Substanzkonzentration eines bestimmten Proteins in Serum/Plasma (z. B. ein Marker für die Proteinelektrophorese)
Dieser Test misst die Arten und Mengen von Proteinen in Ihrem Blut. So lassen sich Erkrankungen erkennen, die den Proteinhaushalt beeinflussen, oder Auffälligkeiten in der Proteinstruktur feststellen.
["Die Proteinelektrophorese hilft, Erkrankungen wie das Multiple Myelom, Lebererkrankungen oder Nierenprobleme zu diagnostizieren, indem sie ungewöhnliche Proteinmuster aufzeigt."]
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 18560-3
- Kurzcode
- J Pnt ST Amp+60ms L-II
- Synonyme
- J Pnt ST Amp+60ms L-II
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Red-top tube (SST)
- Einheiten
- N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- Methode
- ekg
- Probenvolumen
- 5 mL
- Probenstabilität
- Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 4–24 Stunden
- Anordnung
- routine
Warum dieser Test durchgeführt wird
Ihr Arzt kann diesen Test anordnen, wenn bei Ihnen Symptome wie unerklärlicher Gewichtsverlust, häufige Infektionen, Schwellungen oder Anzeichen von Organschäden auftreten. Er wird auch eingesetzt, um bestimmte Erkrankungen zu überwachen oder genetische Störungen der Proteinbildung abzuklären.
Was Sie vor dem Test erwarten können
Eine besondere Vorbereitung ist nicht erforderlich. Wenn Ihr Arzt es anweist, können Sie jedoch 8–12 Stunden vor der Blutentnahme nüchtern bleiben. Bringen Sie alle Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel mit, die Sie einnehmen, um sie mit Ihrem Arzt zu besprechen.
So funktioniert der Test
Eine kleine Blutprobe wird aus einer Vene in Ihrem Arm entnommen. Das Blut wird anschließend in Plasma oder Serum aufgetrennt und mittels Gelelektrophorese analysiert, die die Proteine nach Größe und Ladung trennt.
Was die Ergebnisse bedeuten
Die Ergebnisse zeigen Banden, die verschiedene Proteinarten darstellen. Auffällige Muster (z. B. zusätzliche Banden, fehlende Banden oder ungewöhnliche Formen) können auf Erkrankungen wie Proteinstörungen, Infektionen oder Stoffwechselprobleme hinweisen.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Eine auffällige Proteinelektrophorese kann auf Erkrankungen wie monoklonale Gammopathie (z. B. multiples Myelom), Lebererkrankungen (z. B. Zirrhose) oder erbliche Proteinstörungen hindeuten. Sie wird in einigen Fällen auch eingesetzt, um das Ansprechen auf eine Behandlung zu überwachen.
Kurzbezeichnung
Proteinelektrophorese-Profil
Häufige Fragen
Was verursacht auffällige Ergebnisse der Proteinelektrophorese?
Wie lange dauert es, bis die Ergebnisse vorliegen?
Darf ich vor diesem Test essen oder trinken?
Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.
Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.
Medizinisch geprüft von WellAlly-Redaktionsteam Zuletzt geprüft 16. August 2026. · Unsere redaktionelle Richtlinie lesen