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Nachweis von Methicillin-resistentem *Staphylococcus aureus* (MRSA) im Vollblut durch Probenmethode (qualitativ)

Veröffentlicht: 9. August 2026Aktualisiert: 16. August 2026

Dieser Test prüft, ob *Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus* (MRSA) vorhanden ist – eine Bakterienart, die schwere Infektionen verursachen kann. MRSA ist gegen bestimmte Antibiotika wie Methicillin resistent.

Kurzfassung

["MRSA ist eine bakterielle Infektion, die sorgfältige Überwachung und Behandlung mit Antibiotika erfordert, die speziell gegen MRSA wirken."]

Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 16. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

LOINC
85786-2
Kurzcode
mecA Bld Pos Ql NAA+n-prb
Synonyme
mecA Bld Pos Ql NAA+n-prb
Kategorie
Klinische Chemie
Probe
whole-blood
Probenbehälter
Lavender-top (EDTA)
Einheiten
N/A
Nüchtern
Nein
Population
Erwachsene
Geschlecht
all
Altersbereich
18–65 Jahre
Methode
non-probe-amp-tar
Probenvolumen
3 mL
Probenstabilität
Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h
Hämolyse max.
0
Lipämie max.
0
Ikterus max.
0
Bearbeitungszeit
4–24 Stunden
Anordnung
routine

Warum wird dieser Test durchgeführt?

Ihr Arzt kann diesen Test empfehlen, wenn Sie Anzeichen einer Infektion – wie Fieber, Rötungen oder Schmerzen – haben und sich mit MRSA angesteckt haben könnten. Er wird auch in bestimmten Kliniken oder Pflegeeinrichtungen eingesetzt, um die Verbreitung von MRSA bei Patienten und Mitarbeitenden zu verhindern.

Was bedeutet ein positiver Befund?

Ein positiver Befund bedeutet, dass MRSA-Bakterien in Ihrem Blut nachgewiesen wurden. Das deutet auf eine aktive Infektion hin, die sofort ärztliche Behandlung mit passenden Antibiotika erfordert. Ihr Arzt wird Ihnen die nächsten Schritte mitteilen, die möglicherweise die Einleitung einer Antibiotikatherapie beinhalten.

Was bedeutet ein negativer Befund?

Ein negativer Befund bedeutet, dass MRSA im Blutprobenzeitpunkt nicht nachgewiesen wurde. MRSA kann aber auch an anderen Körperstellen oder in der Umgebung vorhanden sein. Wenn Sie Infektionssymptome haben, können weitere Untersuchungen oder Nachkontrollen nötig sein.

Wie wird dieser Test durchgeführt?

Ein kleiner Blutabnahme wird über eine Spritze in eine Vene – meist in Ihrem Arm – entnommen. Die Probe wird anschließend im Labor mit einer speziellen Probe auf MRSA-Gen oder spezifische MRSA-Marker getestet.

Clinical interpretation

How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.

◆Associated findings1

Kurzbezeichnung

MRSA-Bluttest (qualitativ)

Häufige Fragen

Mögliche Nebenwirkungen oder Risiken dieses Tests?
Die häufigste Nebenwirkung ist eine leichte Blutergussbildung, Rötung oder leichte Schmerzen am Einstichort. Selten kann es zu einer leichten Reaktion auf die Spritze kommen. Das Laborverfahren selbst birgt keine bekannten Risiken, aber jeder Blutentnahme kann allgemeine Risiken wie Ohnmachtsanfälle oder Infektionen am Einstichort mit sich bringen.
Wann bekomme ich meine Ergebnisse?
Die Ergebnisse sind in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden verfügbar, je nach Laborverarbeitung. Ihr Arzt wird Sie direkt mit den Ergebnissen und den nächsten Schritten kontaktieren.
Darf ich vor dem Test etwas essen oder trinken?
Ja, Sie können normal essen und trinken, bevor der Test durchgeführt wird, es sei denn, Ihr Arzt gibt andere Anweisungen. Eine längere Fastenzeit ist für diesen Test nicht erforderlich.

Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

Medizinischer Haftungsausschluss

Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.

Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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