Urinenn-Methylhistamin-Creatinin-Verhältnis [Massenverhältnis]
Diese Urinuntersuchung misst einen Abbauprodukt von Histamin relativ zum Kreatinin und hilft, Störungen durch vermehrte Mastzellaktivität zu erkennen.
["Erhöhte Werte können auf vermehrte Mastzellaktivität hinweisen, müssen aber immer mit Symptomen und anderen Tests interpretiert werden."]
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 110386-0
- Kurzcode
- Me-histamine/Creat Msmt Ur
- Synonyme
- Me-histamine/Creat Msmt Ur
- Kategorie
- kidney
- Probe
- urine
- Probenbehälter
- Sterile urine container
- Einheiten
- N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- Probenvolumen
- 10 mL
- Probenstabilität
- Room temperature: 2h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
- Hämolyse max.
- 0
- Lipämie max.
- 0
- Ikterus max.
- 0
- Bearbeitungszeit
- 4–24 Stunden
- Anordnung
- routine
Was wird bei dieser Untersuchung gemessen?
N-Methylhistamin ist ein Abbauprodukt von Histamin. Diese Untersuchung misst es im Urin und vergleicht es mit dem Kreatinin im Urin, um Unterschiede in der Urinkonzentration auszugleichen.
Wann könnte ich diese Untersuchung benötigen?
Sie kann eingesetzt werden, wenn Symptome auf vermehrten Histaminausschüttung hinweisen, wie z. B. Rötungen, Nesselsucht, Schwellungen, Bauchbeschwerden, Durchfall oder Knochenschmerzen. Der Arzt kann sie auch bei Verdacht auf systemische Mastzytose oder andere Mastzellaktivierungsstörungen einsetzen.
Wie wird die Untersuchung durchgeführt?
Ein Urinproben wird gesammelt und im Labor getestet. Je nach Bestellung kann es sich um eine einzelne Urinprobe oder eine über 24 Stunden gesammelte Probe handeln. Das Ergebnis wird meist als Quotient aus N-Methylhistamin zu Kreatinin angegeben.
Wie bereite ich mich auf die Untersuchung vor?
Folgen Sie den Anweisungen Ihres Arztes oder des Labors, ob eine zeitliche Sammlung nötig ist. Starke körperliche Anstrengung, Alkohol, akute Erkrankung und bestimmte Medikamente können die Ergebnisse beeinflussen – informieren Sie Ihren Arzt über relevante Medikamente und gesundheitliche Veränderungen.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Ein erhöhter N-Methylhistamin-Kreatinin-Quotient kann auf vermehrte Histaminproduktion oder Mastzellaktivierung hindeuten. Er kann bei systemischer Mastzytose und anderen Mastzellstörungen auftreten, kann aber auch durch Infektionen, Sport oder andere Faktoren verursacht werden. Die Auswertung erfolgt immer im Zusammenhang mit Symptomen, Krankengeschichte, körperlicher Untersuchung und ggf. weiteren Blut- oder Gewebeuntersuchungen.
Kurzbezeichnung
Urinärer N-Methylhistamin-Creatinin-Quotient
Häufige Fragen
Diagnostiziert diese Untersuchung systemische Mastzytose?
Warum wird Kreatinin im Ergebnis berücksichtigt?
Kann Sport oder Medikamente das Ergebnis beeinflussen?
Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.
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