Rheumatismusfaktor (RF)-Test
Ein Bluttest zur Nachweisung von Rheumatismusfaktor-Antikörpern, die häufig bei entzündlichen Gelenkbeschwerden auf eine mögliche rheumatoide Arthritis hinweisen.
["Ein erhöhter Rheumatismusfaktor kann die Diagnostik einer entzündlichen Arthritis unterstützen, aber er allein stellt keine Diagnose der rheumatoiden Arthritis dar."]
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 43473-8
- Kurzcode
- RF Guided BD+PD Endo--2h p con ret IB
- Synonyme
- RF Guided BD+PD Endo--2h p con ret IB
- Kategorie
- liver
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Red-top tube (SST)
- Einheiten
- N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- Methode
- rf
- CPT
- 86430
- Probenvolumen
- 5 mL
- Probenstabilität
- Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 4–24 Stunden
- Anordnung
- routine
Was bedeutet dieser Test?
Der Rheumatismusfaktor (RF) ist ein Antikörper, der im Blut nachweisbar ist. Da die angegebene Code-Information unklar ist, kann aus ihr allein nicht bestimmt werden, welche Probe und welche Laborverfahren verwendet wurden.
Wann könnte ich diesen Test benötigen?
Dieser Test kann bei Gelenkschmerzen, Schwellungen, Steifheit oder Empfindlichkeit, besonders wenn rheumatoide Arthritis vermutet wird, angeordnet werden. Er kann auch zusammen mit anderen Tests, wie Anti-CCP-Antikörpern, zur Einschätzung der Wahrscheinlichkeit einer rheumatoiden Arthritis eingesetzt werden.
Wie wird der Test durchgeführt?
Ein Blutabnahme wird entnommen und im Labor analysiert, um RF-Antikörper zu erkennen und zu messen. Je nach Labor kann das Ergebnis als Konzentration, Titer oder als positiv/negativ angegeben werden.
Wie bereite ich mich auf den Test vor?
Fasten ist in der Regel nicht nötig. Informieren Sie Ihren Arzt über eventuelle Autoimmunerkrankungen, aktuelle Infektionen oder Medikamente, die die Auswertung beeinflussen könnten, und folgen Sie den vom Labor gegebenen Vorbereitungsanweisungen.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Ein erhöhter RF-Ergebnis kann mit rheumatoider Arthritis einhergehen, kann aber auch bei anderen Autoimmunerkrankungen, chronischen Infektionen, Lebererkrankungen und im Alter auftreten. Ein negatives RF-Ergebnis schließt rheumatoide Arthritis nicht aus, besonders in frühen Stadien. Die Ergebnisse müssen immer mit Symptomen, körperlichen Befunden und anderen Laborwerten zusammen betrachtet werden.
Kurzbezeichnung
Rheumatismusfaktor (RF)
Häufige Fragen
Was misst der Rheumatismusfaktor-Test?
Kann ein positives Rheumatismusfaktor-Ergebnis bedeuten, dass ich an rheumatoider Arthritis leide?
Muss ich vor diesem Test fasten?
Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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