Rheumafaktor-Test
Ein Bluttest, der Rheumafaktor-Antikörper misst, die bei der Beurteilung von Rheumatoider Arthritis und verwandten Autoimmunerkrankungen helfen können.
["Ein erhöhter Rheumafaktor-Wert kann auf eine Autoimmunerkrankung hinweisen, muss aber immer mit Symptomen und anderen Tests kombiniert werden interpretiert werden."]
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 43476-1
- Kurzcode
- RF Guided BD+PD Endo--45m p con ret IB
- Synonyme
- RF Guided BD+PD Endo--45m p con ret IB
- Kategorie
- liver
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Red-top tube (SST)
- Einheiten
- N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- Methode
- rf
- CPT
- 86430
- Probenvolumen
- 5 mL
- Probenstabilität
- Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 4–24 Stunden
- Anordnung
- routine
Was ist das für ein Test?
Der Rheumafaktor (RF) ist ein Antikörper, der entstehen kann, wenn das Immunsystem die eigenen Gelenke angreift. Dieser Test misst die Menge an RF in einer Blutprobe; manche Laboratorien berichten auch über spezifische Klassen von RF-Antikörpern.
Warum könnte ich diesen Test benötigen?
RF-Tests werden oft bei Gelenkschmerzen, Schwellungen, Morgensteifigkeit oder Verdacht auf rheumatoide Arthritis angeordnet. Er kann auch mit anderen Laboruntersuchungen bei der Beurteilung anderer Autoimmun- oder entzündlicher Erkrankungen eingesetzt werden.
Wie wird der Test durchgeführt?
Eine Blutprobe wird im Labor analysiert, um RF-Antikörper zu erkennen und zu messen. Die Laborverfahren und gemeldeten Einheiten können variieren; manche Tests liefern eine numerische Konzentration, andere nur ein positives oder negatives Ergebnis.
Wie bereite ich mich auf den Test vor?
RF-Tests erfordern in der Regel keine Fastenzeit oder besondere Vorbereitung. Folgen Sie bitte den Anweisungen Ihres Arztes oder des Labors, insbesondere wenn zusätzliche Tests gleichzeitig durchgeführt werden.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Ein erhöhter RF-Wert kann bei rheumatoider Arthritis auftreten, ist aber nicht spezifisch für diese Erkrankung. RF kann auch bei anderen Autoimmunerkrankungen, chronischen Infektionen, Lebererkrankungen und bestimmten Krebsarten vorkommen. Umgekehrt haben manche Menschen mit rheumatoider Arthritis keinen nachweisbaren RF, daher sind auch Symptome, körperliche Befunde und andere Tests wichtig.
Kurzbezeichnung
Rheumafaktor (RF)
Häufige Fragen
Beutet ein positives RF-Ergebnis darauf hin, dass ich rheumatoide Arthritis habe?
Kann ich rheumatoide Arthritis haben, wenn das RF-Ergebnis negativ ist?
Muss ich vor diesem Test bestimmte Medikamente absetzen?
Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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