Rheumafaktor (IgM) mittels Immunoassay (Serum/Plasma)
Dieser Test misst das Vorhandensein des Rheumafaktors, eines Antikörpers, der im Blut mancher Menschen mit rheumatoider Arthritis oder anderen Autoimmunerkrankungen vorkommt.
["Der Rheumafaktor hilft, mögliche Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis zu erkennen."]
Wichtigste Fakten im Überblick
- LOINC
- 5299-3
- Kurzcode
- Rheumatoid fact Titr Ser LA
- Synonyme
- Rheumatoid fact Titr Ser LA
- Kategorie
- Klinische Chemie
- Probe
- serum
- Probenbehälter
- Red-top tube (SST)
- Einheiten
- N/A
- Nüchtern
- Nein
- Population
- Erwachsene
- Geschlecht
- all
- Altersbereich
- 18–65 Jahre
- Methode
- la
- Probenvolumen
- 5 mL
- Probenstabilität
- Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
- Hämolyse max.
- 500
- Lipämie max.
- 1000
- Ikterus max.
- 500
- Bearbeitungszeit
- 4–24 Stunden
- Anordnung
- routine
Was ist der Rheumafaktor?
Der Rheumafaktor ist ein Antikörper, der gesunde Zellen im Körper angreifen kann. Er ist bei Menschen mit rheumatoider Arthritis häufig, kann aber auch bei anderen Autoimmunerkrankungen oder bestimmten Infektionen auftreten. Dieser Test prüft, ob er in Ihrem Blut vorhanden ist, um diese Erkrankungen zu diagnostizieren oder zu überwachen.
Warum könnte dieser Test für Sie sinnvoll sein?
Ihr Arzt kann diesen Test anordnen, wenn Sie Symptome wie Gelenkschmerzen, Schwellungen oder Steifheit haben oder wenn in Ihrer Familie Autoimmunerkrankungen vorkommen. Er kann auch eingesetzt werden, um den Krankheitsverlauf bei Menschen zu überwachen, bei denen bereits rheumatoide Arthritis oder andere mit dem Rheumafaktor verbundene Erkrankungen diagnostiziert wurden.
Was Sie beim Test erwarten können
Eine Blutprobe wird aus einer Vene in Ihrem Arm entnommen. Sie spüren möglicherweise einen leichten Stich, der in der Regel keine nennenswerten Beschwerden verursacht. Die Probe wird anschließend zur Untersuchung an ein Labor geschickt.
Welche Ergebnisse sind möglich?
Die Ergebnisse sind für sich allein nicht immer eindeutig. Sie werden häufig zusammen mit anderen Tests und Symptomen zur Diagnosestellung herangezogen. Hohe Werte können auf eine Autoimmunerkrankung hindeuten, können aber auch bei Menschen ohne Symptome auftreten.
Clinical interpretation
How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.
Der Rheumafaktor ist ein Marker für Autoimmunerkrankungen, insbesondere für rheumatoide Arthritis, kann aber auch bei anderen Erkrankungen wie Lupus, Sjögren-Syndrom oder bestimmten Infektionen auftreten. Er zeigt nicht immer die Krankheitsaktivität an, kann aber dabei helfen, Behandlungsentscheidungen zu treffen und den Verlauf im Zeitablauf zu überwachen.
Kurzbezeichnung
Rheumafaktor (RF)
Häufige Fragen
Was bedeutet ein positives Testergebnis?
Kann der Rheumafaktor bei Autoimmunerkrankungen normal sein?
Verändert sich der Rheumafaktor im Laufe der Zeit?
Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.
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