Zum Inhalt springen

Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA) – Nachweis in der Blutkultur

Veröffentlicht: 9. August 2026Aktualisiert: 16. August 2026

Dieser Test prüft, ob methicillinresistente Staphylokokken (MRSA) in Ihrem Blut vorhanden sind. Diese Bakterien können Blutinfektionen verursachen. Das Ergebnis hilft Ihrem Behandlungsteam festzustellen, ob eine MRSA-Infektion vorliegt, die eine spezielle Behandlung erfordert.

Kurzfassung

["\""]

Medizinisch geprüft von WellAlly-RedaktionsteamZuletzt geprüft 16. August 2026Redaktionelle Richtlinie

Wichtigste Fakten im Überblick

LOINC
92049-6
Kurzcode
Staph methicillin resist Islt/Spm
Synonyme
Staph methicillin resist Islt/Spm
Kategorie
Klinische Chemie
Probe
serum
Probenbehälter
Red-top tube (SST)
Einheiten
N/A
Referenz min.
0.8
Referenz max.
1.2
Kritischer Bereich
— – 5 N/A
Nüchtern
Nein
Population
Erwachsene
Geschlecht
all
Altersbereich
18–65 Jahre
Methode
molgen
CPT
85610
SNOMED
396252006
Probenvolumen
5 mL
Probenstabilität
Room temperature: 4h, Refrigerated: 24h, Frozen: 7d
Hämolyse max.
500
Lipämie max.
1000
Ikterus max.
500
Bearbeitungszeit
4–24 Stunden
Anordnung
routine

Was dieser Test misst: Er untersucht eine Blutprobe auf genetische Merkmale, die für die Methicillinresistenz von Staphylococcus aureus (MRSA) charakteristisch sind und auf das Vorhandensein dieser Bakterien hinweisen.

Für diesen Test wird eine Blutprobe entnommen und anschließend im Labor auf genetische Marker untersucht, die mit der MRSA-Resistenz gegenüber Methicillin verbunden sind. Das Wachstum aktiver Bakterien wird nicht direkt gemessen; stattdessen wird das genetische Profil der Bakterien mithilfe molekularer Methoden identifiziert.

Warum der Test durchgeführt wird: Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann diesen Test anordnen, wenn Sie Symptome einer schweren Infektion haben, etwa Fieber, Schüttelfrost oder anhaltende Schmerzen. Der Test kann auch nach einer MRSA-Exposition oder bei Aufnahme in ein Krankenhaus oder Pflegeheim eingesetzt werden.

Ihr Behandlungsteam kann diesen Test anordnen, wenn Sie Symptome einer schweren Infektion wie Fieber, Schüttelfrost oder anhaltende Schmerzen haben oder wenn Sie MRSA ausgesetzt waren. Er wird auch in Einrichtungen wie Krankenhäusern oder Pflegeheimen eingesetzt, in denen MRSA häufig vorkommt.

Wie der Test funktioniert: Ihnen wird Blut aus einer Vene entnommen, in einem speziellen Behälter transportiert und ins Labor geschickt. Dort untersuchen fortschrittliche Verfahren wie die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) die DNA in den Blutzellen, um MRSA-spezifische genetische Sequenzen zu erkennen.

Das Blut wird aus einer Vene entnommen, in einen speziellen Behälter gegeben und an ein Labor geschickt. Fortgeschrittene Verfahren wie die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) untersuchen anschließend die DNA Ihrer Blutzellen, um MRSA-spezifische genetische Sequenzen zu identifizieren.

Was Sie vor dem Test erwarten können: Eine besondere Vorbereitung ist normalerweise nicht erforderlich. Dennoch sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin über Ihre Medikamente, jüngste Infektionen und Allergien informieren.

Für den Test ist keine besondere Vorbereitung nötig. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin jedoch über alle Medikamente, jüngsten Infektionen und Allergien. Falls angewiesen, sollten Sie 2 Stunden vor der Blutentnahme weder essen noch trinken.

Reference range

INR: 0.8-1.2 (warfarin: 2.0-3.0)N/A

Probenart: serum

Inform your healthcare provider if you are taking blood thinners. No special preparation required.

Clinical interpretation

How abnormal results are interpreted and what conditions they suggest.

"klinische Bedeutung": { "Bedeutung": { "Ergebnis": { "positiv": { "Bedeutung": "Indikator für mögliche pathologische Veränderungen oder Erkrankungen, die ärztlich abklären und ggf. behandelt werden müssen. Eine detaillierte Interpretation sollte immer durch den behandelnden Arzt erfolgen.", "Beispiele": [ { "Krankheit": "z. B. Diabetes mellitus (bei erhöhten Blutzuckerwerten)", "Bedingung": "erhöhte Cholesterinwerte (können auf Herz-Kreislauf-Risiken hinweisen)" }, { "Krankheit": "z. B. Schilddrüsenüberfunktion (bei erhöhten Schilddrüsenhormonwerten)", "Bedingung": "erhöhte Entzündungsmarker (können auf Infektionen oder Autoimmunerkrankungen hinweisen)" } ] }, "negativ": { "Bedeutung": "Ergebnis innerhalb des Referenzbereichs, was meist keine pathologische Bedeutung hat. Dennoch sollte der Arzt bei Unsicherheiten oder klinischen Symptomen weitergehende Untersuchungen einleiten.", "Beispiele": [ { "Krankheit": "Keine spezifische Krankheit, aber bei Verdacht auf eine mögliche Fehlinterpretation oder Begleiterkrankung", "Bedingung": "Routine-Check-up-Ergebnisse ohne Auffälligkeiten" } ] }, "unspezifisch": { "Bedeutung": "Ergebnis, das nicht eindeutig pathologisch oder normal ist. Dies erfordert eine individuelle klinische Bewertung durch den Arzt.", "Beispiele": [ { "Krankheit": "z. B. bei Grenzwerten oder nicht klar definierten Schwellenwerten", "Bedingung": "individuelle Patient:innen-spezifische Faktoren wie Medikamenteneinnahme oder genetische Veranlagung können die Interpretation beeinflussen" } ] } }, "Diagnostische Rolle": { "Risikostratifizierung": "Hilft bei der Einteilung des Risikos für bestimmte Erkrankungen (z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs).", "Früherkennung": "Kann Hinweise auf frühzeitige Erkrankungen geben, die durch weitere Untersuchungen bestätigt werden müssen.", "Monitoring": "Wichtig zur Überwachung von Krankheitsverläufen oder Therapieerfolgen." }, "Therapeutische Implikationen": { "Behandlung": "Bei pathologischen Ergebnissen kann eine gezielte Therapie (z. B. Medikamente, Lebensstiländerungen) notwendig sein.", "Überwachung": "Regelmäßige Kontrollen sind besonders bei Risikopatient:innen oder chronischen Erkrankungen wichtig.", "Prävention": "Ergebnisse können Hinweise auf Präventionsmaßnahmen geben (z. B. Ernährung, Bewegung, Impfungen)." }, "Klinische Empfehlungen": { "Weiterführende Untersuchungen": "Bei auffälligen Ergebnissen sind weitere Tests (z. B. Bildgebung, Laboranalysen) sinnvoll.", "Arztgespräch": "Ein persönliches Gespräch mit dem Arzt ist essenziell, um individuelle Risiken und Maßnahmen zu besprechen.", "Patientenaufklärung": "Aufklärung über mögliche Folgen und nächste Schritte ist wichtig, um die Patient:innen zu unterstützen." } } } } }

Kurzbezeichnung

"

Häufige Fragen

Wie lange dauert es, bis die Ergebnisse vorliegen?
Die Ergebnisse liegen je nach Bearbeitungszeit im Labor normalerweise innerhalb von 24–72 Stunden vor. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin bespricht die Befunde mit Ihnen bei einem anschließenden Termin.
Was bedeutet ein positives Testergebnis?
Ein positives Ergebnis bedeutet, dass MRSA in Ihrem Blut nachgewiesen wurde. Dies erfordert eine sofortige medizinische Beurteilung, damit eine geeignete Antibiotikatherapie eingeleitet werden kann, die auf die Resistenz der Bakterien abgestimmt ist.
Kann ich MRSA-Infektionen verhindern?
Ja. Achten Sie auf gute Hygiene, waschen Sie sich häufig die Hände und vermeiden Sie das Teilen persönlicher Gegenstände. Befolgen Sie außerdem die Anweisungen Ihres Behandlungsteams zur Wundpflege oder zu Vorsichtsmaßnahmen nach Eingriffen, um Ihr Infektionsrisiko zu verringern.

Diese Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung.

Medizinischer Haftungsausschluss

Diese Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keinen professionellen medizinischen Rat, keine Diagnose und keine Behandlung. Wenden Sie sich bei Fragen zu einer Erkrankung immer an eine qualifizierte medizinische Fachkraft, und ignorieren Sie professionellen medizinischen Rat nicht und schieben Sie ihn nicht auf, weil Sie hier etwas gelesen haben.

Wenn Sie einen medizinischen Notfall vermuten, rufen Sie sofort Ihre örtliche Notrufnummer an oder begeben Sie sich in die nächste Notaufnahme.

Medizinisch geprüft von WellAlly-Redaktionsteam Zuletzt geprüft 16. August 2026. · Unsere redaktionelle Richtlinie lesen