Proteinkonzentration (Massenkonzentration) in der zervikalen Flüssigkeit (Endometriumaspirat)
Dieser Test misst den Eiweißgehalt in Flüssigkeit, die über einen kleinen Schlauch durch den Muttermund aus der Gebärmutter entnommen wird. Er kann zur Beurteilung der Gebärmuttergesundheit oder zur Diagnose von Erkrankungen wie Endometriumkarzinom eingesetzt werden.
["Der Proteingehalt in der Gebärmutterflüssigkeit kann helfen, mögliche gesundheitliche Probleme im Rahmen von Untersuchungsverfahren zu erkennen."]
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 64998-8
- Kurzcode
- RF Guided FT-L Cath place--transcervical
- Synonyme
- RF Guided FT-L Cath place--transcervical
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Red-top tube (SST)
- Einheiten
- N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- Methode
- rf
- CPT
- 86430
- Probenvolumen
- 5 mL
- Probenstabilität
- Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 4–24 Stunden
- Anordnung
- routine
Warum dieser Test durchgeführt wird
Ihr Arzt kann diesen Test anordnen, wenn bei Ihnen ein Eingriff wie eine Ausschabung (Dilatation und Kürettage, D&C) durchgeführt wird, um abnormalen Gebärmutterblutungen nachzugehen, die Gebärmuttergesundheit zu beurteilen oder Symptome wie Beckenschmerzen oder Auffälligkeiten in Bildgebungsuntersuchungen abzuklären. Die während des Eingriffs entnommene Flüssigkeit wird im Rahmen einer umfassenderen diagnostischen Abklärung auf ihren Proteingehalt untersucht.
Was Sie vor dem Test erwarten können
In der Regel sind keine besonderen Vorbereitungen erforderlich, abgesehen von den üblichen Anweisungen vor einem Eingriff (z. B. bestimmte Medikamente meiden oder nüchtern bleiben). Möglicherweise werden Sie gebeten, vor dem Eingriff die Blase zu entleeren. Ihr Arzt wird Ihnen den Ablauf und mögliche Vorsichtsmaßnahmen erklären, etwa den Verzicht auf Geschlechtsverkehr oder bestimmte Medikamente.
Was während des Tests passiert
Beim Test wird ein dünner Schlauch (Kanüle) durch den Muttermund in die Gebärmutter eingeführt, um Flüssigkeit zu entnehmen. Dies geschieht in der Regel unter örtlicher Betäubung, um Beschwerden zu minimieren. Die Flüssigkeit wird anschließend zur Proteinanalyse an ein Labor geschickt. Der Eingriff selbst ist kurz, kann aber leichte Krämpfe oder Unbehagen verursachen.
Was die Ergebnisse bedeuten
Der Proteingehalt in der Gebärmutterflüssigkeit kann je nach Grund der Flüssigkeitsentnahme (z. B. diagnostisch vs. therapeutisch) variieren. Erhöhte oder auffällige Proteinkonzentrationen können auf eine Entzündung, eine Infektion oder eine bösartige Erkrankung hinweisen und weitere Abklärungen erforderlich machen. Ihr Arzt wird die Ergebnisse im Zusammenhang mit Ihren Symptomen und Ihrer Krankengeschichte besprechen.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Klinische Bedeutung
Häufige Fragen
Welche Proteinwerte in dieser Flüssigkeit sind normal?
Können auffällige Proteinwerte auf eine ernste Erkrankung hinweisen?
Wie schnell erhalte ich meine Ergebnisse?
Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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