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Serumproteinelektrophorese (SPEP) oder Serumproteinelektrophorese mit qualitativer Beurteilung

Veröffentlicht: 9. August 2026Aktualisiert: 16. August 2026

Dieser Test misst die verschiedenen Eiweißarten in Ihrem Blut, die nach Größe und Ladung aufgetrennt werden. Er hilft, Auffälligkeiten in der Eiweißverteilung zu erkennen, die auf Erkrankungen wie multiples Myelom, Lebererkrankungen oder andere Störungen hinweisen können.

Kurzfassung

["Die SPEP hilft, Erkrankungen zu diagnostizieren und zu überwachen, die den Eiweißspiegel im Blut beeinflussen."]

Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 16. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

LOINC
100736-8
Kurzcode
Spec Doc
Synonyme
Spec Doc
Kategorie
Klinische Chemie
Probe
serum
Probenbehälter
Red-top tube (SST)
Einheiten
N/A
Nüchtern
Nein
Population
Erwachsene
Geschlecht
all
Altersbereich
18–65 Jahre
Probenvolumen
5 mL
Probenstabilität
Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
Hämolyse max.
500
Lipämie max.
1000
Ikterus max.
500
Bearbeitungszeit
4–24 Stunden
Anordnung
routine

Welche Eiweiße misst die SPEP?

Die SPEP trennt die Bluteiweiße in fünf Hauptfraktionen auf: Albumin, Alpha-1-Globuline, Alpha-2-Globuline, Beta-Globuline und Gamma-Globuline (einschließlich Immunglobuline). Jede Fraktion kann Hinweise auf zugrunde liegende Gesundheitsprobleme geben, etwa Entzündungen oder eine Fehlfunktion des Immunsystems.

Warum wird die SPEP eingesetzt?

Dieser Test wird häufig verwendet, um auffällige Eiweißmuster zu erkennen, etwa Spitzenwerte bei den Gamma-Globulinen (wie beim multiplen Myelom) oder niedrige Albuminwerte (häufig bei Lebererkrankungen oder Mangelernährung). Er kann auch helfen, den Behandlungsverlauf bei bestimmten Erkrankungen zu überwachen.

Probenentnahme und Vorbereitung

Eine Blutprobe wird aus einer Vene entnommen, in der Regel am Arm. Das Blut wird anschließend aufbereitet, um das Serum (die Flüssigkeit nach der Gerinnung) für die Analyse zu gewinnen. Eine besondere Vorbereitung ist nicht erforderlich, je nach klinischem Zusammenhang kann jedoch Nüchternheit empfohlen werden.

Häufig untersuchte Erkrankungen

Die SPEP wird häufig eingesetzt, um Symptome wie unerklärlichen Gewichtsverlust, Müdigkeit, Knochenschmerzen oder wiederkehrende Infektionen abzuklären. Sie kann auch Teil der routinemäßigen Überwachung chronischer Erkrankungen wie Nierenerkrankungen oder Autoimmunerkrankungen sein.

Clinical interpretation

How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.

Klinische Bedeutung

Kurzbezeichnung

SPEP

Häufige Fragen

Wie lange dauert es, bis die SPEP-Ergebnisse vorliegen?
Die Ergebnisse liegen in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden vor, abhängig von der Bearbeitungszeit im Labor. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird die Befunde bei einem Nachgespräch mit Ihnen besprechen.
Können die SPEP-Ergebnisse durch Ernährung oder Medikamente beeinflusst werden?
Ernährungsänderungen oder bestimmte Medikamente (z. B. Steroide) können die Eiweißwerte beeinflussen. Informieren Sie daher Ihren Arzt oder Ihre Ärztin über alle Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente, die Sie einnehmen.
Was bedeutet ein auffälliges SPEP-Ergebnis?
Ein auffälliges SPEP-Ergebnis kann auf Erkrankungen wie multiples Myelom (Spitzenwerte bei M-Proteinen), Lebererkrankungen (verringertes Albumin) oder chronische Entzündungen hinweisen. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird die Ergebnisse im Zusammenhang mit Ihren Symptomen und Ihrer Krankengeschichte beurteilen.

Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

Medizinischer Haftungsausschluss

Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.

Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

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