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Proteinelektrophorese im Serum (qualitativ)

Veröffentlicht: 9. August 2026Aktualisiert: 16. August 2026

Dieser Test misst die verschiedenen Proteinarten in Ihrem Blut mithilfe der Elektrophorese, einem Verfahren, das Proteine nach Größe und Ladung trennt. Er hilft, Auffälligkeiten in der Proteinverteilung zu erkennen, die auf Erkrankungen wie multiples Myelom, Lebererkrankungen oder andere Störungen hinweisen können.

Kurzfassung

["Dieser Test hilft Ärzten, proteinbedingte Bluterkrankungen zu diagnostizieren und zu überwachen, indem er zeigt, wie sich die Proteine in Ihrem Serum aufteilen."]

Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 16. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

LOINC
17281-7
Kurzcode
KOH Prep Spt
Synonyme
KOH Prep Spt
Kategorie
Klinische Chemie
Probe
sputum
Probenbehälter
Sterile sputum container
Einheiten
N/A
Referenz min.
0.8
Referenz max.
1.2
Kritischer Bereich
— – 5 N/A
Nüchtern
Nein
Population
Erwachsene
Geschlecht
all
Altersbereich
18–65 Jahre
Methode
koh-preparation
CPT
85610
SNOMED
396252006
Probenvolumen
3-5 mL
Probenstabilität
Room temperature: 2h, Refrigerated: 24h
Bearbeitungszeit
4–24 Stunden
Anordnung
routine

Wofür wird die Proteinelektrophorese eingesetzt?

Die Proteinelektrophorese wird in erster Linie eingesetzt, um Erkrankungen zu erkennen und zu beurteilen, die den Proteinspiegel im Blut beeinflussen. Sie kann abnorme Proteinmuster aufdecken, wie sie etwa beim multiplen Myelom (einer Krebserkrankung der Plasmazellen), bei Lebererkrankungen, Nierenerkrankungen oder bestimmten Autoimmunerkrankungen auftreten. Dieser Test kann auch Teil einer umfassenderen Abklärung unerklärlicher Beschwerden wie Müdigkeit, Schwellungen oder unerklärlichem Gewichtsverlust sein.

Wie wird der Test durchgeführt?

Eine kleine Blutprobe wird aus einer Vene entnommen, meist am Arm. Anschließend wird der Serumanteil des Blutes abgetrennt und in ein Gel gegeben. Ein elektrischer Strom wird an das Gel angelegt, wodurch sich die Proteine zur entgegengesetzten Ladung bewegen. Danach wird das Gel angefärbt, um die verschiedenen Proteinbanden sichtbar zu machen, die die unterschiedlichen Proteinarten (z. B. Albumin, Globuline) darstellen.

Was bedeutet das Testergebnis?

Die Ergebnisse zeigen die relativen Mengen der verschiedenen Proteine in Ihrem Serum. Normale Ergebnisse weisen in der Regel ein charakteristisches Bandenmuster auf, wobei Albumin als größte Bande nahe der Anode (positive Seite) erscheint und die Globuline (einschließlich Alpha-, Beta- und Gamma-Fraktionen) sich in Richtung Kathode (negative Seite) verteilen. Auffällige Muster können auf einen Überschuss oder Mangel bestimmter Proteine hinweisen, was ein Zeichen für zugrunde liegende Gesundheitsprobleme sein kann.

Wann könnte dieser Test für Sie notwendig sein?

Ihr Arzt kann diesen Test empfehlen, wenn bei Ihnen Symptome wie unerklärlicher Gewichtsverlust, häufige Infektionen, Schwellungen oder Müdigkeit auftreten. Er kann auch im Rahmen der Routineüberwachung bei Erkrankungen wie Nierenerkrankungen oder Lebererkrankungen angeordnet werden oder wenn in Ihrer Familie Proteinstörungen vorkommen. Auch manche Patienten mit chronischen Erkrankungen (z. B. rheumatoide Arthritis) können diesen Test regelmäßig durchführen lassen.

Reference range

INR: 0.8-1.2 (warfarin: 2.0-3.0)N/A

Probenart: sputum

Inform your healthcare provider if you are taking blood thinners. No special preparation required.

Clinical interpretation

How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.

Klinische Bedeutung: Die Proteinelektrophorese spielt eine entscheidende Rolle bei der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen, die die Proteinsynthese oder den Proteinabbau verändern. Sie kann beispielsweise eine monoklonale Gammopathie (ein Kennzeichen des multiplen Myeloms), eine Hypalbuminämie (niedrige Albuminwerte) oder Dysproteinämien (abnorme Proteinprofile) aufdecken. Eine frühzeitige Erkennung ermöglicht eine rechtzeitige Behandlung und eine bessere Kontrolle der Symptome.

Kurzbezeichnung

Serum-Proteinelektrophorese (qual.)

Häufige Fragen

Warum brauche ich diesen Test, wenn ich keine Symptome habe?
Auch ohne Symptome kann dieser Test Teil Routineuntersuchungen sein, insbesondere wenn bei Ihnen chronische Erkrankungen (z. B. Nierenerkrankungen, Lebererkrankungen) in der Vorgeschichte vorliegen oder Sie ein höheres Risiko für proteinbedingte Störungen haben. Ihr Arzt kann ihn auch im Rahmen eines Screenings auf bestimmte genetische oder autoimmune Erkrankungen empfehlen.
Welche möglichen Risiken oder Nebenwirkungen hat dieser Test?
Die häufigste Nebenwirkung ist ein leichter Bluterguss, eine Rötung oder ein leichter Schmerz an der Blutentnahmestelle. Selten kann es zu einer leichten Schwellung oder zu Schmerzen kommen. Die meisten Menschen empfinden nur minimale Beschwerden, und die Einstichstelle heilt schnell ab. Wenn Sie eine übermäßige Blutung oder Anzeichen einer Infektion bemerken (z. B. verstärkte Schmerzen, Wärme oder Rötung), wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Wie lange dauert es, bis meine Ergebnisse vorliegen, und was sollte ich in der Zwischenzeit tun?
Die Ergebnisse liegen in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden vor, je nach Bearbeitungszeit Ihres Labors. Konzentrieren Sie sich in der Zwischenzeit auf Ihre gewohnten Aktivitäten, sofern Ihr Arzt nichts anderes empfiehlt. Wenn Sie Bedenken haben oder sich Ihre Symptome verschlimmern, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

Medizinischer Haftungsausschluss

Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.

Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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