Exfoliative Zytologie (zytologische Untersuchung einer Probenentnahme)
Bei dieser Untersuchung werden Zellen aus Ihrem Körper analysiert, um abnorme Zellveränderungen, Infektionen oder andere Erkrankungen des Gewebes zu erkennen.
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Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 32973-0
- Kurzcode
- Exfoliation XR
- Synonyme
- Exfoliation XR
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Red-top tube (SST)
- Einheiten
- N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- Methode
- xr
- Probenvolumen
- 5 mL
- Probenstabilität
- Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 4–24 Stunden
- Anordnung
- routine
Wofür wird die exfoliative Zytologie eingesetzt?
Die exfoliative Zytologie wird häufig eingesetzt, um Erkrankungen wie Krebs im Frühstadium, zum Beispiel Gebärmutterhals-, Blasen- oder Lungenkrebs, sowie Pilz- oder Virusinfektionen und entzündliche Erkrankungen zu erkennen. Außerdem kann sie zur Kontrolle chronischer Erkrankungen oder zur Suche nach Krebsvorstufen in bestimmten Geweben dienen.
Die Zellen werden durch vorsichtiges Abschaben oder Abstrichen betroffener Bereiche, zum Beispiel am Gebärmutterhals, in der Blase oder in den Atemwegen, gewonnen oder aus Körperflüssigkeiten wie Speichel oder Urin entnommen. Anschließend wird die Probe zur mikroskopischen Untersuchung an ein Labor geschickt.
Die Untersuchung geht normalerweise schnell und verursacht keine oder nur geringe Schmerzen. Bei einem Pap-Abstrich, also einer zytologischen Untersuchung des Gebärmutterhalses, wird dieser vorsichtig abgestrichen. Für eine Urinzytologie kann eine Mittelstrahlurinprobe erforderlich sein. Eine Betäubung ist in der Regel nicht nötig.
Zu den häufig untersuchten Proben gehören Zellen vom Gebärmutterhals aus einem Pap-Abstrich, Blasenzellen aus einer Urinprobe, Atemwegszellen aus Auswurf oder einer Bronchialspülung sowie Hautzellen aus auffälligen Hautveränderungen.
Die entnommenen Zellen werden im Labor angefärbt und unter dem Mikroskop untersucht. Dabei achten Fachkräfte auf abnorme Zellen, Entzündungszeichen oder andere Hinweise auf eine Erkrankung.
Die Ergebnisse können normale Zellen, gutartige Veränderungen, Entzündungen, eine Infektion oder verdächtige Zellen zeigen, die weitere Untersuchungen wie eine Gewebeentnahme oder zusätzliche bildgebende Verfahren erforderlich machen können.
Auffällige Befunde können abhängig von der vermuteten Erkrankung weitere diagnostische Untersuchungen notwendig machen, zum Beispiel eine Biopsie, eine genetische Untersuchung oder bildgebende Kontrollen.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
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Kurzbezeichnung
"
Häufige Fragen
Warum könnte meine Ärztin oder mein Arzt diese Untersuchung anordnen?
Welche Risiken oder Nebenwirkungen kann diese Untersuchung haben?
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Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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