Serum- oder Plasmakonzentration des Gesamtproteins (qualitatives oder halbquantitatives Screening)
Dieser Test misst die Gesamtmenge an Eiweiß in Ihrem Blut. Damit lässt sich der allgemeine Eiweißstatus beurteilen und mögliche Nierenfunktionsstörungen erkennen.
["Ein Eiweiß-Screening hilft, Erkrankungen wie Mangelernährung, Nierenerkrankungen oder Leberprobleme zu erkennen."]
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 18555-3
- Kurzcode
- J Pnt ST Amp+20ms L-V6
- Synonyme
- J Pnt ST Amp+20ms L-V6
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Red-top tube (SST)
- Einheiten
- N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- Methode
- ekg
- Probenvolumen
- 5 mL
- Probenstabilität
- Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 4–24 Stunden
- Anordnung
- routine
Warum dieser Test durchgeführt wird
Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann diesen Test anordnen, um Erkrankungen abzuklären, die den Eiweißspiegel beeinflussen, etwa Nierenerkrankungen, Lebererkrankungen, Mangelernährung oder bestimmte Infektionen. Er kann auch Teil routinemäßiger Gesundheitsuntersuchungen oder der Überwachung chronischer Erkrankungen sein.
Was Sie vor dem Test beachten sollten
In der Regel ist keine besondere Vorbereitung nötig. Wenn eine Blutentnahme erfolgt, kann es sein, dass Sie vor dem Test 8–12 Stunden nichts essen sollen. Ein reines Eiweiß-Screening erfordert jedoch meist kein Fasten. Bringen Sie Ihre Medikamente oder Fragen zum Termin mit.
So läuft der Test ab
Eine kleine Blutprobe wird aus einer Vene entnommen, meist am Arm. Die Probe wird anschließend analysiert, um den Gesamteiweißspiegel zu bestimmen. Manche Labore verwenden für ein schnelles Screening auch ein einfacheres Verfahren (z. B. einen Teststreifen) statt einer ausführlichen Laboruntersuchung.
Was die Ergebnisse bedeuten
Die Ergebnisse können qualitativ (qualitatives Screening) oder halbquantitativ angegeben werden, das heißt, sie zeigen, ob der Eiweißspiegel im Normalbereich liegt oder nicht. Genaue Werte werden nicht immer mitgeteilt, aber auffällige Ergebnisse führen zu weiteren Untersuchungen.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
◆Associated findings1
Kurzbezeichnung
Eiweiß-Screening (Serum/Plasma)
Häufige Fragen
Niedrige Eiweißwerte (Hypoproteinämie) können auf Erkrankungen wie Nierenerkrankungen, Leberversagen, schwere Infektionen oder Mangelernährung hinweisen. Hohe Eiweißwerte können auf Austrocknung (Dehydratation), multiples Myelom oder andere Bluterkrankungen hindeuten. Als Folgetests können genauere Eiweißfraktionen bestimmt werden (z. B. Albumin- und Globulinwerte).
Ein normales Ergebnis deutet darauf hin, dass Ihre Eiweißwerte für Ihren Gesundheitszustand wahrscheinlich im erwarteten Bereich liegen. Wenn Sie jedoch Beschwerden wie Müdigkeit, Schwellungen oder unerklärlichen Gewichtsverlust haben, kann trotzdem eine weitere Abklärung nötig sein, um zugrunde liegende Ursachen auszuschließen.
Die Eiweißzufuhr über die Nahrung kann den Eiweißspiegel beeinflussen. Da es sich jedoch um einen Screening-Test handelt, wirken sich geringe Schwankungen wahrscheinlich nicht auf das Gesamtergebnis aus. Wenn Ihr Arzt oder Ihre Ärztin einen Einfluss der Ernährung vermutet, kann er oder sie bestimmte Ernährungsanpassungen oder eine erneute Testung empfehlen.
Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.
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