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Laktatdehydrogenase (LDH)-Aktivität in Serum/Plasma

Veröffentlicht: 9. August 2026Aktualisiert: 17. August 2026

Dieser Test misst die Aktivität des Enzyms Laktatdehydrogenase (LDH), das eine Schlüsselrolle bei der Energiegewinnung in den Zellen spielt. Er hilft bei der Beurteilung von Erkrankungen, die mit Zellschäden oder Stoffwechselstörungen zusammenhängen.

Kurzfassung

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Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 17. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

LOINC
2543-7
Kurzcode
LDH3 SerPl-cCnc
Synonyme
LDH3 SerPl-cCnc
Kategorie
Klinische Chemie
Probe
serum
Probenbehälter
Red-top tube (SST)
Einheiten
N/A
Referenz min.
140
Referenz max.
280
Kritischer Bereich
— – 1000 N/A
Nüchtern
Nein
Population
Erwachsene
Geschlecht
all
Altersbereich
18–65 Jahre
CPT
83615
Probenvolumen
5 mL
Probenstabilität
Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
Hämolyse max.
500
Lipämie max.
1000
Ikterus max.
500
Bearbeitungszeit
4–24 Stunden
Anordnung
routine

Warum wird dieser Test durchgeführt?

Ärzte können einen LDH-Test anordnen, um Symptome wie Müdigkeit, Muskelschmerzen oder unerklärliche Laborabweichungen abzuklären. Er wird häufig zusammen mit anderen Tests eingesetzt, um Erkrankungen wie Herzinfarkte, Lebererkrankungen, Muskelstörungen oder bestimmte Krebsarten zu erkennen.

Was bedeutet das Ergebnis?

Hier werden keine absoluten Zahlen angegeben, da die Referenzbereiche je nach Labor variieren. Stattdessen werden die Werte mit Ihrem Ausgangswert oder anderen Tests verglichen, um Muster zu erkennen. Ein erhöhter LDH-Wert kann auf Zellschäden hinweisen, während niedrigere Werte auf bestimmte Stoffwechsel- oder genetische Erkrankungen hindeuten könnten.

Häufig überwachte Erkrankungen

Der LDH-Wert wird häufig bei Verdacht auf Myokardinfarkt (Herzinfarkt), Lebererkrankungen (z. B. Hepatitis), Muskelstörungen (z. B. Myositis) oder hämatologischen Erkrankungen (z. B. Anämie, Leukämie) kontrolliert. Er kann auch Teil routinemäßiger Krebsvorsorgeuntersuchungen sein.

Probenentnahme und Vorbereitung

Eine Blutprobe wird aus einer Vene entnommen, typischerweise im Arm. Das Blut wird aufbereitet, um Serum oder Plasma für die Untersuchung zu gewinnen. Vermeiden Sie vor dem Test anstrengende körperliche Aktivität und schwere Mahlzeiten, da diese die Ergebnisse beeinflussen können.

Reference range

Adult: 140-280 U/LN/A

Probenart: serum

No special preparation required. Inform provider of any chest pain or symptoms.

Clinical interpretation

How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.

"klinische Bedeutung": { "allgemein": { "definition": "Die klinische Bedeutung beschreibt, wie ein Befund oder ein Laborergebnis auf die Diagnose, Therapie oder Prognose eines Patienten Einfluss nehmen kann.", "beispiele": [ { "beispiel": "Ein erhöhter Blutdruck kann auf eine Hypertonie hinweisen und die Notwendigkeit einer Blutdrucksenkung unterstreicht.", "implikation": "Die Diagnose und Therapieplanung müssen angepasst werden." }, { "beispiel": "Ein niedriger Cholesterinspiegel kann auf eine mögliche Unterversorgung mit essenziellen Nährstoffen oder eine genetische Veranlagung hinweisen.", "implikation": "Der Arzt kann gezielt auf Ernährung oder Supplemente achten." }, { "beispiel": "Ein erhöhtes CRP (C-reaktives Protein) deutet auf eine Entzündungsprozesse hin und kann auf Infektionen oder Autoimmunerkrankungen hinweisen.", "implikation": "Die Behandlung kann auf Antibiotika oder entzündungshemmende Medikamente abzielen." } ] }, "diagnostisch": { "wichtige_aspekte": [ { "aspekt": "Erkennung von Krankheiten", "erklärung": "Ein Befund kann Hinweise auf eine bestehende oder mögliche Krankheit geben, die sonst übersehen worden wäre." }, { "aspekt": "Differenzialdiagnostik", "erklärung": "Die Bedeutung kann helfen, zwischen verschiedenen Krankheiten zu unterscheiden, die ähnliche Symptome zeigen können." }, { "aspekt": "Früherkennung", "erklärung": "Manche Befunde können frühzeitig auf Krebs oder andere schwere Erkrankungen hinweisen, wenn sie in Kombination mit anderen Faktoren betrachtet werden." } ] }, "therapeutisch": { "therapeutische_maßnahmen": [ { "maßnahme": "Anpassung der Medikation", "begründung": "Ein bestimmtes Ergebnis kann die Notwendigkeit oder die Dosierung von Medikamenten beeinflussen." }, { "maßnahme": "Veränderungen der Lebensweise", "begründung": "Ein Befund kann auf die Notwendigkeit von Ernährungsumstellungen, Bewegung oder anderen Lebensstiländerungen hinweisen." }, { "maßnahme": "Überwachung und Nachsorge", "begründung": "Ein Befund kann die Art und Häufigkeit der Nachkontrollen beeinflussen." } ], "indikationen": [ { "indikation": "Akute Maßnahmen", "beispiel": "Ein sehr niedriger Blutzucker kann eine Notfallmaßnahme wie eine Glukoseinfusion erfordern." }, { "indikation": "Langfristige Strategien", "beispiel": "Ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann langfristige Präventionsmaßnahmen wie regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung vorschlagen." } ] }, "prognostisch": { "prognostische_Informationen": [ { "information": "Risikostratifizierung", "erklärung": "Ein Befund kann das Risiko für bestimmte Komplikationen oder das Fortschreiten der Krankheit einschätzen." }, { "information": "Überlebenswahrscheinlichkeit", "erklärung": "Manche Befunde können Hinweise auf die Wahrscheinlichkeit eines günstigen oder ungünstigen Verlaufs geben." }, { "information": "Erwarteter Krankheitsverlauf", "erklärung": "Ein Befund kann den typischen Verlauf einer Krankheit beeinflussen und die Erwartungen des Patienten und der Ärzte prägen." } ], "limitierungen": [ { "limitierung": "Einzelne Befunde können nicht immer die gesamte Prognose widerspiegeln.", "begründung": "Die Prognose hängt oft von vielen Faktoren zusammen, nicht nur von einem einzelnen Laborwert." } ] }, "ethisch_und_patientenrelevante_aspekte": { "informationen_für_patienten": [ { "information": "Transparenz", "erklärung": "Es ist wichtig, dass Patienten über die Bedeutung ihrer Ergebnisse informiert werden, um fundierte Entscheidungen treffen zu können." }, { "information": "Aufklärung", "erklärung": "Patienten sollten verstehen, warum bestimmte Maßnahmen ergriffen werden oder warum bestimmte Risiken bestehen." }, { "information": "Psychologische Unterstützung", "erklärung": "Manche Ergebnisse können belastend sein und erfordern psychologische Begleitung." } ], "ethische_überlegungen": [ { "überlegung": "Autonomie", "erklärung": "Patienten sollten selbst entscheiden können, wie sie mit ihren Ergebnissen umgehen." }, { "überlegung": "Vertraulichkeit", "erklärung": "Die Ergebnisse müssen vertraulich behandelt werden und nur mit Einwilligung des Patienten weitergegeben werden." }, { "überlegung": "Gleichbehandlung", "erklärung": "Die Bedeutung von Befunden sollte fair und ohne Diskriminierung betrachtet werden." } ] } } } }

Kurzbezeichnung

"

Häufige Fragen

Welche Faktoren könnten meine LDH-Testergebnisse beeinflussen?
Mehrere Faktoren können den LDH-Spiegel beeinflussen, darunter kürzliche körperliche Anstrengung, bestimmte Medikamente (z. B. einige Chemotherapeutika), Infektionen oder zugrunde liegende Erkrankungen. Besprechen Sie Ihre Krankengeschichte und aktuelle Aktivitäten immer mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin.
Wie schnell erhalte ich meine Ergebnisse?
Die Ergebnisse liegen in der Regel innerhalb von 1–3 Werktagen vor, abhängig vom Labor. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird die Bedeutung Ihrer individuellen Ergebnisse im Zusammenhang mit Ihrer allgemeinen Gesundheit erläutern.
Muss ich vor diesem Test nüchtern sein?
Für den LDH-Test ist kein Nüchternzustand erforderlich. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin jedoch über alle Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel, die Sie einnehmen, da diese die Ergebnisse beeinflussen können.

Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

Medizinischer Haftungsausschluss

Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.

Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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