Meropenem, induziertes Plasma/Serum, qualitative Flüssigchromatographie
Dieser Test prüft, ob Meropenem, ein Carbapenem-Antibiotikum, in einer speziell aufbereiteten Plasma- oder Serumprobe nachgewiesen werden kann. Es handelt sich um eine qualitative Messung (nachgewiesen oder nicht nachgewiesen) und nicht um einen genauen Medikamentenspiegel.
["Der Test zeigt Ihrem Behandlungsteam, ob Meropenem in der aufbereiteten Probe vorhanden ist, nicht eine genaue Konzentration."]
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 73288-3
- Kurzcode
- Meropenem ind plt IgM SerPl Ql FC
- Synonyme
- Meropenem ind plt IgM SerPl Ql FC
- Kategorie
- Hämatologie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Red-top tube (SST)
- Einheiten
- N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- Methode
- flow-cytometry
- CPT
- 82784
- Probenvolumen
- 5 mL
- Probenstabilität
- Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 4–24 Stunden
- Anordnung
- routine
Was dieser Test misst
Meropenem ist ein Breitbandantibiotikum zur Behandlung schwerer bakterieller Infektionen. Dieser Test sucht nach dem Vorhandensein von Meropenem in Plasma oder Serum, nachdem es für die Analyse aufbereitet (induziert) wurde. Die Ergebnisse werden qualitativ berichtet – das heißt nachgewiesen oder nicht nachgewiesen – und nicht als konkrete Zahl.
Wie die Probe aufbereitet wird
Das Wort „induziert“ bedeutet, dass die Probe vor dem Test auf eine bestimmte Weise verarbeitet wird. Ihr Labor übernimmt diese Aufbereitung; Ihre Aufgabe ist es lediglich, die Probe wie angewiesen bereitzustellen. Da die Aufbereitungsschritte von Labor zu Labor unterschiedlich sein können, lässt sich das genaue Verfahren am besten mit dem durchführenden Labor klären.
Die Analysemethode
Der Test verwendet die Flüssigchromatographie, eine Technik, die Stoffe in einer Probe trennt, sodass eine bestimmte Verbindung wie Meropenem identifiziert werden kann. „Flüssigchromatographie“ allein sagt nicht aus, ob der Nachweis über ultraviolettes Licht, Massenspektrometrie oder einen anderen Detektor erfolgt; Ihr Labor kann die genaue Methode bestätigen.
Was die Ergebnisse bedeuten
Ein Ergebnis „nachgewiesen“ bedeutet, dass Meropenem in der Probe vorhanden ist, während „nicht nachgewiesen“ bedeutet, dass es nicht gefunden wurde. Da es sich um einen qualitativen Test handelt, bestätigt er für sich genommen nicht, ob Ihre Dosis ausreichend ist. Ihr behandelnder Arzt interpretiert die Ergebnisse im Zusammenhang mit dem Zeitpunkt der Dosisgabe, Ihrer Nierenfunktion und Ihrem gesamten klinischen Bild.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Meropenem wird häufig bei schweren oder resistenten Infektionen eingesetzt, bei denen es wichtig sein kann, sicherzustellen, dass das Medikament vorhanden ist. Der qualitative Nachweis unterstützt klinische Entscheidungen, ersetzt aber nicht das Therapeutische Drug Monitoring, bei dem die tatsächlichen Konzentrationen gemessen werden. Die Interpretation sollte immer Ihren behandelnden Arzt und, falls verfügbar, das durchführende Labor einbeziehen.
Kurzbezeichnung
Meropenem-Spiegel (qualitativ)
Häufige Fragen
Zeigt mir dieser Test meinen genauen Meropenem-Spiegel?
Warum spricht der Test von „induziertem“ Plasma oder Serum?
Kann ich ein „nachgewiesen“-Ergebnis selbst interpretieren?
Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.
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