Tumor-Suppressor-Protein p53 (Immunoassay)
Dieser Test misst den Gehalt an p53-Protein in Ihrem Blut. Dieses Protein trägt dazu bei, das Zellwachstum zu kontrollieren und Krebs zu verhindern.
Das Verständnis Ihrer p53-Proteinwerte kann dabei helfen, mögliche genetische Risiken für bestimmte Krebsarten zu bewerten.
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 31149-8
- Kurzcode
- P53 protein Ag NFr Tiss ImStn
- Synonyme
- P53 protein Ag NFr Tiss ImStn
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Red-top tube (SST)
- Einheiten
- N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- Methode
- immune-stain
- Probenvolumen
- 5 mL
- Probenstabilität
- Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 4–24 Stunden
- Anordnung
- routine
Warum dieser Test angeordnet werden könnte
Ihre behandelnde Fachperson kann diesen Test empfehlen, wenn Sie eine Familienhistorie von Krebs, bestimmte genetische Syndrome oder Symptome haben, die auf ein erhöhtes Krebsrisiko hindeuten. Er kann außerdem Teil der Überwachung bei Erkrankungen wie dem Li-Fraumeni-Syndrom oder anderen ererbten Krebsdispositionen sein.
Was Sie vor dem Test erwarten können
Eine besondere Vorbereitung ist normalerweise nicht erforderlich. Möglicherweise werden Sie gebeten, vor der Blutentnahme 8–12 Stunden lang nichts zu essen. Befolgen Sie jedoch stets die Anweisungen Ihrer behandelnden Fachperson. Falls Sie dazu angewiesen werden, sollten Sie einige Stunden zuvor weder rauchen noch Alkohol konsumieren.
Was beim Test geschieht
Aus einer Vene in Ihrem Arm wird eine Blutprobe entnommen. Dabei können Sie einen leichten Pincks spüren, der jedoch normalerweise keine significanten Beschwerden verursacht. Die Blutentnahme dauert nur wenige Minuten. Danach können Sie wieder Ihren normalen Tätigkeiten nachgehen.
Was die Ergebnisse bedeuten
Die Ergebnisse sind qualitativ (vorhanden oder nicht vorhanden) und helfen festzustellen, ob erhöhte oder abnormale Werte des p53-Proteins vorliegen. Dies kann auf ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebsarten oder genetische Erkrankungen hindeuten.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Klinische Bedeutung
Kurzbezeichnung
p53-Protein
Häufige Fragen
p53 ist ein Tumor-Suppressor-Protein, das hilft, die Zellteilung zu regulieren und DNA-Schäden zu reparieren. Mutationen in p53 sind bei über 50 % der menschlichen Krebserkrankungen bekannt, darunter Brust-, Kolon- und Sarkomkarzinome. Erhöhte Werte können auf eine genetische Veranlagung oder ein frühes Krebsrisiko hindeuten und somit weitere genetische Tests oder eine engmaschigere Überwachung erforderlich machen.
Ein abnormales Ergebnis kann bedeuten, dass Ihr Körper zu viel p53-Protein bildet. Dies kann mit ererbten Krebssyndromen oder frühen Anzeichen einer Krebserkrankung zusammenhängen. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird mit Ihnen die nächsten Schritte besprechen, etwa zusätzliche genetische Tests oder eine engmaschigere Krebsnachsorge.
Lebensstilfaktoren wie Ernährung, Bewegung und Rauchen können das Krebsrisiko beeinflussen, wirken sich bei diesem Test jedoch nicht direkt auf die p53-Proteinwerte aus. Arbeiten Sie gemeinsam mit Ihrem Behandlungsteam daran, genetische Risiken angemessen zu managen.
Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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