bildgebung sorgt für präzise Nadelplatzierung","Wird hauptsächlich bei chronischen Bauchschmerzen eingesetzt","Lokale Betäubungsmittel werden direkt an die Nerven appliziert","Risiken sind gering, aber können Infektionen oder Blutungen umfassen"}

Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 16. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

LOINC
35930-7
Kurzcode
CTNERVABD
Synonyme
CT Guided Abd Nerve block
Kategorie
Herz
Probe
serum
Probenbehälter
Not applicable - This is an imaging-guided procedure, not a blood collection.
Einheiten
N/A
Referenz min.
3.5
Referenz max.
5
Kritischer Bereich
2.5 N/A – 6.5 N/A
Nüchtern
Nein
Population
Erwachsene
Geschlecht
all
Altersbereich
≥ 18 Jahre
Methode
Computed Tomography (CT) guided percutaneous nerve block injection
CPT
64490
SNOMED
399019008
Probenvolumen
Not applicable - This is an imaging-guided procedure.
Probenstabilität
Not applicable - This is an imaging-guided procedure.
Hämolyse max.
500
Lipämie max.
1000
Ikterus max.
500
Bearbeitungszeit
24–72 Stunden
Anordnung
routine

Was ist eine CT-gesteuerte Nervenblockade des Abdomens?

Bei einer CT-gesteuerten Nervenblockade des Abdomens handelt es sich um ein minimalinvasives Verfahren, bei dem unter Verwendung der Computertomographie (CT) ein Betäubungsmittel gezielt an bestimmte Nerven im Bauchbereich appliziert wird. Die CT-Bildgebung ermöglicht dem Arzt eine präzise Visualisierung der Anatomie und eine exakte Platzierung der Injektionsnadel. Dieses Verfahren wird hauptsächlich zur Diagnosestellung und Behandlung von chronischen Bauchschmerzen eingesetzt, insbesondere wenn andere Therapien nicht ausreichend wirksam waren.

Wie läuft der Eingriff ab?

Vor dem Eingriff werden Sie gebeten, sich auf einen Untersuchungstisch zu legen. Die zu behandelnde Stelle wird gereinigt und örtlich betäubt. Unter CT-Kontrolle führt der Arzt dann eine dünne Nadel bis zu dem zu behandelnden Nerv. Sobald die korrekte Position bestätigt ist, wird das Betäubungsmittel – oft in Kombination mit einem Kortikosteroid – injiziert. Der gesamte Vorgang dauert in der Regel zwischen 15 und 30 Minuten. Nach der Behandlung werden Sie noch kurze Zeit überwacht, bevor Sie nach Hause gehen können.

Was sollten Sie vor dem Eingriff beachten?

Informieren Sie Ihren Arzt über alle Medikamente, die Sie einnehmen, insbesondere Blutverdünner wie Aspirin oder Marcumar. Möglicherweise müssen diese vor dem Eingriff vorübergehend abgesetzt werden. Teilen Sie auch allergische Reaktionen auf Betäubungsmittel oder Kontrastmittel mit. Sie sollten nüchtern zum Termin erscheinen und bequeme Kleidung tragen. Eine Schwangerschaft sollte vor dem Eingriff ausgeschlossen werden, da die CT-Strahlung potenziell schädlich für das ungeborene Kind sein kann.

Reference range

Adult: 3.5-5.0 mmol/LN/A

Probenart: serum

Inform patient about procedure risks and benefits. Obtain informed consent. Verify allergy to contrast media if CT contrast will be used. Discontinue anticoagulants as per physician orders. Patient should wear comfortable, loose-fitting clothing. Remove metal objects that may interfere with CT imaging. Ensure adequate intravenous access if sedation is planned.

Clinical interpretation

How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.

Die CT-gesteuerte Nervenblockade des Abdomens dient sowohl diagnostischen als auch therapeutischen Zwecken. Diagnostisch hilft sie dabei, zu bestimmen, ob ein bestimmter Nerv die Ursache der Bauchschmerzen ist – wenn die Schmerzen nach der Blockade nachlassen, ist dies ein Hinweis auf den betroffenen Nerv. Therapeutisch kann die Behandlung längerfristige Schmerzlinderung bieten, insbesondere bei Patienten mit chronischen Schmerzsyndromen, nach Operationen oder bei bestimmten Erkrankungen wie Pankreatitis oder chronischer Appendizitis. Die Kombination aus Lokalanästhetikum und Kortikoid kann entzündungshemmend wirken und die Schmerzweiterleitung blockieren.

Häufige Fragen

Wie lange hält die Schmerzlinderung an?
Die Wirkung der Nervenblockade kann unterschiedlich lange anhalten. Bei einigen Patienten tritt nur eine vorübergehende Linderung von wenigen Tagen oder Wochen auf, während andere eine längerfristige Schmerzreduktion von mehreren Monaten erfahren. Bei Bedarf kann der Eingriff wiederholt werden.
Welche Risiken bestehen bei diesem Eingriff?
Wie bei allen invasiven Verfahren gibt es auch bei der CT-gesteuerten Nervenblockade Risiken. Diese sind jedoch generell gering. Mögliche Komplikationen umfassen Infektionen an der Einstichstelle, Blutungen, Nervenschäden oder allergische Reaktionen auf das Betäubungsmittel. In seltenen Fällen kann es zu einem Pneumothorax (Lungenkollaps) oder zu Verletzungen von Organen kommen. Ihr Arzt wird die Risiken vor dem Eingriff mit Ihnen besprechen.
Bin ich nach dem Eingriff sofort wieder fit?
Nach dem Eingriff sollten Sie sich für den Rest des Tages schonen und keine anstrengenden Aktivitäten ausüben. Die Betäubung kann einige Stunden anhalten, daher ist Vorsicht beim Autofahren geboten. Leichte Schmerzen oder Beschwerden an der Einstichstelle sind normal und klingen in der Regel innerhalb weniger Tage ab.
Für wen ist dieser Eingriff geeignet?
Dieses Verfahren wird typically bei Patienten mit chronischen Bauchschmerzen in Betracht gezogen, bei denen konservative Behandlungen wie Medikamente oder Physiotherapie nicht ausreichend geholfen haben. Es kann auch nach chirurgischen Eingriffen angewendet werden, um postoperative Schmerzen zu behandeln. Ihr Arzt wird anhand Ihrer individuellen Situation entscheiden, ob diese Behandlung für Sie geeignet ist.
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

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Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.

Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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