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CT-gesteuerte Blockade des Plexus coeliacus

Veröffentlicht: 9. August 2026Aktualisiert: 16. August 2026

Ein minimal-invasives Verfahren zur gezielten Schmerzlinderung bei chronischen Bauchschmerzen unter CT-Kontrolle.

Kurzfassung

{"Minimal-invasive Schmerztherapie bei chronischen Bauchschmerzen","CT-gesteuerte präzise Nadelpositionierung","Schnelle und effektive Schmerzlinderung","Besonders wirksam bei Schmerzen durch Bauchspeicheldrüsenkrebs","Geringes Risiko im Vergleich zu offenen Operationen"}

Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 16. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

LOINC
24623-1
Kurzcode
CT-CELIAC-NB
Synonyme
CT Guided Celiac plexus Nerve block
Kategorie
Herz
Probe
serum
Probenbehälter
N/A - No specimen collected; this is an imaging-guided procedure
Einheiten
N/A
Referenz min.
3.5
Referenz max.
5
Kritischer Bereich
2.5 N/A – 6.5 N/A
Nüchtern
Nein
Population
Erwachsene
Geschlecht
all
Altersbereich
≥ 18 Jahre
Methode
Computed Tomography (CT) guided percutaneous injection
CPT
64999 (Unlisted procedure, nervous system) or 62280 (Injection, diagnostic or therapeutic, spinal or caudal)
SNOMED
387713003 (Surgical procedure) or 24184005 (Nerve block procedure)
Probenvolumen
N/A - No specimen collected
Probenstabilität
N/A - No specimen collected
Hämolyse max.
500
Lipämie max.
1000
Ikterus max.
500
Bearbeitungszeit
4–24 Stunden
Anordnung
routine

Was ist eine CT-gesteuerte Plexus-coeliacus-Blockade?

Die CT-gesteuerte Blockade des Plexus coeliacus ist ein minimal-invasives Verfahren, bei dem unter Verwendung eines Computertomographen (CT) eine Nadel präzise zum Plexus coeliacus (einem Nervengeflecht im Oberbauch) geführt wird. Dort wird ein Betäubungsmittel und oft auch ein Kortisonpräparat injiziert, um chronische Bauchschmerzen zu lindern. Der Plexus coeliacus ist ein wichtiges Nervenzentrum, das Schmerzsignale aus vielen Bauchorganen übermittelt.

Wann wird dieses Verfahren angewendet?

Dieses Verfahren wird hauptsächlich bei Patienten mit chronischen, starken Bauchschmerzen eingesetzt, insbesondere bei: Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom), chronischer Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), anderen Oberbauch-Tumoren, und nach operativen Eingriffen im Bauchraum. Es wird usually verwendet, wenn andere Schmerztherapien nicht ausreichend wirksam sind.

Wie läuft der Eingriff ab?

Vor dem Eingriff werden Sie in eine bequeme Position auf dem CT-Tisch gelegt. Der Arzt reinigt den Bereich am Rücken und betäubt ihn örtlich. Unter ständiger CT-Kontrolle wird eine dünne Nadel präzise zum Plexus coeliacus geführt. Sobald die korrekte Position erreicht ist, wird das Medikament (meist eine Kombination aus Lokalanästhetikum und Kortison) injiziert. Der gesamte Eingriff dauert etwa 15-30 Minuten.

Welche Risiken gibt es?

Die CT-gesteuerte Plexus-coeliacus-Blockade ist ein sicheres Verfahren mit geringen Komplikationsrisiken. Mögliche Nebenwirkungen umfassen: vorübergehende Schmerzen oder Beschwerden an der Einstichstelle, leichte Übelkeit, niedriger Blutdruck, und in seltenen Fällen Infektionen oder Blutungen. Schwerwiegende Komplikationen sind sehr selten.

Was erwartet mich nach dem Eingriff?

Nach dem Eingriff werden Sie noch für kurze Zeit überwacht. Die Schmerzlinderung setzt oft bereits innerhalb von Stunden bis Tagen ein und kann mehrere Wochen bis Monate anhalten. Der Eingriff kann bei Bedarf wiederholt werden. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, wie Sie Ihre Schmerzmedikation anpassen sollten.

Reference range

Adult: 3.5-5.0 mmol/LN/A

Probenart: serum

Patient should have nothing by mouth (NPO) for at least 6 hours before the procedure. Inform the procedure team of any allergies, particularly to local anesthetics, contrast media, or sedatives. Discontinue anticoagulant medications as directed by the ordering physician. Bring a responsible adult to drive home if sedation is used.

Clinical interpretation

How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.

Die CT-gesteuerte Plexus-coeliacus-Blockade ist eine wichtige Option für Patienten mit refraktären chronischen Bauchschmerzen, insbesondere wenn konventionelle Schmerztherapien nicht ausreichend wirksam sind. Die CT-Navigation ermöglicht eine präzise Platzierung der Nadel und erhöht sowohl die Wirksamkeit als auch die Sicherheit des Verfahrens. Studien zeigen, dass etwa 50-80% der behandelten Patienten eine signifikante Schmerzlinderung erfahren. Diese Methode kann den Bedarf an Opioid-Schmerzmitteln reduzieren und die Lebensqualität erheblich verbessern.

Häufige Fragen

Ist der Eingriff schmerzhaft?
Der Eingriff wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt, sodass Sie während der Injektion nur ein leichtes Druckgefühl oder Brennen verspüren. Die meisten Patienten vertragen den Eingriff gut.
Wie lange hält die Schmerzlinderung an?
Die Wirkung kann unterschiedlich lange anhalten. Bei vielen Patienten hält die Schmerzlinderung mehrere Wochen bis Monate an. Der Eingriff kann bei Bedarf wiederholt werden.
Muss ich Medikamente vor dem Eingriff absetzen?
Ihr Arzt wird Sie über eventuell anzupassende Medikamente informieren. Blutverdünner müssen möglicherweise vorübergehend pausiert werden. Informieren Sie Ihren Arzt immer über alle Medikamente, die Sie einnehmen.
Kann ich nach dem Eingriff nach Hause gehen?
In den meisten Fällen können Sie noch am selben Tag nach Hause gehen. Sie sollten jedoch jemanden haben, der Sie nach dem Eingriff nach Hause begleitet, da vorübergehend Schwindel auftreten kann.
Welche Alternative gibt es zur Plexus-coeliacus-Blockade?
Alternativen umfassen andere Schmerzmittel-Therapien, konservative Behandlungen, und bei manchen Patienten auch chirurgische Eingriffe. Ihr Arzt wird mit Ihnen die für Sie beste Option besprechen.
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

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Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.

Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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