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Proteinelektrophorese (Serum/Plasma)

Veröffentlicht: 9. August 2026Aktualisiert: 16. August 2026

Dieser Test misst die verschiedenen Eiweißarten in Ihrem Blut, die nach Größe und Ladung aufgetrennt werden. Er hilft dabei, Auffälligkeiten in der Verteilung der Eiweiße zu erkennen, die auf Erkrankungen wie multiples Myelom, Lebererkrankungen oder Nierenprobleme hinweisen können.

Kurzfassung

["Dieser Test hilft Ärztinnen und Ärzten, Erkrankungen zu diagnostizieren und zu überwachen, die den Eiweißgehalt in Ihrem Blut beeinflussen."]

Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 16. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

LOINC
49929-3
Kurzcode
Prot Plr/SerPl
Synonyme
Prot Plr/SerPl
Kategorie
Klinische Chemie
Probe
serum
Probenbehälter
Red-top tube (SST)
Einheiten
N/A
Nüchtern
Nein
Population
Erwachsene
Geschlecht
all
Altersbereich
18–65 Jahre
Probenvolumen
5 mL
Probenstabilität
Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
Hämolyse max.
500
Lipämie max.
1000
Ikterus max.
500
Bearbeitungszeit
4–24 Stunden
Anordnung
routine

Welche Eiweiße werden gemessen?

Die Proteinelektrophorese trennt die Eiweiße im Blut anhand ihrer elektrischen Ladung und Größe in verschiedene Banden auf. Zu den üblicherweise nachgewiesenen Eiweißen gehören Albumin, Globuline (wie Immunglobuline) und weitere Fraktionen wie Alpha-, Beta- und Gammaglobuline. Diese Banden können je nach Gesundheitszustand unterschiedlich ausfallen.

Warum wird dieser Test durchgeführt?

Ärztinnen und Ärzte können diesen Test veranlassen, um Beschwerden wie unerklärlichen Gewichtsverlust, Müdigkeit, Schwellungen oder Anzeichen einer Organdysfunktion abzuklären. Er wird auch zur Überwachung von Erkrankungen wie multiplem Myelom, Lymphomen oder chronischen Leber- bzw. Nierenerkrankungen eingesetzt.

Probenentnahme und Vorbereitung

Eine Blutprobe wird aus einer Vene entnommen, meist an Ihrem Arm. Anschließend wird das Serum oder Plasma abgetrennt und mittels Elektrophorese analysiert, bei der ein elektrischer Strom die Eiweiße nach Größe und Ladung sortiert.

Häufige Erkrankungen, die die Ergebnisse beeinflussen

Auffällige Eiweißmuster können auf Erkrankungen wie multiples Myelom (übermäßige monoklonale Eiweiße), Lebererkrankungen (verändertes Albumin-Globulin-Verhältnis) oder Nierenerkrankungen (Proteinurie) hinweisen. Manche Erkrankungen können breite Banden oder Verschiebungen in der Eiweißverteilung verursachen.

Clinical interpretation

How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.

◆Associated findings1

Kurzbezeichnung

Proteinelektrophorese

Häufige Fragen

Was zeigt ein Proteinelektrophorese-Test?
Er zeigt die relativen Mengen und Arten der Eiweiße in Ihrem Blut, darunter Albumin, Globuline und eventuelle abnorme Eiweiße (wie monoklonale Spitzen). Diese Ergebnisse helfen dabei, Erkrankungen zu erkennen, die das Eiweißgleichgewicht beeinflussen.
Wie lange dauert es, bis die Ergebnisse dieses Tests vorliegen?
Die Ergebnisse sind in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden verfügbar, je nach Bearbeitungszeit des Labors. Besprechen Sie die Befunde anschließend mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Darf ich vor diesem Test etwas essen oder trinken?
Eine besondere Vorbereitung ist nicht erforderlich. Informieren Sie jedoch Ihre Ärztin oder Ihren Arzt über alle Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel, die Sie einnehmen, da diese die Ergebnisse beeinflussen können.

Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

Medizinischer Haftungsausschluss

Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.

Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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