Fetales Alpha-Fetoprotein (AFP) in mütterlichem Serum/Plasma
Dieser Test misst den Spiegel von Alpha-Fetoprotein, einem Protein, das von der fetalen Leber und dem Dottersack produziert wird, in Ihrem Blut. Er hilft dabei, Risiken für bestimmte Geburtsfehler oder Neuralrohrdefekte zu erkennen.
["Das AFP-Screening ist ein wichtiger Bestandteil der Schwangerschaftsvorsorge, um mögliche gesundheitliche Bedenken bei Ihrem Baby zu überprüfen."]
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 11723-4
- Kurzcode
- Fet Umb a fetus-plc Vmax sys DOP
- Synonyme
- Fet Umb a fetus-plc Vmax sys DOP
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Red-top tube (SST)
- Einheiten
- N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- Methode
- us-doppler
- Probenvolumen
- 5 mL
- Probenstabilität
- Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 4–24 Stunden
- Anordnung
- routine
Warum wird dieser Test durchgeführt?
Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann diesen Test im zweiten Trimester (etwa in der 15. bis 20. Schwangerschaftswoche) als Teil eines allgemeinen Screenings auf Neuralrohrdefekte (wie Spina bifida) oder andere fetale Anomalien empfehlen. Er kann auch in Kombination mit anderen Tests zur zusätzlichen Risikobewertung eingesetzt werden.
Was misst der Test?
Alpha-Fetoprotein ist ein Protein, das vom Fetus gebildet wird. Hohe Werte in Ihrem Blut können auf ein erhöhtes Risiko für Neuralrohrdefekte wie Spina bifida oder Anenzephalie hindeuten. Sehr niedrige Werte könnten auf andere Erkrankungen hinweisen, etwa auf bestimmte Chromosomenanomalien.
Wie wird der Test durchgeführt?
Eine Blutprobe wird aus Ihrer Armvene entnommen. Die Probe wird an ein Labor geschickt, wo sie analysiert wird, um die AFP-Proteinwerte zu messen. Die Ergebnisse werden mit Standardbereichen verglichen, die auf Ihrer Schwangerschaftswoche basieren.
Was sind typische Ergebnisse?
Die Ergebnisse werden in der Regel als Prozentwert oder Risikowert im Vergleich zu anderen schwangeren Frauen im gleichen Schwangerschaftsalter angegeben. Ein höherer AFP-Wert als erwartet kann weitere Untersuchungen wie eine Fruchtwasserpunktion oder einen Ultraschall erforderlich machen.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Klinische Bedeutung: AFP spielt eine entscheidende Rolle im pränatalen Screening. Erhöhte Werte deuten häufig auf ein erhöhtes Risiko für Neuralrohrdefekte hin und veranlassen zusätzliche diagnostische Abklärungen. Niedrige Werte können Bedenken hinsichtlich anderer genetischer Erkrankungen auslösen, was jedoch seltener vorkommt. Besprechen Sie die Ergebnisse immer mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, um die vollständigen Auswirkungen auf Ihre Schwangerschaft zu verstehen.
Kurzbezeichnung
Mütterliches AFP-Screening
Häufige Fragen
Was bedeutet ein erhöhter AFP-Wert?
Was ist, wenn mein AFP-Wert niedriger als erwartet ist?
Wie oft wird dieser Test während der Schwangerschaft wiederholt?
Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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