Rheumafaktor (RF) - Antikörper-Test
Ein Bluttest, der Rheumafaktoren nachweist – bestimmte Antikörper, die manchmal mit rheumatoider Arthritis und anderen Autoimmunerkrankungen in Verbindung gebracht werden.
["Ein positives Rheumafaktor-Ergebnis kann eine Verdachtsdiagnose für eine Autoimmunerkrankung unterstützen, muss aber immer mit Symptomen und weiteren Tests kombiniert werden."]
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 43477-9
- Kurzcode
- RF Guided BD+PD Endo--1h p con ret IB
- Synonyme
- RF Guided BD+PD Endo--1h p con ret IB
- Kategorie
- liver
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Red-top tube (SST)
- Einheiten
- N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- Methode
- rf
- CPT
- 86430
- Probenvolumen
- 5 mL
- Probenstabilität
- Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 4–24 Stunden
- Anordnung
- routine
Was ist dieser Test?
Der Rheumafaktor-Test sucht nach RF-Antikörpern in einer Blutprobe. Diese Antikörper sind oft gegen einen Teil des eigenen Immunsystems gerichtet.
Warum könnte ich diesen Test benötigen?
Ein Arzt kann diesen Test veranlassen, wenn Gelenkschmerzen, Schwellungen oder Steifheit auf rheumatoide Arthritis oder eine andere Autoimmunerkrankung hindeuten könnten. Er wird meist zusammen mit Symptomen, körperlichen Befunden und Tests für spezifische Antikörper eingesetzt.
Wie wird der Test durchgeführt?
Eine Blutprobe wird entnommen und auf Rheumafaktoren untersucht. Das Labor gibt entweder ein qualitatives Ergebnis oder eine gemessene Konzentration an, je nach verwendeter Methode.
Wie bereite ich mich auf den Test vor?
Für diesen Test ist keine besondere Vorbereitung nötig. Folge den Anweisungen deines Arztes bezüglich anderer Medikamente und informiere das Labor, wenn du in den letzten Wochen eine Antikörperbehandlung wie eine monoklonale Antikörpertherapie erhalten hast.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Der Rheumafaktor kann bei rheumatoider Arthritis erhöht sein und kann auch bei Sjögren-Syndrom, anderen Autoimmunerkrankungen, Infektionen oder bestimmten Lebererkrankungen auftreten. Ein positives Ergebnis bestätigt rheumatoide Arthritis nicht allein, besonders wenn Symptome fehlen oder unspezifisch sind. Die Ergebnisse sollten immer von einem Arzt mit der körperlichen Untersuchung und weiteren Laboruntersuchungen ausgewertet werden.
Kurzbezeichnung
Rheumafaktor (RF)-Test
Häufige Fragen
Was misst der Rheumafaktor-Test?
Kann ein positives Rheumafaktor-Ergebnis bedeuten, dass ich rheumatoide Arthritis habe?
Muss ich vor diesem Test fasten?
Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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