Rheumafaktor (RF) – Serum-Immunglobulin-G-(IgG-)Antikörper gegen IgG
Dieser Test misst Antikörper in Ihrem Blut, die auf eine Autoimmunreaktion hindeuten können, die häufig mit rheumatoider Arthritis in Verbindung gebracht wird.
["Der RF hilft Ärzten dabei, mögliche Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis abzuklären."]
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 43932-3
- Kurzcode
- Rheumatoid fact Titr Fld
- Synonyme
- Rheumatoid fact Titr Fld
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Red-top tube (SST)
- Einheiten
- N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- CPT
- 86430
- Probenvolumen
- 5 mL
- Probenstabilität
- Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 4–24 Stunden
- Anordnung
- routine
Was ist der Rheumafaktor?
Der Rheumafaktor (RF) ist eine Art von Antikörper (Immunglobulin G, oder IgG), den Ihr Immunsystem gegen körpereigene Proteine bildet. Er kann zwar bei manchen gesunden Menschen vorkommen, doch erhöhte Werte weisen häufig auf eine Autoimmunerkrankung hin, etwa rheumatoide Arthritis, bei der der Körper fälschlicherweise seine eigenen Gelenke und Gewebe angreift. Dieser Test allein liefert keine Diagnose, kann aber eine ärztliche Abklärung unterstützen.
Warum kann dieser Test für Sie sinnvoll sein?
Ihr Arzt kann diesen Test anordnen, wenn Sie Symptome wie Gelenkschmerzen, Schwellungen, Steifheit oder Müdigkeit haben – Beschwerden, die bei Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis häufig auftreten. Er kann auch im Rahmen einer umfassenderen Abklärung von Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden oder um den Krankheitsverlauf bei Menschen zu überwachen, bei denen eine solche Erkrankung bereits diagnostiziert wurde.
Wie wird der Test durchgeführt?
Es wird eine Blutprobe aus einer Vene entnommen, meist am Arm. Das Blut wird anschließend aufbereitet, um das Serum (den flüssigen Anteil ohne Blutzellen) abzutrennen. Dieses wird mit einem Immunoassay-Verfahren auf Rheumafaktor-Antikörper untersucht. Der Test wird in der Regel im Labor durchgeführt, und die Ergebnisse liegen meist innerhalb weniger Tage vor.
Was bedeuten die Ergebnisse?
Die Ergebnisse werden nicht für sich allein interpretiert. Ein positiver RF-Test (das heißt, es sind Antikörper vorhanden) beweist keine rheumatoide Arthritis, kann aber einen Verdacht begründen. Ärzte berücksichtigen Symptome, Befunde der körperlichen Untersuchung und andere Testergebnisse (wie Röntgenbilder oder weitere Blutuntersuchungen), um eine Diagnose zu stellen. Manche Menschen sind positiv auf RF, ohne an einer Autoimmunerkrankung zu leiden.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
◆Associated findings1
Kurzbezeichnung
Rheumafaktor (IgG)
Häufige Fragen
Was sind mögliche Ursachen für einen erhöhten Rheumafaktor?
Können sich die Ergebnisse des Rheumafaktor-Tests im Laufe der Zeit ändern?
Wird dieser Test von der Krankenkasse übernommen?
Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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