Ormetoprim- und Sulfamethoxazol-Isolat – Minimale Hemmkonzentration [Empfindlichkeitstestung]
Dieser Test bestimmt die niedrigste Konzentration der Wirkstoffkombination Ormetoprim/Sulfamethoxazol, die das Wachstum eines bakteriellen Isolats stoppt, und hilft festzustellen, ob der Erreger gegenüber diesem Antibiotikum empfindlich ist.
["Die Ormetoprim/Sulfamethoxazol-MHK zeigt Ihrem Behandlungsteam, wie gut diese Wirkstoffkombination die spezifischen Bakterien hemmen kann, die eine Infektion verursachen."]
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 73615-7
- Kurzcode
- Ormetroprim+Sulfamethoxazole Islt MIC
- Synonyme
- Ormetroprim+Sulfamethoxazole Islt MIC
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Red-top tube (SST)
- Einheiten
- N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- Methode
- mic
- Probenvolumen
- 5 mL
- Probenstabilität
- Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 4–24 Stunden
- Anordnung
- routine
Was dieser Test misst
Der Test bestimmt die minimale Hemmkonzentration (MHK), also die kleinste Menge an Ormetoprim/Sulfamethoxazol, die ein sichtbares Wachstum der isolierten Bakterien im Labor verhindert. Das Ergebnis wird für ein bestimmtes bakterielles Isolat angegeben und nicht direkt in Ihrem Blut oder einer anderen Körperflüssigkeit gemessen.
Wie die Probe behandelt wird
Zunächst wird ein bakterielles Isolat aus einer klinischen Probe angezüchtet, etwa aus Urin, Wundmaterial oder einer anderen Infektionsstelle. Dieses reine Isolat wird dann im mikrobiologischen Labor einer Reihe von Ormetoprim/Sulfamethoxazol-Konzentrationen ausgesetzt, um die MHK zu bestimmen.
Wie das Ergebnis zu lesen ist
Die Ergebnisse werden in der Regel als numerischer MHK-Wert angegeben und anhand veröffentlichter Grenzwerte als empfindlich, intermediär oder resistent interpretiert. Für Behandelnde sind die interpretierenden Kategorien aussagekräftiger als die reine Zahl, und die Grenzwerte können je nach Bakterienart und Testmethode unterschiedlich sein.
Warum die Kombination verwendet wird
Ormetoprim und Sulfamethoxazol werden zusammen eingesetzt, weil die beiden Wirkstoffe aufeinanderfolgende Schritte der bakteriellen Folsäuresynthese blockieren, wodurch die antibiotische Wirkung verstärkt werden kann. Die Testung der Kombination hilft bei der Auswahl der Behandlung für Infektionen, die durch empfindliche Erreger verursacht werden.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Empfindlichkeitstests unterstützen die Auswahl des Antibiotikums und helfen, eine unwirksame Behandlung zu vermeiden. Eine MHK im empfindlichen Bereich deutet darauf hin, dass der Erreger bei angemessenen therapeutischen Dosen wahrscheinlich auf Ormetoprim/Sulfamethoxazol anspricht, während ein intermediäres oder resistentes Ergebnis darauf hindeutet, dass möglicherweise ein anderer Wirkstoff erforderlich ist. Die Ergebnisse sollten immer zusammen mit dem klinischen Zustand der Patientin oder des Patienten, der Infektionsstelle und Überlegungen zur Dosierung interpretiert werden.
Kurzbezeichnung
Ormetoprim/Sulfamethoxazol-Isolat – MHK
Häufige Fragen
Misst dieser Test die Wirkstoffspiegel in meinem Körper?
Was bedeutet ein MHK-Wert?
Kann sich das Ergebnis im Laufe der Zeit ändern?
Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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