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Meropenem, induziertes Plasma/Serum, qualitative Flüssigchromatographie

Veröffentlicht: 9. August 2026Aktualisiert: 16. August 2026

Dieser Test prüft, ob Meropenem, ein Carbapenem-Antibiotikum, in einer speziell aufbereiteten Plasma- oder Serumprobe nachgewiesen werden kann. Es handelt sich um eine qualitative Messung (nachgewiesen oder nicht nachgewiesen) und nicht um einen genauen Medikamentenspiegel.

Kurzfassung

["Der Test zeigt Ihrem Behandlungsteam, ob Meropenem in der aufbereiteten Probe vorhanden ist, nicht eine genaue Konzentration."]

Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 16. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

LOINC
73288-3
Kurzcode
Meropenem ind plt IgM SerPl Ql FC
Synonyme
Meropenem ind plt IgM SerPl Ql FC
Kategorie
Hämatologie
Probe
serum
Probenbehälter
Red-top tube (SST)
Einheiten
N/A
Nüchtern
Nein
Population
Erwachsene
Geschlecht
all
Altersbereich
18–65 Jahre
Methode
flow-cytometry
CPT
82784
Probenvolumen
5 mL
Probenstabilität
Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
Hämolyse max.
500
Lipämie max.
1000
Ikterus max.
500
Bearbeitungszeit
4–24 Stunden
Anordnung
routine

Was dieser Test misst

Meropenem ist ein Breitbandantibiotikum zur Behandlung schwerer bakterieller Infektionen. Dieser Test sucht nach dem Vorhandensein von Meropenem in Plasma oder Serum, nachdem es für die Analyse aufbereitet (induziert) wurde. Die Ergebnisse werden qualitativ berichtet – das heißt nachgewiesen oder nicht nachgewiesen – und nicht als konkrete Zahl.

Wie die Probe aufbereitet wird

Das Wort „induziert“ bedeutet, dass die Probe vor dem Test auf eine bestimmte Weise verarbeitet wird. Ihr Labor übernimmt diese Aufbereitung; Ihre Aufgabe ist es lediglich, die Probe wie angewiesen bereitzustellen. Da die Aufbereitungsschritte von Labor zu Labor unterschiedlich sein können, lässt sich das genaue Verfahren am besten mit dem durchführenden Labor klären.

Die Analysemethode

Der Test verwendet die Flüssigchromatographie, eine Technik, die Stoffe in einer Probe trennt, sodass eine bestimmte Verbindung wie Meropenem identifiziert werden kann. „Flüssigchromatographie“ allein sagt nicht aus, ob der Nachweis über ultraviolettes Licht, Massenspektrometrie oder einen anderen Detektor erfolgt; Ihr Labor kann die genaue Methode bestätigen.

Was die Ergebnisse bedeuten

Ein Ergebnis „nachgewiesen“ bedeutet, dass Meropenem in der Probe vorhanden ist, während „nicht nachgewiesen“ bedeutet, dass es nicht gefunden wurde. Da es sich um einen qualitativen Test handelt, bestätigt er für sich genommen nicht, ob Ihre Dosis ausreichend ist. Ihr behandelnder Arzt interpretiert die Ergebnisse im Zusammenhang mit dem Zeitpunkt der Dosisgabe, Ihrer Nierenfunktion und Ihrem gesamten klinischen Bild.

Clinical interpretation

How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.

Meropenem wird häufig bei schweren oder resistenten Infektionen eingesetzt, bei denen es wichtig sein kann, sicherzustellen, dass das Medikament vorhanden ist. Der qualitative Nachweis unterstützt klinische Entscheidungen, ersetzt aber nicht das Therapeutische Drug Monitoring, bei dem die tatsächlichen Konzentrationen gemessen werden. Die Interpretation sollte immer Ihren behandelnden Arzt und, falls verfügbar, das durchführende Labor einbeziehen.

Kurzbezeichnung

Meropenem-Spiegel (qualitativ)

Häufige Fragen

Zeigt mir dieser Test meinen genauen Meropenem-Spiegel?
Nein. Dies ist ein qualitativer Test, der berichtet, ob Meropenem vorhanden ist, nicht die genaue Menge. Wenn Ihr Team eine bestimmte Konzentration benötigt, kann stattdessen ein quantitativer Test (Therapeutisches Drug Monitoring) angefordert werden.
Warum spricht der Test von „induziertem“ Plasma oder Serum?
„Induziert“ bezieht sich darauf, wie das Labor die Probe vor der Analyse aufbereitet. Dies wird vom Labor übernommen und ändert nichts an dem, was Sie als Patient tun müssen.
Kann ich ein „nachgewiesen“-Ergebnis selbst interpretieren?
Das ist nicht zu empfehlen. Ein „nachgewiesen“-Ergebnis zeigt, dass das Medikament vorhanden ist, bestätigt aber nicht, dass Ihre Dosis für Sie richtig ist. Ihr behandelnder Arzt wird es unter Berücksichtigung des Zeitpunkts Ihrer Dosisgabe, Ihrer Nierenfunktion und Ihres klinischen Zustands interpretieren.

Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

Medizinischer Haftungsausschluss

Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.

Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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