Proteinelektrophorese (Serum) mit Bromkresolgrün (BCG)-Farbstoff
Dieser Test misst die verschiedenen Eiweißarten in Ihrem Blut und hilft dabei, Auffälligkeiten in der Eiweißverteilung zu erkennen, die auf Erkrankungen wie Nierenerkrankungen, Leberprobleme oder bestimmte Krebsarten hinweisen können.
["Dieser Test hilft Ärztinnen und Ärzten, Eiweißungleichgewichte zu erkennen, die auf ernste Gesundheitsprobleme hindeuten könnten."]
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 43340-9
- Kurzcode
- PsHV-1 Ab Ser Ql IF
- Synonyme
- PsHV-1 Ab Ser Ql IF
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Red-top tube (SST)
- Einheiten
- N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- Methode
- if
- Probenvolumen
- 5 mL
- Probenstabilität
- Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 4–24 Stunden
- Anordnung
- routine
Welche Eiweiße werden bei diesem Test gemessen?
Die Proteinelektrophorese trennt Bluteiweiße anhand ihrer Größe und Ladung in Fraktionen auf. Der BCG-Farbstoff macht diese Fraktionen sichtbar und zeigt, wie viel von jedem Eiweiß (wie Albumin, Globuline und andere) vorhanden ist. So lassen sich Muster erkennen, die mit Standard-Eiweißtests allein möglicherweise nicht sichtbar wären.
Warum könnte Ihre Ärztin oder Ihr Arzt diesen Test anordnen?
Ihre Ärztin oder Ihr Arzt könnte diesen Test empfehlen, wenn Sie Symptome wie Schwellungen, unerklärlichen Gewichtsverlust oder Müdigkeit haben oder wenn ein Verdacht auf Erkrankungen wie multiples Myelom, Nierenerkrankungen oder Lebererkrankungen besteht. Er kann auch helfen, den Behandlungsverlauf bei bestimmten Erkrankungen zu überwachen.
Wie wird dieser Test durchgeführt?
Eine Blutprobe wird aus einer Vene entnommen, meist in Ihrem Arm. Der Serumanteil wird abgetrennt und in ein Gel gegeben. Ein elektrischer Strom bewegt die Eiweiße durch das Gel und erzeugt Banden, die verschiedene Eiweißarten darstellen. Der BCG-Farbstoff färbt diese Banden für die Analyse an.
Welche Befunde sind häufig?
Typische Ergebnisse zeigen Banden für Albumin (normalerweise das größte und häufigste Eiweiß), Globuline (zu denen Antikörper und andere Eiweiße gehören) und manchmal kleinere Eiweiße. Auffällige Muster können auf niedriges Albumin (häufig bei Nieren- oder Lebererkrankungen), hohe Globulinwerte (mögliche Infektion, Entzündung oder Krebs) oder ungewöhnliche Banden hinweisen, die auf genetische Störungen hindeuten.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Auffällige Ergebnisse der Proteinelektrophorese können auf zugrunde liegende Gesundheitsprobleme hinweisen. Beispielsweise kann eine Verschiebung der Eiweißbanden auf Erkrankungen wie multiples Myelom (bei dem abnormale Eiweiße wie M-Spikes auftreten), Nierenerkrankungen (verringertes Albumin) oder chronische Lebererkrankungen (verändertes Globulinprofil) hindeuten. Eine frühzeitige Erkennung kann Behandlungsentscheidungen leiten und die Ergebnisse verbessern.
Kurzbezeichnung
Serumproteinelektrophorese
Häufige Fragen
Was bedeutet ein „Spike" oder eine „Bande" in meinem Befund?
Zeigt dieser Test alle meine Eiweißwerte?
Wie oft sollte ich diesen Test machen lassen?
Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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