Messung der fetalen Acetylcholinesterase
Dieser Test misst die Aktivität oder Menge der Acetylcholinesterase, eines Enzyms, in einer fetalen Probe, meistens im Fruchtwasser. Er wird bei speziellen vorgeburtlichen Untersuchungen eingesetzt, insbesondere um abzuklären, ob ein Neuralrohrdefekt wie eine Spina bifida vorliegen könnte.
["Der Test auf fetale Acetylcholinesterase ist eine spezielle vorgeburtliche Untersuchung, die die Beurteilung von Neuralrohrdefekten unterstützt, meist zusammen mit anderen Tests."]
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 53658-1
- Kurzcode
- Fet Aorta Diam US.meas
- Synonyme
- Fet Aorta Diam US.meas
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Red-top tube (SST)
- Einheiten
- N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- Methode
- us-measured
- Probenvolumen
- 5 mL
- Probenstabilität
- Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 4–24 Stunden
- Anordnung
- routine
Was wird gemessen
Acetylcholinesterase ist ein Enzym, das normalerweise den Botenstoff Acetylcholin abbaut. Bei der Untersuchung der fetalen Acetylcholinesterase wird typischerweise ihre Aktivität in einer Fruchtwasserprobe gemessen, die während der Schwangerschaft entnommen wird. Da die genaue Methode und das Probenmaterial im Testnamen nicht vollständig angegeben sind, bezieht sich das Ergebnis auf eine Acetylcholinesterase-Messung im fetalen Zusammenhang.
Warum dieser Test gemacht wird
Dieser Test wird in der Regel im Rahmen der vorgeburtlichen Abklärung durchgeführt, wenn der Verdacht auf einen Neuralrohrdefekt wie Spina bifida oder Anenzephalie besteht. Er wird oft zusammen mit anderen Tests wie der Alpha-Fetoprotein-Messung und bildgebenden Verfahren wie Ultraschall eingesetzt, um das Bild zu klären, und nicht, um allein eine Diagnose zu stellen.
Wie die Probe entnommen wird
In den meisten Fällen handelt es sich bei der Probe um Fruchtwasser, das durch eine Fruchtwasserpunktion (Amniozentese) gewonnen wird. Dabei wird mit einer dünnen Nadel eine kleine Menge der Flüssigkeit um den Fetus entnommen. Die Flüssigkeit wird anschließend zur Analyse an ein Labor geschickt. Der Testname nennt die genaue Labormethode nicht, daher wird Ihnen Ihr Behandlungsteam erklären, was angeordnet wurde.
Ergebnisse verstehen
Die Ergebnisse werden von Ihrem Behandlungsteam im Zusammenhang mit Ihrer Schwangerschaft, den Ultraschallbefunden und anderen Testergebnissen beurteilt. Ein Ergebnis allein bestätigt oder schließt eine Erkrankung nicht aus. Da die spezifischen Referenzbereiche vom Labor und von der Methode abhängen, werden hier keine Zahlen angegeben; fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, was Ihr Ergebnis für Ihre Situation bedeutet.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Die Untersuchung der fetalen Acetylcholinesterase ist klinisch bedeutsam, weil erhöhte Enzymwerte im Fruchtwasser mit offenen Neuralrohrdefekten zusammenhängen können. Sie wird meist als unterstützender Test zusammen mit Alpha-Fetoprotein und Ultraschall eingesetzt. Ergebnisse müssen immer von einer Ärztin oder einem Arzt im Gesamtkontext der Schwangerschaft beurteilt werden.
Kurzbezeichnung
Fetale AChE
Häufige Fragen
Stellt dieser Test allein einen Neuralrohrdefekt fest?
Ist die Probe immer Fruchtwasser?
Bekomme ich mit meinem Ergebnis einen numerischen Referenzbereich?
Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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