Proteinelektrophorese (Serum/Plasma)
Dieser Test misst die verschiedenen Eiweißarten in Ihrem Blut, die nach Größe und Ladung aufgetrennt werden. Er hilft dabei, Auffälligkeiten in der Verteilung der Eiweiße zu erkennen, die auf Erkrankungen wie multiples Myelom, Lebererkrankungen oder Nierenprobleme hinweisen können.
["Dieser Test hilft Ärztinnen und Ärzten, Erkrankungen zu diagnostizieren und zu überwachen, die den Eiweißgehalt in Ihrem Blut beeinflussen."]
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 49929-3
- Kurzcode
- Prot Plr/SerPl
- Synonyme
- Prot Plr/SerPl
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Red-top tube (SST)
- Einheiten
- N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- Probenvolumen
- 5 mL
- Probenstabilität
- Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 4–24 Stunden
- Anordnung
- routine
Welche Eiweiße werden gemessen?
Die Proteinelektrophorese trennt die Eiweiße im Blut anhand ihrer elektrischen Ladung und Größe in verschiedene Banden auf. Zu den üblicherweise nachgewiesenen Eiweißen gehören Albumin, Globuline (wie Immunglobuline) und weitere Fraktionen wie Alpha-, Beta- und Gammaglobuline. Diese Banden können je nach Gesundheitszustand unterschiedlich ausfallen.
Warum wird dieser Test durchgeführt?
Ärztinnen und Ärzte können diesen Test veranlassen, um Beschwerden wie unerklärlichen Gewichtsverlust, Müdigkeit, Schwellungen oder Anzeichen einer Organdysfunktion abzuklären. Er wird auch zur Überwachung von Erkrankungen wie multiplem Myelom, Lymphomen oder chronischen Leber- bzw. Nierenerkrankungen eingesetzt.
Probenentnahme und Vorbereitung
Eine Blutprobe wird aus einer Vene entnommen, meist an Ihrem Arm. Anschließend wird das Serum oder Plasma abgetrennt und mittels Elektrophorese analysiert, bei der ein elektrischer Strom die Eiweiße nach Größe und Ladung sortiert.
Häufige Erkrankungen, die die Ergebnisse beeinflussen
Auffällige Eiweißmuster können auf Erkrankungen wie multiples Myelom (übermäßige monoklonale Eiweiße), Lebererkrankungen (verändertes Albumin-Globulin-Verhältnis) oder Nierenerkrankungen (Proteinurie) hinweisen. Manche Erkrankungen können breite Banden oder Verschiebungen in der Eiweißverteilung verursachen.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
◆Associated findings1
Kurzbezeichnung
Proteinelektrophorese
Häufige Fragen
Was zeigt ein Proteinelektrophorese-Test?
Wie lange dauert es, bis die Ergebnisse dieses Tests vorliegen?
Darf ich vor diesem Test etwas essen oder trinken?
Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.
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