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Serum-Eisen und Transferrinsättigung (Eisenbindungskapazität)

Veröffentlicht: 9. August 2026Aktualisiert: 17. August 2026

Dieser Test misst, wie viel Eisen Ihr Körper verwerten kann und wie viel Eisen in Ihrem Blut an ein Protein namens Transferrin gebunden ist.

Kurzfassung

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Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 17. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

LOINC
60517-0
Kurzcode
Iron/Transferrin SerPl-Rto
Synonyme
Iron/Transferrin SerPl-Rto
Kategorie
Klinische Chemie
Probe
serum
Probenbehälter
Red-top tube (SST)
Einheiten
N/A
Referenz min.
60
Referenz max.
170
Nüchtern
Nein
Population
Erwachsene
Geschlecht
all
Altersbereich
18–65 Jahre
CPT
83540
Probenvolumen
5 mL
Probenstabilität
Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
Hämolyse max.
500
Lipämie max.
1000
Ikterus max.
500
Bearbeitungszeit
4–24 Stunden
Anordnung
routine

Was dieser Test misst

Der Test umfasst zwei wichtige Messwerte: die Eisenkonzentration in Ihrem Serum (wie viel Eisen dem Körper zur Verfügung steht) und die Transferrinsättigung (der Prozentsatz des Transferrin-Proteins, das an Eisen gebunden ist). Zusammen helfen diese Werte festzustellen, ob eine zu geringe Eisenverfügbarkeit oder ein überschüssiges Eisenspeichern vorliegt.

Warum das für Ihre Gesundheit wichtig ist

Eisen ist essenziell für die Bildung roter Blutkörperchen und den Transport von Sauerstoff durch den gesamten Körper. Zu niedrige Werte können Müdigkeit, Schwäche oder eine Anämie verursachen, während hohe Werte auf eine Eisenüberladung hinweisen können, die Organe wie Leber oder Herz belasten kann.

Häufige Gründe für den Test

Ärzte können diesen Test anordnen, wenn Sie Symptome wie Müdigkeit, blasse Haut oder Atemnot haben oder wenn Sie ein Risiko für Eisenmangel haben (z. B. starke Menstruationsblutungen, unausgewogene Ernährung oder Schwangerschaft). Der Test wird auch zur Überwachung einer Eisenüberladung bei Erkrankungen wie Hämochromatose eingesetzt.

Probenentnahme und Vorbereitung

Eine Blutprobe wird aus einer Vene entnommen, meist in Ihrem Arm. Das Blut wird aufbereitet, um das Serum (den flüssigen Anteil nach der Gerinnung) abzutrennen, das anschließend im Labor analysiert wird.

Reference range

NCBI: Serum Iron Male 65-180; Female 50-170 µg/dLN/A

Probenart: serum

Fasting for 12 hours preferred. Iron supplements should be stopped 24 hours before if possible.

Clinical interpretation

How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.

"klinische Bedeutung": { "allgemein": { "definition": "Die klinische Bedeutung beschreibt, wie ein Befund oder ein Laborergebnis auf die Diagnose, Therapie oder Prognose eines Patienten Einfluss nimmt.", "beispiele": [ { "beispiel": "Ein erhöhter Blutdruck kann auf eine Hypertonie hinweisen und die Notwendigkeit einer Blutdrucksenkung unterstreichen.", "implikation": "Dies kann zu Maßnahmen wie Medikamenteneinnahme oder Lebensstiländerungen führen." }, { "beispiel": "Ein niedriger Cholesterinspiegel kann manchmal harmlos sein, aber bei Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine weitere Abklärung erfordern.", "implikation": "Hier könnte eine gezielte Therapie oder eine Ernährungsumstellung sinnvoll sein." } ] }, "diagnostisch": { "definition": "Die klinische Bedeutung hilft dabei, ob ein Befund zur Diagnose beiträgt oder ob weitere Untersuchungen nötig sind.", "beispiele": [ { "beispiel": "Ein positiver Test auf HIV kann die Diagnose einer HIV-Infektion bestätigen.", "implikation": "Dies führt zu einer sofortigen Behandlung und Überwachung." }, { "beispiel": "Ein erhöhter Wert für den C-Reaktiven Protein (CRP) kann auf eine Entzündung hinweisen und weitere Tests wie eine Blutkultur oder Röntgenaufnahmen erfordern.", "implikation": "Die genaue Ursache der Entzündung muss geklärt werden." } ] }, "therapeutisch": { "definition": "Sie zeigt, wie ein Befund die Wahl der Behandlung beeinflusst.", "beispiele": [ { "beispiel": "Ein hoher Blutzuckerwert kann auf Diabetes hinweisen und eine Insulintherapie oder eine Ernährungsumstellung erforderlich machen.", "implikation": "Die Behandlung zielt darauf ab, den Blutzucker im Zielbereich zu halten." }, { "beispiel": "Ein erhöhter Prokreatinwert kann auf eine Lebererkrankung hinweisen und eine Leberbiopsie oder eine Behandlung mit Medikamenten wie Interferon erforderlich machen.", "implikation": "Die Therapie zielt auf die Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung ab." } ] }, "prognostisch": { "definition": "Sie gibt Aufschluss darüber, wie wahrscheinlich bestimmte Krankheitsverläufe oder Komplikationen sind.", "beispiele": [ { "beispiel": "Ein hoher Wert für den D-Dimer kann auf eine Thrombose hinweisen und die Prognose für die Entwicklung von Blutgerinnseln beeinflussen.", "implikation": "Die Prognose kann eine Risikostufung für Komplikationen wie Lungenembolie erfordern." }, { "beispiel": "Ein niedriger Wert für den TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) kann auf eine Schilddrüsenüberfunktion hinweisen und die Prognose für die Entwicklung von Symptomen wie Herzrasen beeinflussen.", "implikation": "Die Prognose erfordert eine Anpassung der Schilddrüsenmedikation." } ] }, "genetisch": { "definition": "Sie kann Hinweise auf genetische Veranlagungen oder Risikofaktoren geben.", "beispiele": [ { "beispiel": "Ein bestimmtes Genmutationsmuster kann das Risiko für bestimmte Krebsarten erhöhen.", "implikation": "Dies kann zu einer genetischen Beratung und Überwachung führen." }, { "beispiel": "Ein erhöhtes BRCA1- oder BRCA2-Gen-Risiko kann das Risiko für Brust- und Eierstockkrebs erhöhen.", "implikation": "Eine regelmäßige Krebsvorsorge und ggf. präventive Maßnahmen wie eine Mastektomie können erwogen werden." } ] }, "ethnische oder kulturelle Besonderheiten": { "definition": "Manche Befunde können bei bestimmten Bevölkerungsgruppen anders interpretiert werden.", "beispiele": [ { "beispiel": "Bei einigen ethnischen Gruppen kann ein niedriger Ferritinwert (Eisenmangel) häufiger vorkommen.", "implikation": "Die Behandlung kann angepasst werden, um kulturelle Ernährungsgewohnheiten zu berücksichtigen." }, { "beispiel": "Bei älteren Menschen können bestimmte Medikamente aufgrund von Nierenfunktionsstörungen anders dosiert werden.", "implikation": "Die Dosierung und Überwachung der Medikamente müssen individuell angepasst werden." } ] } } } }

Kurzbezeichnung

"

Häufige Fragen

Wie werden Ihre Ergebnisse interpretiert?
Die Ergebnisse werden in der Regel als zwei Werte angegeben: das Serumeisen (wie viel Eisen vorhanden ist) und die Transferrinsättigung (Prozentsatz des an Eisen gebundenen Transferrins). Da die Referenzbereiche je nach Labor variieren: niedriges Eisen zusammen mit niedriger Sättigung deutet oft auf einen Eisenmangel hin, während hohes Eisen mit hoher Sättigung auf eine Eisenüberladung hinweisen kann.
Was bedeutet eine niedrige Transferrinsättigung?
Eine niedrige Transferrinsättigung bedeutet oft, dass Ihr Körper nicht genügend Eisen aufnimmt (z. B. über die Ernährung, durch Malabsorption oder Blutverlust). Dies kann zu Anämie, Schwäche oder Müdigkeit führen. Ihr Arzt kann Ernährungsumstellungen, Präparate oder weitere Untersuchungen empfehlen, um die Ursache zu klären.
Können Eisenspiegel zu hoch sein?
Ja, hohe Eisenspiegel können auftreten, wenn Sie an Erkrankungen wie einer Hämochromatose (genetische Eisenüberladung) leiden oder häufig Bluttransfusionen erhalten. Überschüssiges Eisen kann mit der Zeit Organe schädigen, daher ist eine regelmäßige Überwachung wichtig. Ihr Arzt kann Lebensstiländerungen, Ernährungseinschränkungen oder Behandlungen wie den Aderlass vorschlagen, um dies zu steuern.

Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

Medizinischer Haftungsausschluss

Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.

Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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